Zusammenfassung des Kerninhalts
Diese Nachricht konzentriert sich auf Tatsuo Eguchi, den Präsidenten von Sony Interactive Entertainment Shanghai (SIE Shanghai), und beschreibt die entscheidenden Schritte seiner siebenjährigen Leitung des chinesischen Marktes: Er übernahm die Aufgabe, das Wachstum von „1 auf 100“ zu steuern, von Toshio Tenda. Durch lokale Entscheidungen, die Förderung einer Inhaltsökologie (wie das „China Star“-Programm), die Durchsetzung globaler Preisanpassungen und die Förderung der Kultur des Heimkinospiels ermöglichte er es PlayStation, seine Verkaufszahlen in China zu verdoppeln und gleichzeitig chinesische Spiele auf den internationalen Markt zu bringen. Obwohl der Anteil des chinesischen Marktes für Konsolenspiele nur 2,3 % beträgt, sieht Eguchi großes Potenzial und strebt an, PlayStation zu einer alltäglichen Unterhaltungsmöglichkeit in chinesischen Haushalten zu machen.
Detaillierte Analyse
1. Vom „Überleben“ zum „Wachstum“: Der Staffellauf der beiden Geschäftsführer
Zeit von Toshio Tenda (0 bis 1): Wie Pionier musste er das Problem des „Überlebens“ lösen – Unternehmen gründen, ein lokales Team aufbauen, politische Hürden überwinden und Vertriebsnetzwerke etablieren. Sein Stil war zurückhaltend und besonnen.
Zeit von Tatsuo Eguchi (1 bis 100): Er musste als „Entscheidungsträger“ agieren, wobei das Wachstum im Vordergrund stand. Seine Strategie bestand darin, erst zu wählen und dann zu skalieren – ineffiziente Geschäftsaktivitäten abzuschaffen und Ressourcen in sinnvolle Bereiche zu investieren. Da er Chinesisch nicht sprach, verließ er sich auf die Meinungen der lokalen Mitarbeiter, um Fehlentscheidungen zu vermeiden, war aber strategisch entschlossen (welche Spieleprojekte unterstützt werden sollten und welche abgebrochen werden mussten). In diesen sieben Jahren verdoppelten sich die Verkaufszahlen von PlayStation, und die Spielerbasis wuchs erheblich.
2. **Black Myth:悟空** – mehr als nur ein Hardware-Verkaufserfolg
Der Erfolg von „Black Myth:悟空“ war weitreichend:
- Vorurteile überwinden: Zuvor glaubten Ausländer nicht, dass China in der Lage sei, hochwertige 3A-Spiele zu entwickeln; doch „Black Myth“, das sowohl im Team als auch in seiner Geschichte chinesisch geprägt war, überzeugte die Welt davon.
- Unterstützung für den internationalen Markt: Als Sony chinesische Spiele auf den Auslandsmarkt bringen wollte, glaubten viele nicht daran – doch „Black Myth“ diente als Beispiel, und ausländische Partner waren nun bereit, zuzuhören; Entwickler hatten mehr Vertrauen, selbst auf den internationalen Markt zu gehen.
- Kulturelle Ausstrahlung: Das Spiel machte chinesische Mythengeschichten weltweit bekannt und öffnete die Tür für weitere kulturelle Austauschmöglichkeiten; sogar die Regierung unterstützte nun die Internationalisierung von Spielen.
3. Preiserhöhungen – keine spezifische Maßnahme für China
Letztes Jahr gab es weltweit eine Preiserhöhung für PlayStation 5, auch in China. Eguchi erklärte:
- Kostenbedingungen: Die Kosten für Chips und Rohstoffe stiegen; eine Preiserhöhung war unvermeidlich.
- Vermeidung von Spekulationen: Wenn Spiele in China billiger verkauft würden, könnten sie in anderen Ländern weiterverkauft werden und die regulären Vertriebswege untergraben. Trotz des Verlusts an Preiswettbewerbsfähigkeit wurde so der gesunde Vertrieb geschützt und der Grundstein für eine weitere Entwicklung gelegt.
- Verständnis der Spieler: Im Vergleich zu Preiserhöhungen bei Grafikkarten und Computern waren die Erhöhungen für Konsolen akzeptabel; viele Spieler wussten, wie teuer Chips sind.
4. Konsolen als Teil des Familienlebens
Der Anteil des chinesischen Konsolenspielmarktes beträgt nur 2,3 % – im Gegensatz zu anderen Ländern (dort wurden zunächst Konsolen vertrieben, bevor PCs und Mobilgeräte populär wurden). Eguchis Ansatz:
- Fokussierung auf den Familienkontext: Er betonte die Nutzung von Konsolen als Teil des Familienlebens – gemeinsames Spielen mit Kindern, Interaktion zwischen Partnern, Familientreffen. Dadurch konnten negative öffentliche Meinungen vermieden werden, und Eltern konnten sehen, womit ihre Kinder beschäftigt waren.
- Offline-Erfahrungen: Durch Veranstaltungen wie ChinaJoy wurden Menschen, die noch nie mit Konsolen gespielt hatten, dazu ermutigt, sie auszuprobieren – das Spielen auf Konsolen ist immersiv und für mehrere Personen geeignet, im Gegensatz zu Mobilspielen.
- Lokalisierte Inhalte: Spiele sollten mit Untertiteln und Synchronisationen versehen werden, um sie spielbarer zu machen; chinesische Spiele sollten ins Englische übersetzt und ausländische Spiele in das Chinesische lokalisiert werden, um mehr Menschen anzuziehen.
5. Unterstützung für chinesische Spiele auf dem internationalen Markt
Sony setzt zwei Strategien ein, um chinesische Spiele auf den Weltmarkt zu bringen:
- China Star-Programm:** Vor zehn Jahren unterstützte Sony kleine Teams; heute unterstützt es auch größere Unternehmen – beispielsweise bei der Entwicklung und mit Marketingressourcen.
- Vertrieb: Mit einem globalen Vertriebsnetzwerk hilft Sony erfolgreichen Projekten beim Export. Viele chinesische Entwickler suchen nun aktiv die Zusammenarbeit mit Sony, da der inländische Markt wettbewerbsintensiv ist und sie selbst wenig Erfahrung im internationalen Vertrieb haben.
Fazit
Eguchis siebenjährige Leitung hat dazu beigetragen, dass PlayStation in China nicht nur präsent, sondern auch erfolgreich gewachsen ist. Sein Ziel ist einfach: Mehr chinesische Familien sollen Konsolen als Teil des täglichen Unterhalts nutzen und chinesische Spiele weltweit bekannt werden. Obwohl der Weg noch lang ist, haben der Erfolg von „Black Myth“ und das Wachstum des Marktes dieses Ziel bereits deutlich näher gebracht.