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**Europäische Zentralbank warnt in Kolumnenartikel: Zu optimistische Bewertungen von KI – Wird sich die Internetblase wiederholen?**

原文:欧央行专栏预警:AI估值极度乐观,是否将重演互联网泡沫?

Zusammenfassung des Kerninhalts

Ein Forscher der Europäischen Zentralbank warnt: Die derzeit von KI angetriebene Entwicklung der US-Technologieaktien weist Ähnlichkeiten mit dem Internetboomen von 2000 auf – ein Muster aus „Enthusiasmus → sprunghaften Wertsteigerungen → Risikoverbreitung → Korrekturen“. Haushalte in der Eurozone besitzen insgesamt 44 Milliarden Euro an Aktien der sieben größten US-Technologieunternehmen (Google, Amazon, Apple usw.), meist indirekt über Fonds oder ETFs. Sollte es zu einer Korrektur der US-Technologieaktien kommen, könnte dies einen Teufelskreis aus „Rückkaufen und Verkäufen“ auslösen, der Risiken auf die europäische Wirtschaft übertragen würde. Zudem ist der Spielraum für geldpolitische Maßnahmen der Zentralbank heute geringer als 2000; der europäische Markt scheint zwar stabil, ist in Wirklichkeit jedoch anfällig.

Detaillierte Analyse

1. US-Technologieaktien: Der „Schatten des Booms durch KI“

Der Forscher sieht die aktuelle KI-Bewegung als stark an das Internetboomen von 2000 erinnernd:

  • Anfänglicher Enthusiasmus: Das Konzept der KI verbreitete sich weltweit, und Investoren kauften Technologieaktien in Massen; die Aktienkurse stiegen rasant (z. B. Nvidia legte innerhalb eines Jahres um mehr als 200%).
  • Überhöhte Bewertungen: Der „Shiller-P/E-Wert“ – ein Maßstab für langfristige Bewertungen, der den tatsächlichen Wert besser widerspiegelt – nähert sich einem historischen Höchststand, was darauf hindeutet, dass die Aktienkurse weit über dem tatsächlichen Wert liegen könnten.
  • Entwicklung der Risiken: Anfangs kümmerten sich Investoren nur darum, ob das KI-Geschäft eines Unternehmens erfolgreich sein würde; später begannen sie sich jedoch um makroökonomische Probleme (z. B. steigende Zinssätze, verlangsamtes Wirtschaftswachstum) zu sorgen, was zu Korrekturen führen kann.

Kurz gesagt: Die Technologieaktien steigen derzeit viel zu schnell und könnten bereits überbewertet sein – wie eine zu große Blase, die jederzeit platzen könnte.

2. Die „Technologieaktienlast“ der europäischen Haushalte in Höhe von 44 Milliarden Euro

Haushalte in der Eurozone besitzen insgesamt etwa 44 Milliarden Euro an Aktien der sieben größten US-Technologieunternehmen, allerdings nicht direkt:

  • Indirekte Besitzung: Der Großteil des Kapitals wird über Fonds oder ETFs investiert.
  • Welche Unternehmen sind betroffen?: Zu den betroffenen Unternehmen gehören Alphabet (Muttergesellschaft von Google), Amazon, Apple, Meta (Facebook), Microsoft, Nvidia und Tesla – alle Hauptprofiteure der aktuellen KI-Bewegung.
  • Umfang des Investments: 44 Milliarden Euro entsprechen etwa 3 % des EU-BIPs – keine geringe Summe.

Das bedeutet, dass Europäer einen erheblichen Teil ihres Vermögens indirekt in US-Technologieaktien investiert haben; sollte es zu einem Rückgang der Aktienkurse kommen, könnte ihr Kapital schrumpfen.

3. Der „Teufelskreis aus Rückkaufen und Verkäufen“: Wie die Risiken auf Europa übertragen werden

Das größte Problem durch indirekte Investitionen ist der entstehende Teufelskreis:

  • Erster Schritt: Rückgang der US-Technologieaktien → europäische Investoren fürchten Verluste und kaufen ihre Fonds/ETFs zurück.
  • Zweiter Schritt: Um den Investoren ihr Geld zurückzuzahlen, müssen Fondsmanager die gehaltenen Technologieaktien verkaufen.
  • Dritter Schritt: Je mehr Menschen verkaufen, desto stärker fallen die Aktienkurse → weitere Rückkäufe → der Kreis wird verstärkt.
  • Auswirkungen auf die Wirtschaft: Verlierende Investoren zögern mit dem Konsum, Unternehmen haben Schwierigkeiten bei der Finanzierung – die gesamte europäische Wirtschaftsaktivität verlangsamt sich (z. B. Unternehmen zögern mit Expansionen, Privatpersonen sparen Geld).

Es ist wie ein Dominoeffekt: Wenn die US-Technologieaktien einstürzen, werden auch die europäischen Finanzen und die Wirtschaft betroffen sein.

4. Unzureichende politische Instrumente: Es wird schwieriger, mit den Risiken umzugehen

Beim Platzen des Internetbooms von 2000 standen den Zentralbanken zahlreiche Mittel zur Verfügung, um die Wirtschaft zu stützen (z. B. Senkung der Zinssätze); heute ist dies nicht mehr der Fall:

  • Früher: Die Zinssätze waren hoch, die Zentralbanken konnten sie deutlich senken, um die Wirtschaft anzukurbeln.
  • Heute: Die Zinssätze sind bereits niedrig (z. B. etwa 4 % in der Eurozone, gegenüber über 5 % im Jahr 2000); es bleibt wenig Spielraum für weitere Senkungen, und die Wirkung von politischen Maßnahmen ist eingeschränkt.
  • Scheinbare Stabilität ist trügerisch: Der europäische Aktienmarkt scheint stabil, doch aufgrund der Investitionen in US-Technologieaktien könnte ein Rückgang der US-Aktien zu Schwankungen führen.

Es ist, als ob die Feuerwehr nur noch über begrenzte Mittel verfügt – bei einem Brand wäre das Löschen schwieriger.

5. Warnung ≠ unmittelbarer Rückgang: Rational gegenüber den Risiken auftreten

Der Forscher betont ausdrücklich:

  • Es handelt sich nicht um eine offizielle Position der Europäischen Zentralbank, sondern nur um eine wissenschaftliche Analyse.
  • Der genaue Zeitpunkt einer Korrektur ist unvorhersehbar (es könnte morgen oder in sechs Monaten sein).
  • Normalverbraucher sollten nicht panisch werden, aber ihre Investitionen diversifizieren (nicht all ihr Geld in Technologiefonds stecken).

Kurz gesagt: Die Risiken existieren, aber ein Zusammenbruch ist nicht unmittelbar zu erwarten; es ist wichtig, sein Vermögen nicht auf eine einzige Quelle zu konzentrieren.

Fazit

Die Warnung dient dazu, darauf hinzuweisen, dass die von KI angetriebene Technologieaktienentwicklung zwar dynamisch ist, aber historische Erfahrungen zeigen, dass nach dem Enthusiasmus oft Korrekturen folgen. Europäer könnten durch ihre großen Investitionen in US-Technologieaktien betroffen sein – und die Mittel zur Risikobewältigung sind heute begrenzter als früher. Für den Durchschnittsbürger bedeutet dies: Verfolgen Sie keine Technologieaktien blind, sondern diversifizieren Sie Ihre Investitionen, um sich zu schützen.