虎嗅

**Übersetzung des chinesischen Headlines ins Deutsche:** Überbewerten Sie nicht die Fähigkeit der Automobilunternehmen, „Menschen zu schaffen“ („Don’t overestimate the ability of car companies to ‘create people’“).

原文:别高估车企“造人”

Zusammenfassung der Kerninhalte

Tesla hat die Produktionslinien für die eingestellten Model S/X in eine Massenproduktionslinie für den humanoiden Roboter Optimus umgewandelt. Optimus ist entscheidend für Teslas Transformation von einem Automobilhersteller zu einem Unternehmen im Bereich Künstlicher Intelligenz – er nutzt Teile des FSD-Algorithmus sowie Hardware aus den Autos, doch die Serienproduktion hat nach fünf Jahren noch nicht begonnen. Obwohl Automobilunternehmen Vorteile in der Lieferkettenmanagement und Massenproduktion haben, unterscheiden sich die Anforderungen an „allgemeine Fähigkeiten“ der Roboter (z. B. Eier greifen, Reinigung) erheblich von denen des autonomen Fahrens, was zu den Haupthindernissen für Teslas Fortschritt wird. Selbst Experten wie „Mutiujie“ räumen ein, dass die Wertung von Tesla ohne Berücksichtigung der Potenziale von Optimus fehlerhaft war, und Elon Musk klagt darüber, dass die Wall Street den Roboter unterschätzt. Die Herausforderungen bei der Entwicklung allgemein nutzbarer Roboter sind jedoch größer, als man annehmen könnte.

1. Optimus: Teslas „As“ im AI-Transformationsprozess – warum stockt die Serienproduktion?

Optimus ist für Tesla keine Nebensache; Musk bezeichnet ihn als „echten Allround-Roboter“, der Menschen bei alltäglichen Aufgaben helfen kann. Auch Experten wie Mutiujie erkennen dessen Potenzial an. Doch seit der Konzeption vor fünf Jahren hat es noch keine Serienproduktion gegeben – wo liegt das Problem?

Einerseits teilen Optimus und Autos die Fabrik sowie den Algorithmus, was Kosten einsparen könnte. Allerdings unterscheiden sich die Anforderungen an Roboter und Autos grundlegend: Während Autos nur von A nach B fahren müssen, sollen Roboter in verschiedenen Umgebungen eingesetzt werden. Andererseits gehen viele davon aus, dass Automobilunternehmen auch über die notwendige Hardware für Roboter verfügen – doch das Kernproblem liegt in der Software, auf die Tesla (und andere Hersteller) noch nicht eingreifen können.

2. Algorithmenübertragung: Funktioniert der „Automaufbau“ auf Roboter?

Früher versuchte Tesla, den FSD-Algorithmus direkt auf Optimus zu übertragen. Andrej Karpathy (ehemaliger Leiter des AI-Teams bei Tesla) berichtete, dass Optimus anfangs sogar dachte, er sei ein Auto – schließlich verwendete der Roboter die Kameras, den Computer und den Algorithmus aus einem Auto.

Der Grund dafür liegt in den unterschiedlichen Zielen der Algorithmen: Während Automaльные Algorithmen darauf abzielen, sicher zu fahren (Bremsen bei roten Ampeln, Ausweichen von Hindernissen), sollen Roboter Gegenstände manipulieren (Eier greifen, Tassen halten). Die Logik dieser Algorithmen ist grundlegend unterschiedlich – Automaльные Algorithmen müssen keine Parameter wie Griffkraft oder Reibung berücksichtigen, während Roboter diese Faktoren unbedingt kennen müssen. Selbst wenn 60 % des FSD-Algorithmus übernommen werden, reichen diese nicht aus, um die Kernprobleme der Roboter zu lösen.

3. Hardwarevorteile von Automobilunternehmen: Lieferkettenmanagement und Massenproduktion

Automobilhersteller verfügen tatsächlich über Vorteile in Bezug auf Hardware:

  • Lieferkettenmanagement: Die Zulieferer für Autoteile und Roboter (z. B. Motoren, Getriebe) überschneiden sich weitgehend. Tesla kann durch große Bestellungen Preise drücken und die Entwicklung gemeinsam mit den Lieferanten fördern.
  • Massenproduktion: Die Herstellung von Prototypen ist einfach, doch die Serienproduktion stellt eine Herausforderung dar. Automobilhersteller verfügen über ausgereifte Produktionslinien und Qualitätskontrollsysteme, die die Effizienz steigern und Kosten senken – das sind Vorteile, die Start-up-Unternehmen nicht haben.

4. Datenprobleme: Roboter lernen durch Übung – doch die Datenerhebung ist schwierig

Allgemein nutzbare Roboter müssen „alltägliche Fähigkeiten“ erlernen (z. B. Eier sanft greifen, Pfannen sicher halten). Dies ist für KI äußerst anspruchsvoll (sogenanntes „Moravec’s Paradoxon“).

Um dies zu erreichen, müssen Roboter mit großen Mengen an Daten trainiert werden – z. B. durch tausende Versuche beim Eiergreifen. Die Datenerhebung aus autonomen Fahrsystemen reicht jedoch nicht aus, da diese auf das Fahren abzielen, nicht auf die Handhabung von Gegenständen.

Es gibt verschiedene Methoden zur Datenerfassung (z. B. VR-Systeme für den manuellen Unterricht), doch diese sind teuer und effizient sind nur bei geringer Anzahl von Robotern. Aktuell werden Arbeitsprozesse (z. B. Kochen, Verpacken) genutzt, um Daten zu sammeln – allerdings erfordert dies viel Zeit und Aufwand. Tesla und andere Automobilhersteller stehen in diesem Punkt auf dem gleichen Niveau wie spezialisierte Roboterunternehmen.

Fazit: Vorteile von Automobilherstellern bei der Robotikentwicklung

Automobilhersteller haben zwar Vorteile in Bezug auf Hardware und Produktion, aber Schwächen in Algorithmen und Datenerhebung. Allgemein nutzbare Roboter benötigen spezielle Software und Daten, die sie derzeit noch nicht bereitstellen können. Daher wird es für Tesla schwieriger sein, Optimus erfolgreich in Serie zu bringen – auch wenn dies im Vergleich zur Automobilproduktion viel aufwendiger ist.