虎嗅

**Teures Klassenzimmer an einer renommierten Universität – ein teurer „Status-Handel“**

原文:天价名校班,一场昂贵的身份生意

Zusammenfassung des Kerninhalts

Diese Nachricht deckt eine teure Trainingsindustrie auf, die darauf basiert, den Ruf renommierter Universitäten auszunutzen: Zwischenagenturen nutzen das Bedürfnis von Unternehmern nach dem Status solcher Institutionen, hochrangigen Netzwerken und internationalen Ressourcen aus und verkaufen falsche oder übertrieben beworbene Trainingsprogramme (wie das „Global CEO Program“ der Oxford University) gegen hohe Preise an Geschäftsführer. Diese Programme wirken auf den ersten Blick exklusiv, enthalten jedoch viele Tricks – sie schaffen falsche Hürden (interne Empfehlungen für Teilnahmeplätze, inszenierte Vorstellungsgespräche), verpacken Kurse mit attraktiven Attraktionen (Ruhm der Universität, angebliche Professoren, formelle Besuche) und erzielen dabei extrem hohe Gewinne bei geringen Kosten. Obwohl die Unternehmer wissen, dass der Inhalt der Kurse nicht dem Standard entspricht, zahlen sie dennoch, um den Status von „Alumni renommierter Universitäten“ zu erlangen und ihr soziales Netzwerk zu erweitern. Erst als das Oxford-Programm aufgrund falscher Werbung Gegenreaktionen hervorrief, wurden die Manipulationen in der Branche offengelegt – doch aufgrund des anhaltenden Bedarfs funktioniert die Industrie weiterhin.

Detaillierte Analyse

Warum sind Unternehmer bereit, Millionen für „Universitätskurse“ auszugeben? – Angst und Identitätssuche

Der Hauptanreiz für Geschäftsführer ist nicht das Lernen von Wissen, sondern die Lösung zweier Probleme:

  • Angst vor mangelnden Fähigkeiten: Viele Unternehmer haben keine höhere Ausbildung (z. B. Abitur oder Weiterbildung) und sind durch Reformen erfolgreich geworden. Doch mit dem Wachstum ihrer Unternehmen stellen sie fest, dass ihr Wissen nicht mehr ausreicht (z. B. Sie verstehen neue Geschäftsmodelle oder wissen nicht, wie man mit multinationalen Konzernen umgeht). Sie beneiden junge Mitarbeiter mit ausländischem Hintergrund und möchten durch „Universitätsausbildungen“ ihre Lücken schließen.
  • Bedarf an Status und Netzwerk: Titel wie „Oxford-Alumni“ oder „Harvard-Besucherforscher“ sind für Unternehmer wichtige soziale Visitenkarten – sie zeigen ihren Status in sozialen Medien und erhöhen das Vertrauen bei Geschäftsverhandlungen. Zudem treffen sie dort auf andere Unternehmer, mit denen sie Ressourcen austauschen und Kooperationsmöglichkeiten suchen. Ein Beispiel: Ein Unternehmer fragt zuerst, wer an einem Kurs teilnimmt, bevor er sich nach dem Inhalt erkundigt.

Einfach ausgedrückt: Sie zahlen nicht für das Lernen, sondern für einen „Eintrittsschein zum Status“ und ein „Teilnahmerticket für exklusive Netzwerke“.

Die Tricks der Zwischenagenturen: Von den Anforderungen bis zu den Kursen – alles ist inszeniert

Zwischenagenturen können gewöhnliche Trainingsprogramme zu hohen Preisen verkaufen, indem sie eine ausgeklügelte „Träumerei“ anwenden:

  • Falsche Hürden schaffen: Sie setzen hohe Anforderungen (z. B. „Nur Absolventen mit Master- oder Doktortitel dürfen teilnehmen“), um Unsicherheit bei den Unternehmern zu erzeugen, und bieten anschließend „besondere Wege“ (z. B. interne Empfehlungen, Empfehlungsschreiben von Dozenten) an, damit die Kunden das Gefühl haben, dass sie aufgrund ihrer Qualifikationen ausgewählt wurden – nicht wegen ihres Geldes. Die Vorstellungsgespräche sind ebenfalls inszeniert: Ausländische Freunde spielen die Rolle von Professoren, die Unternehmer bitten, Geschäftsgeschichten zu erzählen, und es wird immer eine Zulassung versprochen, um ein Gefühl der Anerkennung zu vermitteln.
  • Kurse mit attraktiven Attraktionen verpacken: Sie nutzen das Paket „Renommierte Universität + bekannte Dozenten + exklusives Netzwerk + Besuche“:
  • Renommierte Universitäten: Sie verwenden Namen wie Oxford oder Harvard, auch wenn sie nur mit niedrigeren Instituten zusammenarbeiten.
  • Bekannte Dozenten: In den Broschüren werden Dekane oder Professoren genannt; in Wirklichkeit handelt es sich um Chirurgen oder gewöhnliche Mitarbeiter.
  • Exklusives Netzwerk: Sie listen Namen von Geschäftsführern börsennotierter Unternehmen auf, um das Gefühl zu erwecken, Kontakte knüpfen zu können.
  • Besuche: Eine Fahrt mit dem Bus zu einer Fabrik wird als „Besuch eines internationalen Vorzeigebetriebs“ bezeichnet, ein gemeinsames Essen als „geschlossene Gesprächsrunde“.
  • Falsche Identitäten: Selbst die Zwischenagenturen verstecken ihre wahre Identität – z. B. Wang Lei (Pseudonym) behauptet, von der Durham University in Großbritannien zu kommen, obwohl er eigentlich nur eine Ausbildung aus Anhui hat; die „Professoren“ in den Kursen sind oft nur kurzfristig engagierte Ausländer.

Wie profitabel ist dieses Geschäft? – Ein „lohnendes Geschäft ohne Investitionen**

Die Kosten für diese teuren Trainingsprogramme sind extrem niedrig, die Gewinne jedoch hoch:

  • Kostenanalyse:
  • Nutzung von Universitätsnamen: Die Miete eines Raums an der Oxford University kostet weniger als 100.000 Yuan pro Tag; zusätzlich werden 10.000 Yuan für Zertifikate berechnet. Bei Zusammenarbeit mit inländischen Universitäten ziehen diese 30–35 % des Gewinns ein.
  • Kosten für Dozenten: Ein gewöhnlicher Professor kostet 30.000 Yuan pro Stunde, ein Dekan 50.000 Yuan; angebliche Professoren erhalten eine einmalige Zahlung.
  • Werbung: Die Erstellung einer Website oder von Broschüren ist sehr günstig.
  • Gewinnberechnung: Bei einem Kurs für Geschäftsführer in Höhe von 400.000 Yuan erzielt die Agentur mit 20 Teilnehmern einen Gewinn von 800.000 Yuan. Nach Abzug von 20 % an ausländischen Partnern (160.000 Yuan), Vertriebsprovisionen (80.000 Yuan) und Kosten für Dozenten (80.000 Yuan) bleiben 500.000 Yuan übrig. Mit zwei Kursen pro Jahr könnte man sich in Shanghai eine Wohnung kaufen.

Eine Agentur sagt: „Dieses Geschäft ist äußerst profitabel; man kann es einfach mit einer neuen Firma wiederholen.“

Das stillschweigende Einverständnis beider Parteien: Jeder weiß, dass es sich um Betrug handelt – aber niemand spricht es aus

Es gibt ein ungeschriebenes Abkommen zwischen Unternehmern und Agenturen:

  • Die Unternehmer wissen, dass der Kursinhalt nicht dem Standard entspricht, aber sie sind bereit zu zahlen, um Buchgutscheine der Universität, Fotos mit Mitschülern und den Status in sozialen Medien zu erhalten.
  • Die Agenturen wissen, dass es den Unternehmern nicht um Wissen geht, daher konzentrieren sie sich auf die Verpackung von Status und Netzwerk – manche bieten sogar kostenlose Weiterbildungen für die Sekretärinnen der Kunden an, damit diese die Programme weiterempfehlen.
  • Selbst wenn die Kunden betrogen werden, melden sie es nicht – schließlich haben sie mehr zu verlieren als die Agenturen.

Nach dem Skandal um das Oxford-Programm sehen einige Agenturen dies sogar als Vorteil: „Dass dieses Programm nicht seriös war, zeigt nur, wie wertvoll unsere Programme wirklich sind – es ist quasi kostenlose Werbung.“

Der aktuelle Zustand der Branche: Eine Mischung aus Qualität und Betrug

Obwohl dieser Skandal die Manipulationen in der Branche aufgedeckt hat, wird das Geschäft mit dem „Ruhm renommierter Universitäten“ nicht verschwinden:

  • Im Markt gibt es sowohl seriöse als auch betrügerische Angebote; viele Unternehmen sind jedoch unseriös, und Unternehmer haben Schwierigkeiten, die Unterschiede zu erkennen.
  • Der Bedarf bleibt bestehen: Solange Geschäftsführer nach Status und exklusiven Netzwerken suchen, werden Agenturen weiterhin mit neuen Universitäten zusammenarbeiten (z. B. G5-Universitäten oder Ivy-League-Instituten).

Im Grunde handelt es sich um einen „Kauf auf Vertrauen“: Die Agenturen verkaufen Illusionen, die Unternehmer kaufen Status – bis der nächste Skandal auftritt.

Fazit

Der Kern dieses Geschäfts sind Angst vor mangelnden Fähigkeiten und Informationslücken. Für Unternehmer wäre es sinnvoller, Kurse zu wählen, die tatsächlich ihre Fähigkeiten verbessern, anstatt Millionen für einen falschen Status auszugeben. Für die Branche wären transparentere Regeln erforderlich, um seriöse Angebote hervorzuheben. Solange der „Statuspreis“ besteht, wird diese Industrie weiterhin funktionieren.

*(Anmerkung: Alle Namen in diesem Text sind Pseudonyme.*