虎嗅

Stabile klinische Ergebnisse und der Kampf gegen die „Involvierung“ (innere Konkurrenz): Die Vorhersehbarkeit von Großbestellungen hat sich erheblich verbessert.

原文:稳临床和反内卷:集采可预测性大幅提高

Zusammenfassung der Kerninhalte

Die 12. Runde der gemeinsamen Medikamentenbeschaffung konzentrierte sich auf die Ziele „Stabilisierung der klinischen Anwendung, Gewährleistung der Qualität, Bekämpfung des Wettbewerbsdrucks sowie Verhinderung von Preismanipulationen“. Dabei wurden insbesondere Maßnahmen wie die Angabe von Markenprodukten, die Wiederzulassung von Originalpräparaten in den Auswahlprozess sowie die Festlegung zweier Preisbereiche eingesetzt, um das Medikamentenangebot in Krankenhäusern zu stabilisieren und einen verlustreichen Preiskampf zu verhindern. Die Ergebnisse zeigen: Die Autonomie der Ärzte bei der Medikationenwahl hat zugenommen, das Risiko für Patienten, auf andere Medikamente umzusteigen, ist gesunken, Originalpräparate haben wieder Zugang zu Krankenhäusern erhalten und die Marktpreise für Medikamente sind stabiler geworden. Die Erwartungen der Unternehmen sind klarer definiert.

I. „Stabilisierung der klinischen Anwendung“: Vermeidung plötzlicher Wechsel von unbekannten Medikamenten

In früheren Runden wurden die Medikamentenmenge nach ihrem „Allgemeinnamen“ angegeben (z. B. Blutdrucksenker ohne Berücksichtigung der Marke). Nach der Ausschreibung konnten Krankenhäuser Medikamente erhalten, die sie zuvor nicht verwendet hatten, was für Patienten Probleme verursachen konnte. Die Maßnahmen zur Stabilisierung der klinischen Anwendung zielen darauf ab, dieses Problem zu lösen:

1. Angabe von Markenprodukten: Krankenhäuser können nun konkrete Marken angeben (z. B. „Bayer-Blutdrucksenker“), um unbekannte Medikamente zu vermeiden. Diese Praxis wurde bereits in der 11. Runde erprobt und wird in der 12. Runde fortgesetzt; 77 % der Angaben beziehen sich auf konkrete Marken.

2. Wiederzulassung von Originalpräparaten in den Auswahlprozess: Originalpräparate (z. B. Importmedikamente oder Qualitätsreferenzprodukte) können, sofern ihre Preise unter drei Mal dem Referenzpreis liegen, auch ohne Gewinnanteil wieder in die Auswahl aufgenommen werden. Dadurch müssen diese Präparate nicht vollständig aus den Krankenhäusern entfernt werden und können weiterhin den Bedarf einiger Patienten decken.

3. Zweiter Preisbereich: Entscheidungsgewalt der Krankenhäuser: Früher konnten Medikamente mit extrem niedrigen Preisen Marktanteile gewinnen; jetzt erhalten solche Präparate auch bei Auswahl keinen Gewinnanteil. Die verbleibenden 50 % des Angebots (aus nicht ausgewählten oder zu niedrig bewerteten Produkten) werden von den Krankenhäusern selbst ausgewählt – je nach klinischer Wirksamkeit, Qualität und Lieferzuverlässigkeit. Große Pharmaunternehmen haben dabei einen Vorteil.

Dadurch müssen Patienten nicht plötzlich auf unbekannte Medikamente umsteigen, und Ärzte können vertraute Präparate verwenden, was eine stabilere Behandlung ermöglicht.

II. „Bekämpfung des Wettbewerbsdrucks“: Verhinderung von Verlustreichen durch zu niedrige Preise

Früher boten einige Unternehmen Medikamente zu extrem niedrigen Preisen an (z. B. ein Produkt, das 10 Euro kostet, für 1 Euro), was zu Lieferausfällen oder Qualitätsverlusten führte. Dieses Mal werden zwei Preisbereiche eingesetzt, um zu niedrige Preise einzudämmen:

1. Erster Preisbereich: Schutz vor Störungen durch zu niedrige Preise: Als Referenzwert dienen der höhere Wert zwischen dem Mittelwert der Angebote der ausgewählten Unternehmen und dem niedrigsten Angebot. Preise unter diesem Wert gelten als nicht „angemessen niedrig“.

2. Zweiter Preisbereich: Zu niedrige Preise führen zu keinen Gewinnanteilen: Angebote, die mehr als zwei Standardabweichungen unter dem Mittelwert liegen, erhalten keinen Gewinnanteil; Unternehmen müssen erklären, warum sie so billig sind, um in den Auswahlprozess aufgenommen zu werden.

Dadurch wagen Unternehmen es nicht mehr, willkürlich extrem niedrige Preise anzubieten, und die Preisverläufe sind angemessener – ohne dass Qualität und Lieferzuverlässigkeit beeinträchtigt werden.

III. Originalpräparatunternehmen: Von Widerstand zu aktiver Beteiligung

Früher konnten Originalpräparate aufgrund hoher Preise nur schwer in die Auswahlrunden aufgenommen werden und mussten aus den Krankenhäusern entfernt werden. Die neue Politik zwingt sie nun zur Teilnahme:

  • Wiederzulassungsmechanismus: Solange die Preise unter drei Mal dem Referenzpreis liegen, können Originalpräparate wieder in die Auswahl aufgenommen werden – auch ohne Gewinnanteil.
  • Beschränkungen ab 2026: Ab 2026 dürfen Krankenhäuser nicht mehr als 25 % ihrer Medikamentenausgaben auf Nicht-Selektionsprodukte verwenden; Originalpräparate, die nicht ausgewählt werden, werden stark benachteiligt.

Insgesamt konnten in dieser Runde 10 Originalpräparate erfolgreich wieder in den Auswahlprozess aufgenommen werden – die höchste Zahl seit Einführung der gemeinsamen Medikamentenbeschaffung.

IV. Für Krankenhäuser und Patienten: Freiere Medikation, beruhigtere Behandlung

  • Ärzte: Sie müssen nicht mehr auf unbekannte Medikamente zurückgreifen; durch die Angabe von Markenprodukten und den zweiten Preisbereich können sie vertraute, wirksame Präparate wählen.
  • Patienten: Das Risiko, auf andere Medikamente umzusteigen, ist geringer; insbesondere Patienten mit chronischen Erkrankungen können ihre Behandlung konsequenter durchführen (ohne Unterbrechungen durch Medikamentwechsel).
  • Patienten mit Bedarf an Originalpräparaten: Es ist einfacher für sie, diese zu erhalten, da sie weiterhin in den Krankenhäusern verfügbar sind.

V. Medikamentenmarkt: Stabilisierte Preise, gestiegene Zuversicht der Unternehmen

Früher waren die Preisveränderungen auf dem Medikamentenmarkt stark; Unternehmen wussten nicht, wie sie ihre Produkte bewerten sollten. Die neuen Maßnahmen sorgen für eine vorhersehbare Preisentwicklung:

  • Unternehmen müssen nicht mehr auf extrem niedrige Preise setzen, um Marktanteile zu gewinnen, sondern konkurrieren auf Basis von Qualität und Lieferzuverlässigkeit.
  • Stabile Markterwartungen motivieren Unternehmen dazu, in Forschung und Entwicklung sowie die Sicherstellung der Lieferung zu investieren – was langfristig positiv für die Medikamentenqualität und Innovationen ist.

Insgesamt markiert die 12. Runde der gemeinsamen Medikamentenbeschaffung einen Wandel von extremen Preisdrücken hin zu einer Betonung von Qualität und Sicherheit in der Medikationserstellung, was für Patienten, Krankenhäuser und Unternehmen eine nachhaltigere Richtung darstellt.