虎嗅

**Pressekonferenzen dienen nicht dazu, die Meinungen der Chefs zu veröffentlichen.**

原文:发布会不是用来发布老板的

Zusammenfassung des Kerninhalts

Dieser Artikel kritisiert die weit verbreitete Praxis, dass viele Unternehmer auf Produktpräsentationen übermäßig mit ihrem Erfolg prahlen und dabei der Unternehmer selbst zum Mittelpunkt der Aufmerksamkeit wird. Die Autoren argumentieren, dass diese Art des „PR-Strategiewerbens“ völlig veraltet ist. Sie analysieren die Gründe für dessen Versagen: Das öffentliche Bewusstsein hat sich erhöht, KI-Systeme und Konkurrenten können Falschdarstellungen sofort entlarven, und aufgebautes Image hält nicht stand. Zudem bevorzugen die Menschen heute ehrlichere, bescheidene und zugänglichere Unternehmer (wie Yu Donglai oder Zhang Xue). Sie weisen auch auf die langfristigen negativen Folgen hin – ein schlechtes Image des Unternehmers kann das gesamte Unternehmen beeinträchtigen.

Detaillierte Auslegung

Warum funktioniert „PR-Strategiewerben“ nicht mehr? Die Öffentlichkeit ist längst aufgewacht

Früher konnten Aussagen wie „Unser Produkt ist das Beste“ oder „Wir führen weit vorne“ noch Aufmerksamkeit erregen, doch heute ziehen sie nicht mehr. Erstens hat die Öffentlichkeit ihr Bewusstsein für Falschdarstellungen gesteigert; Konkurrenten stellen sofort Fakten zur Verfügung, um diese zu widerlegen (z. B. wenn man behauptet, das eigene Handy habe die beste Kamera, zeigen Konkurrenten sofort Vergleichsdaten). Zweitens machen KI-Tools es möglich, Fehler in Aussagen schnell aufzudecken – jede Äußerung wird gespeichert und große Modelle können Widersprüche innerhalb kurzer Zeit finden (z. B. wenn man letztes Jahr sagte, man wolle keine Autos herstellen und dieses Jahr ein neues Modell veröffentlicht). Schließlich hat sogar der Gründer von Great Wall, Wei Jianjun, seinen Mitarbeitern verboten, Aussagen wie „Unser Produkt ist das Beste auf dem Markt“ zu machen. Dies zeigt, dass ehrliche Unternehmer die Risiken des Prahlens erkennen. Auf sozialen Medien reagiert die Öffentlichkeit sofort negativ, wenn Unternehmer prahlen.

Welche Art von Unternehmern bevorzugen die Menschen heute? Ehrlichkeit und Bescheidenheit sind gefragt

Der Schlüssel zu neuer Beliebtheit ist Authentizität: Es geht nicht mehr darum, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, sondern um Zugänglichkeit und Humor. Beispiele dafür sind Yu Donglai (Gründer von Fat Donglai), der nicht wie ein herablassender Unternehmer spricht, sondern wie ein Nachbar; oder Zhang Xue (Gründerin von Zhang Xue Motorcycle), die nach ihrem Sieg in einem Wettbewerb nicht von sich selbst als „Nummer eins“ sprach, sondern über ihre eigenen Schwierigkeiten berichtete und den Respekt gegenüber Konkurrenten betonte. Solche Ehrlichkeit wirkt sympathisch auf die Menschen.

Haltung ist wichtiger als Geschichten: Beruhigen Sie die Menschen, statt sie zu belehren

In der aktuellen wirtschaftlichen Situation haben viele Menschen es nicht leicht – sie brauchen keine „Idol-Narrative“ (z. B. „Wie bin ich zum Reichen geworden?“), sondern eine Form der Identifikation und Unterstützung (z. B. „Auch ich habe Schwierigkeiten, lass uns das gemeinsam durchstehen“). Ein ehemaliger PR-Mitarbeiter von Xiaomi sagte, dass eine „Anti-Elite-Haltung“ möglicherweise effektiver wäre als die bisherige Hochwertnarrative. Zwar fühlten sich die Kunden früher durch Michis Zugänglichkeit angesprochen, aber als das Unternehmen zu elitär wurde, verlor es seine Basis. Der Erfolg von Zhang Xue und Yu Donglai beruht auf ihrer Bescheidenheit – die Menschen sehen sie als normale Menschen, weshalb jede gute Tat von ihnen als Überraschung wahrgenommen wird.

Die Informationsverbreitung beschleunigt sich – aufgebautes Image hält nicht lange

Die Geschwindigkeit der Informationsweitergabe ist heute viel höher; was letztes Jahr funktionierte, ist heute schon veraltet. Wenn man beispielsweise versucht, wie Lei Jun über „Hightech“ zu prahlen, kann KI schnell auf Plagiate hinweisen; oder wenn man ein bescheidenes Image aufbaut, können Nutzer frühere Videos mit Reichtumsgeprahlen finden. Aufgebautes Image hält nicht lange stand, da alle visuellen Materialien als Beweise dienen können. Die Autoren raten daher, transparent zu sein – wie Yu Donglai, der offen über seine frühen Fehlschläge spricht und dadurch Glaubwürdigkeit gewinnt.

Die langfristigen Folgen des Prahlens: Der Unternehmer scheitert, das Unternehmen leidet

Kurzfristig kann Prahlerei mehr Aufmerksamkeit erregen und zum Verkauf von Produkten führen, aber auf lange Sicht ist es schädlich. Das Image des Unternehmers ist eng mit dem der Marke verbunden; wenn der Unternehmer kritisiert wird (z. B. Lei Jun als „Komiker“ oder Yu Chengdong als „Überläufer“ dargestellt), leidet das Markenimage. Ein Beispiel hierfür ist die Präsentation von Honor – die Menschen erinnern sich an Leis übertriebenes Gerede, nicht an die Produktinnovationen. Schlimmer noch: Ein schlechtes Image des Unternehmers führt zu Misstrauen bei den Kunden.

Fazit

Unternehmer sollten ihre Präsentationen nicht mehr zu „Betrugsszenen“ machen – Ehrlichkeit und Bescheidenheit sind der Schlüssel zum Erfolg. Je mehr man prahlt, desto härter fällt der Fall.