虎嗅

Deutscher Titel: Geld zu verdienen wird immer schwieriger – und das aus folgendem Grund: Die „Wilden Zeiten“ sind vorbei.

原文:钱越来越难挣,还有这个原因:草莽时代过去了

Zusammenfassung der Kernpunkte

Der zentrale Gedanke dieses Artikels ist: Es wird immer schwieriger, seriöse Gelder zu verdienen. Ein Hauptgrund dafür ist, dass es zunehmend schwierig ist, Geld zu erzielen, das über den eigenen Intellekt hinausgeht. In den letzten vierzig Jahren konnten viele Menschen durch zeitgenössische Vorteile, Mut sowie nicht-qualitative Faktoren (Herkunft, Region, Kontakte) viel mehr Geld verdienen, als sie selbst wussten oder verstanden. Heute jedoch braucht man – egal welchen Weg man einschlägt – echte Fähigkeiten und einen hohen Intellekt; ohne diese ist es einfach nicht möglich, erfolgreich zu sein. Die Zeiten haben sich geändert, und die Bedingungen für „wildes Wachstum“ (unregulierte Entwicklungen) gibt es nicht mehr.

Detaillierte Analyse

1. **Das Geld der Vergangenheit: Mut + das richtige Timing – ohne „Kultur“ war es möglich zu verdienen**

Vor über vierzig Jahren, als China gerade aus einer Phase des Mangels an allem (Materialien, Informationen, Zugängen) in eine offene Gesellschaft überging, war der Markt noch weitgehend unerschlossen. Die Logik, um Geld zu verdienen, war einfach:

  • Bauernunternehmer: Bauern aus dem Pearl River Delta, die kaum lesen und schreiben konnten, gründeten Fabriken für „Drei-Komponenten-Einzelteile und eine Dienstleistung“. Ihr Erfolg beruhte auf Kontakten (Umsetzung von Genehmigungen für Rohstoffe), Durchsetzungsvermögen und der Fähigkeit zu trinken – sie mussten weder Forschung noch Logik verstehen.
  • Menschen aus dem öffentlichen Dienst: Sie profitierten von ihrer Herkunft (z. B. Kinder aus Eisenbahn- oder Tabaksystemen), ihrem Wohnort (Wohnungen in Peking, Shanghai) oder guten Arbeitsplätzen; ihr Intellekt war oft nicht höher als der von Menschen auf dem Land.
  • Der Effekt des „Überlebens der Besten“: Nur wenige waren erfolgreich; die meisten Bauern blieben Bauern, viele Unternehmer scheiterten (z. B. wechselten in die Immobilienbranche und brachen ihre Finanzierungsketten ab), aber nur die Erfolgreichen wurden beachtet.

Im Grunde genommen verdienten sie Geld durch Informationsasymmetrien und Lücken im System – nicht durch ihren Intellekt.

2. **Das Geld der Gegenwart: Auf dem rechten Weg braucht man echte Fähigkeiten, auch auf abwegigen Wegen sind die Hürden hoch**

Heute muss man für Geld hart arbeiten, egal welchen Weg man wählt:

  • Auf dem rechten Weg: Absolventen von Eliteuniversitäten verfügen über komplexere Fachkenntnisse, aber es ist schwierig, diese in Gewinn umzuwandeln. Man muss in aufstrebende Branchen (z. B. Chipindustrie, KI) einsteigen und systemische Fähigkeiten haben (z. B. Kenntnisse über Wechselkurse, Steuergesetze, Algorithmen im E-Commerce);
  • Abwegige Wege: Auch Betrüger haben es schwieriger: Vor dreißig Jahren reichte es aus, mit Worten zu tricksen; heute müssen sie PPTs erstellen, Psychologie verstehen und gesetzliche Grenzen ausnutzen.
  • Hohe Kosten für Compliance: Früher konnte man leicht Fehler machen; heute sind Steuern, Umweltschutzvorschriften und Arbeitsgesetze strenger.

Sogar der öffentliche Dienst hat sich verändert: Vor dreißig Jahren konnten Beamte faulenzen, heute müssen Grundbeschäftigte mit komplexen Aufgaben umgehen – die Arbeitsbelastung ist deutlich gestiegen.

3. **Die Illusion der älteren Generation**: Sie halten ihren Erfolg für selbst erarbeitet

Viele Ältere glauben, ihr Erfolg beruhe auf Mut und Erfahrung, und erinnern sich gerne an ihre Vergangenheit. Tatsächlich profitierten sie jedoch von den Vorteilen der Zeit (wachsende Wirtschaft, politische Förderungen, unerschlossene Märkte).

Junge Menschen können von ihren „Erfahrungen“ nichts lernen; früher konnte man einfach handeln – heute muss man gezielt vorgehen. Zudem können sie den Erfolg der Älteren nicht mehr wiederholen, da sich die Zeiten geändert haben.

4. **Warum ist es schwieriger geworden? Die Ära des „wilden Wachstums“ ist vorbei**

Früher war es einfach, Geld zu verdienen, weil wir uns in einer Übergangsphase von extremer Knappheit zu einem relativ normalen Zustand befanden: Asymmetrie der Informationen, viele Systemlücken, große Nachfrage.

Heute ist alles anders:

  • Transparenz der Informationen: Verbraucher sind informierter und nutzen soziale Medien zur Prävention von Betrug.
  • Verbesserte Regeln: Hohe Kosten für Compliance; man darf nicht mehr willkürlich handeln.
  • Ausbau neuer Branchen: Neue Industrien (Chipindustrie, KI) benötigen andere Ansätze; alte Denkmuster sind überholt.

All diese Veränderungen lassen sich nicht allein durch Mut oder Anstrengung bewältigen – man braucht echtes Wissen und Fähigkeiten.

5. **Über die „Erfolgreichen“: Ihr Erfolg beruhte oft nicht auf Fähigkeiten**

Viele der „Erfolgreichen“ der Vergangenheit verfügten über einen geringen Intellekt – sie glaubten an alte Überzeugungen, waren aber dennoch erfolgreich. Der Schlüssel zum Erfolg lag damals nicht im Wissen oder in den eigenen Wertvorstellungen, sondern an Glück, der Zeit und nicht-qualitativen Faktoren.

Heute ist das anders: Ohne einen hohen Intellekt bekommt man nicht einmal ein Grundgehalt – z. B. ohne Kenntnisse in Algorithmen im E-Commerce oder Technologie in der KI-Branche.

Fazit

Um seriöse Gelder zu verdienen, muss man seinen eigenen Intellekt nutzen. Die Zeiten bieten keine Möglichkeiten mehr, einfach durch Glück oder Anstrengung viel Geld zu verdienen. Entweder verbessert man sich, oder man akzeptiert die Realität.