Zusammenfassung des Kerninhalts
Diese Nachricht schildert auf lebendige Weise eine absurde „Projektbeschaffungs-Posse“ auf dem Primärmarkt (privater Equity-Investitionen): Ein führendes Unternehmen im Bereich der Quantenrechnung gab das Signal aus, dass die verfügbaren Kapazitäten begrenzt seien, keine Due-Diligence-Bewertungen akzeptiert würden und die Mindestinvestitionssumme 50 Millionen beträgt. Dadurch kam es zu einem wilden Wettbewerb unter den Investoren. Ein Fonds gab zur Gewinnung einer Kapazität auf eine herkömmliche Due-Diligence-Bewertung verzichtete (erstellte einen Bericht mithilfe von KI und diffamierte Konkurrenten als Beweis für die „Begrenztheit der Kapazitäten“). Die Entscheidungsfindung erfolgte gegen die üblichen Regeln – jedoch wurde die Kapazität letztendlich von einem noch aggressiveren Family Office direkt gekauft. Der gesamte Prozess zeigt Probleme auf dem Primärmarkt auf, wie z. B. das Vorgehen „Zuerst einen Platz sichern und dann das Produkt prüfen“, die „aufgeblähte“ Due-Diligence-Bewertungen sowie die faktische Nichtigkeit der geltenden Regeln.
Detaillierte Analyse
1. Umgekehrte Investitionslogik: „Kapazitäten sichern“ ist wichtiger als „Projekte prüfen“
Die normale Investitionslogik wäre: Zuerst eine Due-Diligence-Bewertung durchführen (Untersuchung von Unternehmensdaten, Team, Risiken) → Beurteilung der Qualität des Projekts → Entscheidung über die Investition. Hier ist jedoch genau das Gegenteil der Fall: Das Unternehmen behauptet, dass die Kapazitäten begrenzt seien und keine Due-Diligence-Bewertungen akzeptiert würden, woraufhin die Investoren umso eifriger versuchen, eine Kapazität zu ergattern. Herr Hu sagte sogar: „Beim nächsten Mal, wenn wir auf ein solches Projekt stoßen, warten Sie nicht mit der Entscheidungsfindung – gehen Sie direkt mit dem Vertrag vorbei.“ „Die Bewertung ist unwichtig; das Wichtigste ist, daran teilzunehmen.“
Das ist wie beim Kauf von Milchtee: Der Verkäufer sagt, es sei die letzte Tasse und man dürfe nicht probieren, doch man fürchtet, sie nicht zu bekommen, und zahlt trotzdem – im Grunde überwiegt die Angst vor der Knappheit den rationalen Urteilsvermögen. Alle setzen darauf, dass das Unternehmen an der Börse notiert wird und somit Gewinne erzielt werden, anstatt auf den eigentlichen Wert des Projekts.
2. Due-Diligence-Bewertungen als „Geschichtenerzählung“: Ein selbsttäuschender „Innovationsansatz“
Wie oberflächlich war die Due-Diligence-Bewertung von Herrn Li?
– Keine Daten vorhanden? Er fragte einen alten Aktionär nach der Persönlichkeit des Gründers und interpretierte das Verweigern einer Due-Diligence-Bewertung als „hohes Vertrauen in das Geschäftsmodell“.
– Fehlt ein Bericht? Er erstellte einen 30.000 Wörter langen Branchenanalysebericht mithilfe von KI, um die Anforderungen zu erfüllen.
– Konkurrenteninformationen finden? Er diffamierte den Finanzberater des Konkurrenten und nutzte dies als Beweis für die „Begrenztheit des Projekts“.
Das ist wie bei einer Schulaufgabe: Wenn man keine Materialien hat, erfindet man einfach etwas und interpretiert die Kritik des Lehrers als Zeichen für eigene Besonderheiten – es handelt sich dabei nicht um eine echte Due-Diligence-Bewertung, sondern nur um einen Vorwand für die Entscheidungsfindung.
3. „Versteckte Fallstricke“ bei der Verteilung der Gewinne: Die LPs verlieren bereits zu Beginn 12%
Das Unternehmen fordert eine Gebühr von 6% im Voraus sowie weitere 20% nach Abschluss des Projekts; der Fonds erhebt außerdem dieselbe Gebühr von den LPs. Das bedeutet: Wenn ein LP 1 Million investiert, werden zunächst 120.000 Euro abgezogen (6% + 6%), und nur 880.000 Euro gelangen tatsächlich ins Projekt.
Das ist wie wenn man in einem Restaurant isst und bereits vor dem Bestellen 12% als „Sitzplatzgebühr“ und Servicegebühr zahlt – unabhängig von der Qualität des Essens muss man zuerst bezahlen. Für die investierenden LPs ist das sehr ungerecht, doch die Investoren kümmern sich dabei nicht um diese Aspekte, weil sie nur an einer Kapazität interessiert sind.
4. Die Entscheidungsfindung wird zur Formalität: Regeln werden willkürlich ignoriert
Es gibt eigentlich drei strenge Regeln: Keine Investition in Projekte ohne Due-Diligence-Bewertung, keine Investition in Unternehmen, deren tatsächliche Kontrolleure nicht bekannt sind, sowie keine Investition in SPVs (Unternehmen, die nur dazu dienen, Investoren zu täuschen). Dieses Mal wurden alle Regeln ignoriert:
– Ein Mitglied des Investmentausschusses fragte nach der Durchführung der Due-Diligence; Herr Li antwortete unzureichend, woraufhin Herr Hu versuchte, die Situation zu entschärfen.
– Bei der Frage nach der Bewertung verwendete Herr Li drei mögliche Szenarien (optimistisch/negativ/neutral); Herr Hu fügte hinzu: „Die Situation ist besonder – wir entscheiden individuell.“
Am Ende wurde die Entscheidung einstimmig getroffen. Das ist wie in der Schule, wo es verboten ist zu schummeln, aber der Lehrer sagt: „Dieses Mal ist eine Ausnahme.“ Die Regeln werden ignoriert und die Entscheidungen basieren auf persönlichen Beziehungen und dem Drang, Kapazitäten zu ergattern.
5. Die „Illusion der Knappheit“: Eine Strategie des „Hungermarketings“
Das Unternehmen erzeugt das Gefühl von Knappheit („Kapazitäten sind begrenzt, Industrieakteure haben Vorrang, Due-Diligence-Bewertungen werden nicht akzeptiert“), um die Investoren dazu zu bringen, ihre rationalen Überlegungen aufzugeben. Dass die Kapazität letztendlich von einem Family Office gekauft wurde, zeigt, dass diese Knappheit möglicherweise künstlich erzeugt wurde – ähnlich wie wenn ein Verkäufer behauptet, nur 100 Stück zu haben, obwohl tatsächlich noch 1.000 Stück auf Lager sind, um die Kunden zum Kauf zu drängen.
Das Ergebnis dieser Posse: Der Fonds hat sich lange abgemüht, konnte aber keine Kapazität ergattern; Herr Lis Bericht wurde lediglich als Beispiel für übertriebene Verhandlungstaktiken verwendet. Die wahren Gewinner sind das Unternehmen, das diese Strategie angewendet hat, sowie das noch aggressivere Family Office. Dies zeigt die Unbeständigkeit des Primärmarktes: Alle wollen schnell Geld verdienen, vergessen jedoch, dass der eigentliche Zweck der Investition darin besteht, gute Projekte zu finden – nicht einfach nur Plätze zu sichern.
(Die Analyse ist in verständlicher Sprache verfasst; auch Nicht-Fachleute können diese absurde Situation aus der Investmentwelt leicht nachvollziehen.)