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Halbjahresüberblick | Die Hochwertisierung von Bieren beschleunigt sich – warum hat Huarun Beer im ersten Halbjahr jedoch 10 Prozent weniger Nettogewinn erzielt?

原文:半年盘点|啤酒高端化提速,但华润啤酒半年净利润为何少赚一成

Zusammenfassung der Kerninhalte

Im ersten Halbjahr dieses Jahres stieg das Umsatzvolumen von China Resources Beer leicht an, doch das Nettoergebnis sank um 10,7 %. Die Verkäufe hochwertiger Biere verliefen gut, jedoch belastete der Geschäftsbereich mit Spirituosen die Gesamtergebnisse negativ. Der gesamte Biermarkt wuchs kaum, und im Hochsaisonzeitraum (Mai–Juni) gingen die Verkäufe sogar zurück. In allen Regionen verzeichnete man einen Rückgang der Umsätze. Spitzenunternehmen wie ABInBev Asia-Pacific China erlitten deutliche Einbußen, und auch bei Yanjing Beer verlangsamte sich das Gewinnwachstum. Der Wettbewerb im Markt hat sich von traditionellen Markenkanälen auf den neuen Handel (z. B. Instant-Commerce, OEM-Produktion) verlagert; in Zukunft steht eine Phase des „Kampfes um die Marktanteile der Konkurrenz“ an.

Warum ist das Nettoergebnis von China Resources Beer gesunken? Drei Hauptgründe

Der Rückgang des Nettoertrags um 10,7 % im ersten Halbjahr lässt sich auf drei Hauptfaktoren zurückführen:

1. Fehlen der „einmaligen Einnahmen“ durch den Umzug des Hauptsitzes: In den vorherigen Jahren wurde beim Umzug des Hauptsitzes vermutlich ein altes Bürogebäude verkauft oder Zuschüsse erhalten; in diesem Jahr gab es diese zusätzlichen Einnahmen nicht, wodurch der Gewinn自然ly sank.

2. Steigende Rohstoffkosten: Die Kosten für Verpackungsmaterialien wie Flaschen und Kartons stiegen an, was einen Teil des Gewinns verschlang.

3. Hohe Investitionen sowie die Belastung durch den Spirituosen-Geschäftsbereich: Um den Markt für preisgünstige Biere zu sichern und neue Produkte zu launchen, wurden mehr Mittel investiert. Der Umsatz im Spirituosen-Geschäft sank um 27 %, was zu Verlusten in Höhe von 280 Millionen Yuan führte – eine deutlich größere Verlustsumme als im Vorjahr.

Trotzdem wird die Strategie der Hochwertisierung weiter verfolgt: Die Verkäufe mittlerer und hochwertiger Biere stiegen um mehr als 10 %. Insbesondere die Marken Heineken und Red Bull verzeichneten starke Zuwächse (20 % bzw. 40 %/80 %). Diese positiven Entwicklungen konnten jedoch den Rückgang des Gesamtertrags nicht ausgleichen.

Der Biermarkt im Allgemeinen – keine gute Hochsaison

In diesem Jahr hatte der Biermarkt schwere Zeiten:

  • Gesamtmarktwachstum fast null: Die nationale Bierproduktion stieg im ersten Halbjahr nur um 0,2 %. Die Monate Mai und Juni, die eigentlich als Hochsaison gelten sollten, verzeichneten sogar Rückgänge der Verkäufe (6,2 % bzw. 3,1 %).
  • Rückgang in allen Regionen: In den vergangenen zwölf Monaten sanken die Umsätze in Ostchina und Südchina (großen Bierverbrauchsregionen) um 4,5 % bzw. 6,9 %. In Nordchina und Südwestchina waren die Rückgänge sogar noch stärker (10,5 % bzw. 18,5 %). Fast keine Region blieb verschont.

Kurz gesagt: Die Gesamtmenge an Bier konsumiert hat sich kaum erhöht – im Hochsaisonzeitraum wurde sogar weniger Bier verkauft.

Großer Druck auf die Spitzenunternehmen, insbesondere ABInBev Asia-Pacific China

Nicht nur China Resources Beer, sondern auch andere führende Bierunternehmen haben Schwierigkeiten:

  • Doppelte Rückgänge bei ABInBev Asia-Pacific China: Die Verkäufe sanken um 6 %, die Einnahmen um 6,4 %. Im zweiten Quartal, der Hochsaison, waren die Verluste noch schlimmer (Rückgang der Verkäufe um 9,7 %, Rückgang des Gewinns um 15,9 %).
  • Verlangsamtes Wachstum bei Yanjing Beer: Obwohl das Gewinnwachstum bei 25–35 % lag, verlangsamt sich dies im Vergleich zu früheren Jahren – ein Zeichen mangelnder Wachstumsdynamik.

Der Großteil der Unternehmen kämpft mit schwierigen Marktbedingungen; nur wenige profitieren von der aktuellen Situation.

Der Wettbewerb verlagert sich auf den neuen Handel – es geht um das „Verständnis der Kunden“

Früher konkurrierten Bierunternehmen vor allem um Marken und Vertriebskanäle. Heute richten sie ihren Fokus auf neue Geschäftsfelder:

  • Instant-Commerce wird immer beliebter: Zusammenarbeit mit Plattformen wie Meituan ermöglicht eine schnelle Lieferung nach Hause, in Studentenwohnheime oder Hotels – diese Bereiche wachsen besonders schnell.
  • OEM-Produktion ist keine einfache Angelegenheit mehr: China Resources Beer stellte im ersten Halbjahr über 50.000 Liter Bier für andere Hersteller her; dabei müssen die Produkte den Vorlieben der Kunden auf den jeweiligen Plattformen entsprechen (z. B. Fruchtgeschmäcker, die junge Menschen bevorzugen).
  • Neue Marktbedingungen erfordern Anpassungen: Traditionell wird Bier im Laden getrunken oder zu Hause gekauft; heute steigt der Bedarf an sofortigen Lieferungen – Unternehmen müssen ihre Produkte und Marketingstrategien entsprechend anpassen.

Die Zukunft: Wer die Marktanteile der Konkurrenz übernimmt, wird erfolgreich sein

Branchenexperten sagen, dass es schwierig sein wird, das Biermarktvolumen weiter zu steigern. Um Wachstum zu erzielen, müssen Unternehmen die Geschäfte ihrer Konkurrenten übernehmen (z. B. indem sie eine Flasche mehr verkaufen). Die Zukunft des Marktes wird noch härter:

  • Es ist wichtig, neue Vertriebswege (wie Instant-Commerce) und neue Kundengruppen (z. B. junge Menschen mit besonderen Geschmäcksvorlieben) zu verstehen.
  • Die Hochwertisierung bleibt eine Richtung – doch sie muss mit neuen Marktbedingungen kombiniert werden.
  • Wenn Nebengeschäfte wie der Spirituosenvertrieb die Ergebnisse belasten, müssen entsprechende Anpassungen vorgenommen werden.

Fazit: Die Ära des einfachen Gewinns im Biermarkt ist vorbei; jetzt geht es um Präzision – genaues Verständnis der Kunden, gezielte Nutzung von Vertriebskanälen und die Entwicklung passender Produkte.