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Deutscher Übersetzungstitel: Ein Autozubehörfabrik mit einem Jahresgewinn von 120 Millionen Euro setzt 1,85 Milliarden Euro auf Roboter.

原文:年利润1.2亿汽车配件厂,砸18.5亿押注机器人

Zusammenfassung der Kerninhalte

Beite Technology war ursprünglich ein „unsichtbarer Champion“ im Bereich der Automobilzubehörproduktion. In letzter Zeit ist sein Aktienkurs aufgrund des Engagements in den Geschäftsbereich der Schrauben – einem Schlüsselkomponenten für humanoide Roboter – stark gestiegen (von einem Tiefpunkt Ende Juli um etwa 37%). Allerdings befindet sich das Schrauben-Geschäft der Firma noch in der Phase der Prototypentests und erzielt bisher keinen Umsatz. Zudem konkurrieren viele Unternehmen im Markt um diese Technologie, wobei die geplanten Produktionskapazitäten weit über den tatsächlichen Bedarf der Endroboter hinausgehen. Es bleibt daher sehr ungewiss, ob Beite Technology in Zukunft wirklich Geld verdienen wird.

I. Beite Technology: Von einem „Automobilzubehörhersteller“ zu einem „Star im Roboterbereich“

Beite Technology produzierte ursprünglich Komponenten für das Automobilchassis, wie Lenkungsritzen und Stoßdämpferkolbenstangen, und hielt dabei einen Marktanteil von über 30%. Es war Lieferant großer Unternehmen wie FAW und Bosch. Mit einem Jahresumsatz von über 2 Milliarden Yuan wurde die Firma jedoch kaum beachtet.

Der Wendepunkt kam 2023, als die Regierung eine Politik zur Förderung humanoider Roboter verabschiedete, die diese Technologie als möglichen nächsten disruptiven Markt betrachtete. Beite Technology stellte fest, dass seine im Automobilbereich erworbenen Präzisionsverarbeitungstechnologien (wie feine Schleifverfahren und Wärmebehandlung) sehr gut für die Herstellung von Schrauben geeignet sind – Schrauben sind schließlich Schlüsselkomponenten in Robotergelenken, die es den Armen und Beinen der Roboter ermöglichen, sich flexibel zu bewegen. Daraufhin begann das Unternehmen mit dem Wandel in den Roboterbereich, wodurch sein Image von einem „Automobilzubehörhersteller“ zu einem „Star im Bereich humanoider Roboter“ wechselte und sein Aktienkurs stark anstieg.

II. 1,85 Milliarden Yuan für die Schraubenproduktion: Ein Einsatz auf das „Roboterboon“

Obwohl Beite Technology für das Jahr 2025 nur einen Nettogewinn von 120 Millionen Yuan erwartet, investierte es 1,85 Milliarden Yuan in den Ausbau der Schraubenproduktion und errichtete Produktionsstätten in Kunshan (China) und Thailand. Die Gesamtproduktionskapazität soll 3,4 Millionen Stück betragen (2,6 Millionen in Kunshan und 800.000 in Thailand). Warum wagte das Unternehmen einen solchen großen Investitionsaufwand?

Erstens verfügt es über die notwendige technische Basis: Die Präzisionsverarbeitungstechnologien, die bereits im Automobilbereich eingesetzt werden, können direkt auf die Schraubenproduktion übertragen werden. Zweitens gibt es politische Unterstützung für humanoide Roboter, und der Markt erwartet ein massives Marktwachstum im Jahr 2026 – eine frühzeitige Investition könnte somit zu einem Vorsprung gegenüber Konkurrenten führen. Drittens hofft das Unternehmen auf einen neuen Wachstumsmotor: Der Automobilzubehörbereich wächst zwar stabil, hat aber kaum noch Potenzial für weiteres Wachstum; der Robotermarkt könnte eine爆発artige Entwicklung darstellen.

III. Der Aktienkurs steigt verrückt – doch das Geschäft ist noch nicht etabliert

Der Aktienkurs von Beite Technology stieg von 35 Yuan Ende Juli auf 48 Yuan Mitte August, was einem Anstieg von 37% entspricht. Dieser Anstieg wurde jedoch hauptsächlich durch Erwartungen getrieben, während die tatsächlichen Geschäftsergebnisse nicht mithalten konnten:

  • Das Unternehmen hat wiederholt erklärt, dass die Schraubenprodukte noch in der Testphase sind und keine offiziellen Bestellungen von Kunden erhalten haben;
  • Der Hauptgeschäftsbereich (Automobilzubehör) macht weiterhin 61,74 % des Umsatzes aus, während der Roboterbereich keinen einzigen Cent zum Umsatz beiträgt;
  • Nach dem starken Anstieg des Aktienkurses veröffentlichte das Unternehmen eine Mitteilung über außergewöhnliche Schwankungen und betonte, dass sich die Produktion und der Geschäftsbetrieb nicht verändert hätten – das heißt: Der hohe Aktienkurs habe nichts mit den aktuellen Geschäftsergebnissen zu tun.

IV. Der Schraubenmarkt: Viele Unternehmen konkurrieren – doch der Endverbrauchermarkt ist noch nicht aktiv

Nicht nur Beite Technology, sondern auch viele andere A-Titel-Unternehmen sind im Schraubenbereich aktiv:

  • Hengli Hydraulics hat bereits mit der Massenproduktion von Schrauben begonnen;
  • Wuzhou Chunxin investierte 1,5 Milliarden Yuan in die Erweiterung der Produktionskapazitäten mit einem Ziel von jährlich 2,1 Millionen Stück;
  • Best Technology verkaufte 220.000 Schraubenproben (0,03 % des Umsatzes).

Das Problem ist jedoch, dass die Endverkäufe von humanoiden Robotern noch nicht weit verbreitet sind. Selbst wenn der Tesla Optimus Roboter 2026 in Massenproduktion geht, wird die weltweite Nachfrage voraussichtlich nur bei etwa zehntausend Stück liegen – was deutlich weniger ist als die geplanten Produktionskapazitäten von Millionen Stück. Das führt zu einem Risiko der Überkapazität.

V. Die Unsicherheiten der Zukunft: Wird der Schraubentraum wahr werden?

Beite Technologies Transformation zum Roboterhersteller steht vor mehreren großen Herausforderungen:

1. Der große Unterschied zwischen Prototypentests und Massenproduktion: Die erfolgreiche Durchführung von Tests bedeutet noch nicht, dass die Produktion rentabel ist; bei der Massenproduktion müssen Kosten und Qualitätsstabilität gelöst werden.

2. Risiko der Kundenauswahl: Selbst wenn die Prototypen gut sind, könnten Kunden andere Unternehmen bevorzugen (insbesondere solche mit besseren Technologien).

3. Unsicherheiten bezüglich des Endverbrauchermarktes: Ob humanoide Roboter tatsächlich populär werden? Wenn sie nicht verkauft werden, könnten die Schraubenproduktionskapazitäten nutzlos bleiben.

Folglich basiert der aktuelle Aktienkurs von Beite Technology hauptsächlich auf Konzepten – der eigentliche Wert des Unternehmens wird erst dann erkennbar sein, wenn es es schafft, die Schrauben tatsächlich in profitablen Produkten umzuwandeln. Ohne diesen Durchbruch bleibt der „zweite Wachstumsmotor“ nur ein theoretisches Konzept.

Zusammenfassend ist Beites Transformationsgeschicht zwar attraktiv, befindet sich jedoch noch in einer Phase des Planens und Träumens. Investoren sollten klar überlegen: Setzen sie auf die langfristige Erfolgsaussicht des Unternehmens oder nur auf den kurzfristigen Konjunkturboom? Letztendlich sprechen schließlich die Geschäftsergebnisse für sich.