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„YuShu“ geht mit einem Börsengang von 60 Milliarden Yuan an die Börse: Am meisten verkauft wurden „Hunde“, am meisten Geld verbrannte das „Gehirn“

原文:600亿的宇树上市:卖得最多的是“狗”,烧钱最多的是“脑”

Zusammenfassung der Kerninhalte

YuShu Technology, als „erstes Unternehmen mit humanoiden Robotern“ an der A-Börse, ist erfolgreich gelistet und hat einen Marktwert von über 60 Milliarden Yuan. Die Begeisterung der Privatinvestoren für die Aktien hat einen Rekord in dieser Jahreszeit bei den A-Aktien aufgestellt. Das Unternehmen basiert hauptsächlich auf seinen vierbeinigen Robotern („Machine Dogs“) und ist weltweit führend bei der Auslieferung von humanoiden Robotern, verkauft diese jedoch hauptsächlich an Forschungseinrichtungen. Derzeit erzielt das Unternehmen gute Gewinne, allerdings hat sich das Wachstum in diesem Jahr verlangsamt – der Grund dafür ist die gezielte Investition in die Entwicklung eines leistungsfähigeren „Gehirns“ (großer kognitiver Modelle). Chinesische Roboter haben eine führende Position auf dem Weltmarkt bei vierbeinigen und humanoiden Robotern, und ihre vollständige Industriekette ist ein wichtiger Stützpfeiler für ihr Erfolg. Allerdings liegt der Weg zur großflächigen industriellen Anwendung von humanoiden Robotern noch vor ihnen.

I. Der Hype um die Erstlisting: Privatinvestoren buchen wie verrückt – der Markt setzt auf die Zukunft

Beim Erstlisting waren die Bestellungen der Privatinvestoren 5500-mal so hoch wie die angebotenen Aktien; das Gesamtbetrag der Bestellungen belief sich auf 8,1 Billionen Yuan, was höher ist als die 7,1 Billionen Yuan bei der Erstlisting von ChangXin Storage. YuShu wurde damit zum teuersten und begehrtesten Neuling an der A-Börse dieses Jahres. Warum ist das so?

  • Der Markt schaut nicht auf die Gegenwart, sondern auf die Zukunft: Der Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von YuShu beträgt derzeit 219 (im Durchschnitt der Branche nur 38), was bedeutet, dass es 219 Jahre dauern würde, bis sich die Investitionen auszahlen würden – doch die Investoren setzen auf die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens insbesondere im Bereich der kognitiven Intelligenz („Gehirne“ für Roboter). Ähnlich wie beim Kauf von Tesla: Es geht nicht darum, wie viel das Unternehmen im Moment verdient, sondern um die Zukunft der Elektroautos.
  • Industriesignale: Der Erstlisting fiel genau mit der Weltkonferenz für Robotik zusammen; YuShu trat gemeinsam mit anderen Unternehmen wie iRobot auf, was darauf hindeutet, dass humanoide Roboter von einem Konzept in eine Phase übergehen, in der sie sich an ihren Geschäftsergebnissen beweisen müssen.

II. Das Geld kommt von den „Machine Dogs“ – humanoide Roboter sind noch in der Entwicklung

Woher stammt das Geld von YuShu?

  • Die Machine Dogs bilden die Grundlage: Bis 2025 werden die Einnahmen aus humanoiden Robotern erst etwa 50 % der Gesamtumsätze ausmachen, doch am meisten verkauft werden weiterhin vierbeinige Roboter (insgesamt über 33.000 Stück). Der Roboter, der beim Frühlingsfest das Yangko tanzte, machte YuShu berühmt – doch die eigentliche Stärke des Unternehmens liegt in den über zehn Jahren an Erfahrung bei der Entwicklung dieser Roboter.
  • Humanoide Roboter sind noch nicht im industriellen Einsatz: Von den 5.500 humanoiden Robotern, die im Jahr 2025 verkauft wurden, gingen 73,6 % an Hochschulen und Forschungseinrichtungen (zur Forschung und Entwicklung), nur 9 % an industrielle Anwendungen. Das bedeutet, dass diese Roboter noch in der Entwicklungsphase sind und noch nicht wirklich Geld verdienen.
  • Kosteneffizienz durch eigene Entwicklung: YuShu entwickelt über 90 % der Kernkomponenten selbst und erzielt einen Gewinnspann von über 60 % – im Grunde handelt es sich um ein Unternehmen, das hochwertige Hardware herstellt.

III. Das verlangsamte Wachstum ist kein schlechtes Zeichen – es wird in die Entwicklung investiert

Das Wachstum von YuShu hat sich in diesem Jahr verlangsamt: Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2026 um 68 % (im Vorjahr waren es 332 %), während der Nettogewinn sogar um 52 % sank. Dies liegt jedoch nicht an mangelnden Einnahmen, sondern an gezielten Investitionen:

  • Investitionen in Forschung und Vertrieb: Die Ausgaben für diese Zwecke sind stark gestiegen; 85 % der durch die IPO eingezogenen Mittel wurden in die Entwicklung (insbesondere in kognitive Modelle) investiert.
  • Zusammenarbeit mit externen Partnern: YuShu arbeitet mit dem AI-Unternehmen DeepSeek zusammen und hat dessen Aktien strategisch gekauft, um seine Schwächen im Bereich der Kognition zu überwinden.

IV. Chinesische Roboter führen weltweit – vierbeinige Roboter dominieren, humanoide Roboter machen 70 % aus

Welche Position nimmt China auf dem Weltmarkt ein?

  • Vierbeinige Roboter: Fast ausschließlich chinesischer Markt: Bis 2025 werden weltweit 82.000 vierbeinige Roboter verkauft, davon 65.000 in China (80 %). Sowohl die Preisgestaltung als auch die Auslieferung werden von China bestimmt.
  • Humanoide Roboter: 75 % der weltweiten Produktion: Im ersten Halbjahr 2026 wurden weltweit 19.100 humanoide Roboter verkauft; Zhuyuan (8.400 Stück) und YuShu (5.900 Stück) zusammen machen 75 % der Gesamtproduktion – drei von vier humanoiden Robotern stammen aus China.
  • Vollständige Industriekette: China verfügt über die kompletteste Roboterindustriekette, von den Grundkomponenten bis zu den Anwendungen. Als Großhersteller und -verbraucher sowie mit politischer und finanzieller Unterstützung (durch die Science and Technology Innovation Board) hat China Unternehmen wie YuShu hervorgebracht.

V. Die Herausforderungen der Zukunft: Von der Forschung zur industriellen Anwendung

Die Zukunft von YuShu und der chinesischen Robotik hängt davon ab, ob es gelingt, die folgenden Hürden zu überwinden:

  • Von der Forschung zur industriellen Anwendung: Derzeit werden humanoide Roboter hauptsächlich an Forschungseinrichtungen verkauft – um größere Marktanteile zu erlangen, müssen sie in die Industrie und ins Alltag eindringen, um reale Probleme (z. B. Transport, Montage) zu lösen.
  • Die Entwicklung des „Gehirns“: Wenn Roboter nur über eine einfache Steuerung verfügen, können sie keine eigenen Entscheidungen treffen. YuShus Investitionen in kognitive Modelle zielen darauf ab, diese Lücke zu schließen – doch die Wirksamkeit dieser Maßnahmen muss sich noch zeigen.
  • **Großflächige Anwendung: Goldman Sachs prognostiziert, dass eine großflächige Nutzung erst zwischen 2027 und 2029 möglich sein wird“. Ob YuShu den nächsten Marktzyklus erfolgreich meistern kann, hängt davon ab, ob es gelingt, Roboter von „Forschungsinstrumenten“ zu „industriellen Arbeitsmitteln“ zu entwickeln.

Insgesamt ist der Erfolg von YuShu ein Spiegelbild der chinesischen Robotikbranche: China verfügt über eine solide Grundlage (Industriekette, hohe Produktionszahlen), hat jedoch auch Grenzen (Schwächen in der Kognitionstechnologie und Anwendungsgebieten). Die Zukunft von YuShu ist auch die Zukunft der chinesischen Robotikbranche – ob China von einem „Hardware-Starken“ zu einem „Intelligenz-Starken“ wird.