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**Yushu’s IPO-Fest: Die Marktakteure haben bereits seine Zukunft für heute gekauft**

原文:宇树IPO盛宴:市场已经把它的未来,买到了今天

Zusammenfassung der Kerninhalte

Am ersten Handelstag nach dem Börsengang stieg das Marktvolumen von Yushu Technology von 60 Milliarden auf 400 Milliarden Yuan – dahinter steht die vorzeitige Anerkennung des Marktes für dessen „zukünftigen Wert“. Yushu ist derzeit ein Unternehmen, das sich auf die Herstellung roboterischer Hardware spezialisiert hat und durch standardisierte Produkte schnell wächst. Der Kapitalmarkt setzt jedoch darauf, dass es von einem Anbieter von Forschungsinstrumenten zu einem Anbieter industrieller Produktivkräfte wird – also in der Lage ist, „Gehirne“ (Modelle und Datenkapazitäten) zu entwickeln, um humanoide Roboter tatsächlich in Fabriken einzusetzen. Allerdings sind diese Zukunftsperspektiven noch nicht verwirklicht; die hohe Bewertung spiegelt zur Hälfte Erwartungen an die Zukunft wider und zur Hälfte die Nachfrage nach seltenen AI-Hardtechnologie-Unternehmen auf dem A-Markt wider.

Detaillierte Analyse

1. Yushus derzeitige Finanzen: Gewinne durch die Standardisierung von Robotern

Yushus größter Erfolg in den letzten zehn Jahren war es, hochpreisige und komplexe Roboter aus dem Labor in standardisierte Produkte zu verwandeln, die normale Menschen und Unternehmen kaufen und selbst entwickeln können. Dies gilt insbesondere für vierbeinige Roboter, die von Forschungseinrichtungen über Konsumspielzeug bis hin zu Inspektions- und Feuerlösungsanwendungen eingesetzt werden.

Seine Wachstumsstrategie ist effizient: Es entwickelt eigene Kernkomponenten (z. B. Bewegungssteuerung) und integriert komplexe Systeme in die Roboter, während es Kunden die Möglichkeit gibt, eigene Anwendungsszenarien zu lösen (z. B. durch Hochschulen für Forschungszwecke oder Technologieunternehmen für Modelltraining). Das Jahresumsatz betrug 2023 nur 159 Millionen Yuan, soll aber bis 2025 auf 169,9 Millionen Yuan steigen; der Nettogewinn nach Abzug von Non-recurring-Einkünften liegt bei 591 Millionen Yuan – mit einer Bruttomarge von über 60 %. Dies zeigt, dass Yushu nicht nur Roboter herstellen kann, sondern auch verkaufen kann. Allerdings machen standardisierte Produkte den Großteil des Umsatzes aus; maßgeschneiderte Entwicklungen machen nur 1,7 % aus – was darauf hindeutet, dass das Unternehmen noch nicht in die industriellen Anwendungsgebiete vorgedrungen ist.

2. Humanoide Roboter sind beliebt, aber noch im „Laborstadium“

Die Einnahmen aus humanoiden Robotern haben die von vierbeinigen Robotern übertroffen (ca. 877 Millionen Yuan im Jahr 2025), doch der Kundenkreis ist noch jung: 75,96 % entfallen auf Forschung und Bildung, nur 8,53 % auf industrielle Anwendungen. Bei vierbeinigen Robotern sind die Verteilungen jedoch gleichmäßiger (Forschung 31,8 %, Konsum 35 %, Industrie 33,2 %).

Kurz gesagt: Humanoide Roboter sind im Moment noch „Laborspielzeug“ – genauso wie vierbeinige Roboter in ihrer Anfangsphase. Der Markt setzt darauf, dass Yushu den Weg von der Forschung zur Industrie nachahmen kann. Das Problem ist jedoch, dass industrielle Anwendungen Roboter erfordern, die zuverlässig arbeiten – z. B. ohne Neuentwicklung in anderen Fabriken oder die Fähigkeit, mit neuen Materialien umzugehen – was derzeit noch nicht möglich ist.

3. Um in die Industrie einzudringen, muss Yushu ein „Gehirn“ entwickeln – doch das ist schwierig

Bisher hat Yushu nur die „Hardware“ und die „Kleinhirnfunktionen“ (Bewegungssteuerung) entwickelt; nun muss es ein „Gehirn“ (körperbasierte Modelle) hinzufügen, um Roboter in der Lage zu machen, ihre Umgebung zu verstehen und selbstständig Entscheidungen zu treffen. Dafür stehen jedoch zwei große Herausforderungen:

  • Datenerhebung: Die benötigten Daten zu „Aktionen – Zuständen – Ergebnissen“ sind nicht so leicht verfügbar wie Internettexte; sie müssen in Fabriken gesammelt werden oder mit Simulationsdaten ergänzt werden – was hohe Kosten verursacht (Yushu hat 4,2 Milliarden Yuan für die Modellentwicklung eingesetzt).
  • Wettbewerb bei Kunden: Reiche Kunden aus der Automobil- und Elektronikindustrie können ebenfalls Roboter herstellen (z. B. Xpeng, Xiaomi) oder mehrere Lieferanten nutzen (z. B. BYD mit UbiSelect). Yushu muss zeigen, dass Kunden auch dann seine Roboter kaufen möchten, wenn sie selbst in der Lage sind, sie zu entwickeln.

4. Die aktuelle Marktwertung: Die Hälfte ist Zukunft, die andere Hälfte Spekulation

Am ersten Handelstag stieg der Kurs um 629 % – doch dahinter steckt nicht nur „rationales Denken“:

  • Seltene Ressourcen: Es gibt kaum rein auf Roboter ausgerichtete Unternehmen auf dem A-Markt; alle streben danach, diese zu kaufen.
  • AI-Begeisterung: Die AI-Hardtechnologie ist in diesem Jahr besonders gefragt, und humanoide Roboter sind eine wichtige Richtung für die Umsetzung von AI-Lösungen.
  • Neuer Aktienhandel: Die Anzahl der Bestellungen überstieg das 5000-fache; es gab einen großen Bedarf an Aktien.

Aber selbst wenn man den irrationalen Anstieg am ersten Tag außer Acht lässt, ist der Marktwert von 61 Milliarden Yuan nach dem Ausgabepreis nicht billig (Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2025: 35,9). Der Kapitalmarkt hat bereits jetzt auf die Zukunft gesetzt. Der aktuelle Kurs berücksichtigt Ereignisse wie die Einführung humanoider Roboter in Fabriken oder die Entwicklung von Modellen durch Yushu.

5. Eine mögliche Wendung in der Zukunft: Wird Yushu attraktiver, wenn „Gehirne“ open source werden?

Derzeit befürchtet der Markt, dass Yushus Roboter zwar eine starke Hardware haben, aber schwache Modelle. Doch wenn körperbasierte Modelle wie große Sprachmodelle (z. B. NVIDIA’s GR00T oder Yushus eigene WMA) open source werden, könnte das „Gehirn“ nicht mehr so selten sein. In diesem Fall könnten Yushus Stärken – die Herstellung von Hardware, die Lieferketten, die Kontrolle der Kosten sowie die Anzahl tatsächlich eingesetzter Roboter – zu Wettbewerbsvorteilen werden.

Daher investiert Yushu 200 Millionen Yuan in die Modellentwicklung, nicht um ein exklusives „Gehirn“ zu schaffen, sondern um sicherzustellen, dass es nicht zurückbleibt und seine Vorteile in Hardware und Modellen kombiniert. Dies ist ein Aspekt, der in der aktuellen Bewertung oft übersehen wird: Wenn „Gehirne“ allgemein verfügbar werden, könnten Yushus Kernkompetenzen noch wertvoller werden.

Fazit

Yushu ist derzeit ein hervorragendes Unternehmen im Bereich roboterischer Hardware – doch der Kapitalmarkt kauft die Möglichkeit, dass es in Zukunft zu einem Anbieter industrieller Produktivkräfte wird. In den nächsten ein bis zwei Jahren wird entscheidend sein, wie sich die Zahlen entwickeln: Kann der Anteil der industriellen Anwendungen für humanoide Roboter erhöhen? Werden Kunden wiederholt Einkäufe tätigen? Können die Forschungsinvestitionen in echte Anwendungsfähigkeiten umgewandelt werden? Diese Antworten werden zeigen, ob Yushu das „große Versprechen“, das der Kapitalmarkt ihm gemacht hat, einhalten kann.