Zusammenfassung der Kerninhalte
Die Wachstumsraten der beiden Hauptprodukte von Wangwang – die Reiskuchen und der Wangzai-Milch – haben in den letzten Jahren nachgelassen: Die Umsätze mit den Reiskuchen stagnieren fast, während der Wangzai-Milch in einen „Bestandswettbewerb“ geraten ist (das Marktsegment wächst nicht mehr, es geht nur darum, die bestehenden Kunden zu gewinnen). Zudem fordern Verbraucher eine Reduzierung des Zuckergehalts – sie wollen nicht auf den Geschmack ihrer Kindheitserinnerungen verzichten, sondern den süßen Genuss ohne gesundheitliche Bedenken genießen.
Warum sind die beiden Hauptprodukte von Wangwang nicht mehr so beliebt?
Beginnen wir mit den Reiskuchen: Klassische Reiskuchenarten wie Schneebiskuits und Xianbei werden bereits seit Jahrzehnten verkauft; der Markt ist längst gesättigt. Neue Kunden werden durch gesündere Snacks (wie Nüsse oder kalorienarme Kekse) abgelenkt, weshalb das Umsatzwachstum fast zum Stillstand gekommen ist. Was den Wangzai-Milch betrifft: Dieses „kindliche Lieblingsgetränk“ steht vor einem „Bestandswettbewerb“ – es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Menschen, die ihn trinken können, und es ist schwierig, neue Kunden zu gewinnen. Zudem gibt es immer mehr ähnliche süße Milchprodukte auf dem Markt (z. B. Kindermilchen anderer Marken), sodass der natürliche Wachstumsspielraum begrenzt ist.
Warum fordern die Nutzer eine Reduzierung des Zuckergehalts?
Die Forderung nach weniger Zucker bedeutet nicht, dass sie den ursprünglichen Geschmack von Wangzai-Milch aufgeben wollen. Vielmehr hat sich das Bewusstsein für Gesundheit erhöht: Ein Glas Wangzai-Milch enthält etwa den Zuckergehalt von zehn Würfelzucker – zu viel für viele, da sie Angst vor Gewichtszunahme und hohem Blutzuckerspiegel haben. Gleichzeitig möchten sie jedoch den „süßen Glücksgefühl“ ihrer Kindheit nicht missen. Sie fordern daher einen „belastungsfreien“ süßen Genuss – das heißt: Die Rezeptur sollte angepasst werden, um den Zuckergehalt zu reduzieren, während der Geschmack so weit wie möglich erhalten bleibt.
Das Dilemma von Wangwang: Ändern oder nicht ändern?
Falls Wangwang tatsächlich den Zuckergehalt reduziert, könnte es zwei Probleme geben: Erstens könnten die Stammkunden feststellen, dass sich der Geschmack verändert hat und es nicht mehr „der Wangzai ist, an den sie sich erinnern“. Schließlich kaufen viele Produkte genau wegen des vertrauten süßen Geschmacks. Zweitens könnten junge Verbraucher (insbesondere die Eltern der Generationen 90er und 00er, die Wert auf Gesundheit legen) zu zuckerarmen oder zuckerfreien Alternativen wechseln. Es ist daher schwierig, ein Gleichgewicht zwischen alten und neuen Kunden zu finden.
Der Trend zur Reduzierung des Zuckergehalts in der Branche
Die gesamte Lebensmittel- und Getränkeindustrie bewegt sich in Richtung „Gesundheitlichkeit“: Es gibt zuckerfreie Varianten von Cola, Milchshakes mit reduziertem Zuckergehalt oder sogar zuckerarme Süßigkeiten. Die Verbraucher sind immer sensibler gegenüber zu hohem Zuckergehalt – Produkte, die weiterhin hochzuckrig sind, werden langfristig vom Markt verdrängt. Wenn Wangwang seine Produkte erfolgreich halten will, muss es entweder eine zuckerarme Version des Wangzai-Milchs auf den Markt bringen oder den Zucker-, Salz- und Fettgehalt in den Reiskuchen reduzieren, ohne den Geschmack zu beeinträchtigen. Das ist keine Wahlfrage, sondern eine Notwendigkeit.
Fazit: Der „Kindergeschmack“ muss „upgraded“ werden – nicht abgeschafft
Die Forderungen der Nutzer weisen Wangwang einen Weg: Es geht darum, den Kindergeschmack an die heutigen Bedingungen anzupassen. Die klassische Verpackung und der Geschmack von Wangzai-Milch könnten beibehalten werden, während der Zuckergehalt gesenkt wird; Reiskuchen könnten mit reduziertem Salz- und Fettgehalt angeboten werden, um die Kunden zufriedenzustellen. So kann Wangwang sowohl seine Stammkunden behalten als auch die Bedürfnisse neuer Verbraucher erfüllen – schließlich möchte doch jeder sowohl „Süße“ als auch „Gesundheit“.