虎嗅

**Yushu mit 40 Milliarden: Wang Xingxing hat endlich die „Erweckung“ der Roboter erlebt**

原文:宇树4000亿:王兴兴终于等来机器人觉醒

Zusammenfassung der Kerninhalte

Im August 2026 ging Yuzhu Technology an die Börse und wurde damit das erste Unternehmen im A-Sharesegment für humanoide Roboter. Der Aktienkurs stieg gegenüber dem Ausgabepreis um 629 Prozent, und das Marktvolumen erreichte kurzzeitig 40 Milliarden Yuan. Das von Ingenieur Wang Xingxing gegründete Unternehmen begann vor zehn Jahren mit einem eigenen Investitionsvolumen von 20.000 Yuan für die Entwicklung des Roboters XDog. Durch eine Strategie, die auf „günstiger Massenproduktion und selbstentwickelten Kernkomponenten“ basierte, brachte Yuzhu Roboter mit vier Beinen vom Labor in den Markt und erweiterte das Portfolio schließlich auf humanoide Roboter. Infolgedessen stiegen Umsätze und Gewinne rasant an (Umsatz 2025: fast 1,7 Milliarden Yuan, Nettogewinn: 278 Millionen Yuan). Nach dem Börsengang steht Yuzhu vor der größten Herausforderung: Wie können die Roboter von „Darstellern“ zu „Arbeitern“ werden – also wie kann das intelligente Potenzial voll genutzt werden, um Roboter tatsächlich in Fabriken und Haushalte einzusetzen und wirtschaftlichen Wert zu schaffen?

I. Der Börsengang von Yuzhu: Warum wurde es zum „ersten Unternehmen für humanoide Roboter“?

Yuzhu erhielt diesen Titel nicht aufgrund von Konzepten, sondern aufgrund seiner praktischen Fähigkeiten:

  • Zuerst die Produkte verkaufen: Laut dem Prospekt wurden zwischen 2023 und 2025 insgesamt 33.000 Roboter mit vier Beinen sowie über 5.000 humanoide Roboter verkauft – Yuzhu gehört zu den wenigen Unternehmen in China, die Roboter in großem Maßstab verkaufen können.
  • Vom Labor zum Markt: Während andere Unternehmen noch an Demonstrationsvideos arbeiteten, hatte Yuzhu bereits Roboter wie den XDog an Universitäten, Unternehmen und sogar normale Entwickler verkauft (zum Beispiel wurde der Go1-Roboter auf Verbraucherpreise herabgesetzt).
  • Gewinne als Beweis des Wertes: Im Jahr 2025 erzielte Yuzhu einen Nettogewinn von 278 Millionen Yuan, nach Korrektur fast 600 Millionen Yuan – das ist in der teuren Roboterindustrie selten und zeigt, dass das Geschäftsmodell funktioniert.

Der starke Anstieg des Aktienkurses am Börsengang spiegelt die Anerkennung des Marktes wider für Yuzhus Fähigkeit, Roboter von „Spielzeugen“ zu „Marktprodukten“ zu machen – und es wird erwartet, dass das Unternehmen in der Ära der humanoiden Roboter weiterhin führend bleibt.

II. Wang Xingxings Unternehmertum: Vom 20.000-Yuan-Roboter zum 40-Milliarden-Yuan-Unternehmen

Wang Xingxing ist kein Unternehmer, der nur große Versprechen macht, sondern eher ein Ingenieur, der sich auf Details konzentriert:

  • Das Risikoeinsatz in seiner Universitätszeit: Während seines Masterstudiums entwarf und programmierte er selbst die Mechanik des XDog-Roboters – mit allen seinen Ersparnissen. Nachdem der Roboter bei einem Wettbewerb ausgezeichnet wurde, wurde das Video international bekannt, und jemand wollte ihn kaufen; dies zeigte ihm, dass Roboter als Handelsprodukte vermarktet werden können.
  • Die „Unternehmenslehren“ bei DJI: Nach seinem Abschluss arbeitete er bei DJI und lernte, wie komplexe Technologien in stabile, massenproduzierbare Produkte umgewandelt werden (zum Beispiel das Gleichgewicht zwischen Leistung und Kosten bei Drohnen). Dies brachte ihm die Erkenntnis, dass im Geschäftsleben nicht nur Spitzenleistungen gefragt sind, sondern auch die Fähigkeit, Produkte erfolgreich zu verkaufen.
  • Die Anfangszeit des Unternehmertums: Als er 2016 Yuzhu gründete, war die Roboterindustrie noch nicht im Aufschwung – auf seinem Konto waren nur noch 100.000 Yuan. Stattdessen konzentrierte er sich zunächst auf einfache Roboter mit vier Beinen und verkaufte diese, um die Forschung und Entwicklung zu finanzieren (zum Beispiel Laikago, A1). Diese pragmatische Herangehensweise half Yuzhu, die Krise zu überstehen.

III. Yuzhus Strategie gegenüber Boston Dynamics: Roboter vom „Mount Everest“ auf die „Straße“

Boston Dynamics’ Roboter sind sehr leistungsfähig (zum Beispiel können sie Rückwärtsflüge ausführen oder im Schnee laufen), aber sie sind so teuer, dass sie nur als technische Demonstrationen verwendet werden. Yuzhu hat einen anderen Ansatz gewählt:

  • Selbstentwicklung von Kernkomponenten: Yuzhu entwickelt alle wichtigen Komponenten wie Gelenke, Motoren und Reduzierer selbst – nicht um mit Technologie zu prahlen, sondern um die Kosten zu senken (zum Beispiel wurden die Preise für Roboter mit vier Beinen von Hunderttausenden auf Zehntausende Yuan reduziert).
  • Priorität der Massenproduktion: Statt nach dem besten Einzelwert zu streben, konzentriert sich Yuzhu darauf, Roboter stabil, günstig und in großen Mengen herzustellen. Der Go1-Roboter wurde beispielsweise auf ein Preisniveau gebracht, das für normale Verbraucher erschwinglich ist – dadurch konnte der Markt schnell erobert werden.
  • Datenbasierte Weiterentwicklung: Jeder verkaufte Roboter liefert wertvolle Feedbackdaten (zum Beispiel Schwachstellen oder benötigte Funktionen), die zur Verbesserung des Produkts genutzt werden. Diese „nutzerorientierte“ Entwicklung macht Yuzhus Roboter immer besser.

Kurz gesagt: Während Boston Dynamics darauf abzielt, zu zeigen, was Roboter können, konzentriert sich Yuzhu darauf, Roboter für mehr Menschen zugänglich zu machen – während das eine Art „Bergbesteigung“ ist, stellt die andere sicher, dass die meisten Menschen ihr Ziel erreichen können.

IV. Der aktuelle Engpass: Die Roboter bewegen sich, aber ihr „Verstand“ denkt nicht

Yuzhus Roboter können laufen, springen und tanzen – doch das größte Problem ist, dass sie oft nicht verstehen, warum sie diese Aktionen ausführen sollen. Zum Beispiel: Wenn man ihnen sagt, ein Glas Wasser zu holen, mögen sie die Anweisung nicht verstehen oder wissen nicht, wo sich das Glas befindet; außerdem können sie beim Gehen gegen Möbel stoßen.

In industriellen Anwendungen müssen Roboter stundenlang ununterbrochen arbeiten, in Haushalten müssen sie sicher und leise sein – all das erfordert Fortschritte in der KI-Technologie.

Wang Xingxing bezeichnet dies als „Preisgekröntes Problem“: Sprachmodelle wie ChatGPT können Fehler korrigieren, aber Roboter in der physischen Welt könnten durch falsche Bewegungen sich selbst oder andere Menschen verletzen.

Yuzhus Vorteil liegt darin, dass es bereits zahlreiche Roboter verkauft hat; diese liefern Daten, die der KI helfen können zu lernen. Allerdings ist dieser „Datenkreislauf“ noch nicht vollständig in Gang gekommen – bisher werden Roboter hauptsächlich für Forschung und Demonstrationen eingesetzt, noch nicht für praktische Zwecke.

V. Nach dem Börsengang: Um Roboter wirklich im Alltag einzusetzen, müssen drei Herausforderungen überwunden werden

Der Börsengang brachte Yuzhu 4,2 Milliarden Yuan an Kapital – aber die Herausforderungen beginnen erst jetzt:

  • Herausforderung 1: Vom „Darstellen“ zum „Arbeiten“: Ein Tanz auf der Chinesischen Neujahrsfeier zieht Publikum an, aber Kunden kaufen Roboter, die wirklich arbeiten können (zum Beispiel zur Ladung oder Inspektion). Yuzhu muss seine Technologie in praktische Lösungen für konkrete Anwendungen umsetzen.
  • Herausforderung 2: Intelligente Durchbrüche: Entweder entwickelt das Unternehmen eigene KI-Systeme oder arbeitet mit großen KI-Unternehmen zusammen (zum Beispiel Tencent, Alibaba). Dies erfordert viel Geld und Zeit.
  • Herausforderung 3: Gleichgewicht zwischen Wachstum und Gewinn: Die Aktionäre erwarten Wachstum – doch Investitionen in Forschung und Entwicklung verringern den Gewinn. Wang Xingxing muss entscheiden, ob er weiter Preise senken oder die Gewinne schützen soll, um in der Forschung zu investieren.

Für Yuzhu ist der Börsengang kein Endpunkt, sondern ein neuer Ausgangspunkt, um Roboter tatsächlich im Alltag einzusetzen. Nach zehn Jahren des Aufbaus müssen die Roboter nun lernen, wirklich „zu arbeiten“.

Fazit: Die Geschichte von Yuzhu spiegelt die Entwicklung der chinesischen Robotertechnologie wider

Der Erfolg von Yuzhu ist nicht das Ergebnis eines genialen Einzelnen, sondern des schrittweisen Versuchs und Irrtums von Ingenieuren. Vom 20.000-Yuan-Roboter zum 40-Milliarden-Yuan-Unternehmen hat Yuzhu gezeigt, dass chinesische Unternehmen Roboter vom Labor in den Markt bringen können. Doch der eigentliche Durchbruch der Branche hängt von weiteren Fortschritten in der KI ab – erst wenn Roboter menschliche Sprache verstehen und selbstständig arbeiten können, beginnt die wahre „Ära der Robotertechnologie“. Ob Yuzhu diese Herausforderungen meistern kann, wird sich zeigen.