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**Deutscher Titel:** Chinesische Fluggesellschaften bleiben weit hinterher *Erklärung:* Der deutsche Titel „Chinesische Fluggesellschaften bleiben weit hinterher“ drückt aus, dass chinesische Flugunternehmen im Vergleich zu internationalen Konkurrenten in Bezug auf Technologie, Service oder Geschäftsergebnisse zurückliegen. Dies kann auf verschiedene Faktoren wie Investitionsmangel, Markteinflüsse oder regulatorische Unterschiede zurückzuführen sein. Der Titel eignet sich gut für eine Fin

原文:中国航司望尘莫及

Zusammenfassung des Kerninhalts

Diese Nachricht beschreibt ein gegenintuitives Phänomen: Die Vielfliegerprogramme nordamerikanischer Fluggesellschaften (wie Air Canada’s Aeroplan oder Delta Air Lines’ MileagePlus) sind wertvoller als die Fluggesellschaften selbst. Der Grund dafür ist, dass diese Programme längst nicht mehr nur Marketinginstrumente zur Gewinnung zusätzlicher Meilen sind, sondern zu „Geldmaschinen“, die durch den Verkauf von Meilen an Banken Geld erzeugen. Die Banken nutzen die Meilen, um wertvolle Kunden anzuziehen, die Fluggesellschaften erhalten regelmäßige Einnahmen sowie Zinsen auf ihr Kapital, und die Nutzer fühlen sich als Gewinner – es ist ein Win-Win-Szenario für alle Beteiligten. Chinesische Fluggesellschaften können dieses Modell jedoch nicht nachahmen. Objektiv gesehen liegen die Gebühren für Kartenzahlungen niedrig und mobile Zahlungsmethoden haben die traditionellen Kartenzahlungsverfahren verdrängt; subjektiv betrachten die chinesischen Fluggesellschaften Meilen nicht als „Kreditwährung“ und ihr Managementmodell ist nicht auf den Gewinn aus diesen Programmen ausgerichtet. Es werden daher Vorschläge gegeben, wie chinesische Fluggesellschaften dieses Modell umsetzen können: Die Meilen sollten als Verbindlichkeiten angesehen werden, geeignete Nutzungsszenarien gefunden und die Programme eigenständig betrieben werden.

I. Nordamerikanische Vielfliegerprogramme – „Geldmaschinen“, die wertvoller sind als die Fluggesellschaften selbst

Man könnte meinen, dass das Wichtigste für Fluggesellschaften ihre Flugzeuge und Flugrouten sind, doch tatsächlich sind ihre Vielfliegerprogramme der wertvollste „Schatz“. Zum Beispiel erzielte Air Canada 2,5 Milliarden Kanadische Dollar durch den Verkauf von 25 Prozent der Anteile an seinem Aeroplan-Programm – eine Gesamtwertbewertung von 10 Milliarden Kanadischen Dollar, was höher ist als das Marktvolumen der Fluggesellschaft selbst (7 Milliarden Kanadische Dollar). United Airlines nutzte sein Vielfliegerprogramm im Jahr 2020 zur Finanzierung und erhielt dabei 6,8 Milliarden Dollar; die Wertbewertung des Programms lag zu diesem Zeitpunkt bei über 21,9 Milliarden Dollar – mehr als das Doppelte des Unternehmenswertes.

Warum sind diese Programme so wertvoll? Weil sich ihre Hauptgeschäftstätigkeit verändert hat: Statt nur Meilen zu verschenken, um Loyalität zu gewinnen, werden die Meilen nun als Waren an Banken verkauft. Delta Air Lines erhält jährlich 7 Milliarden US-Dollar von American Express – dieses Geld stammt aus den Meilen, die American Express an seine Karteninhaber ausschüttet; um diese Meilen zu erhalten, muss American Express sie zuvor von Delta Air Lines kaufen. Dieses Geld ist reines Barvermögen und ist nicht von Ölpreisen, Pandemien oder Kriegen betroffen – die Cashflows der Fluggesellschaften sind daher sehr stabil.

II. Das „Meilen-Magier“-Szenario mit Win-Win-Ergebnissen für alle Beteiligten

Dieses Modell funktioniert, weil alle Beteiligten glauben, dass sie profitieren:

  • Nutzer (z. B. Anwalt Mike): Er erhielt durch die Nutzung einer gemeinsamen Karte von Delta Air Lines und American Express 150.000 Meilen für Ausgaben in Höhe von 100.000 US-Dollar und konnte diese gegen einen Business-Class-Flug eintauschen – ein großer Gewinn.
  • Banken (American Express): Sie erzielen jährlich eine Gebühr von 650 US-Dollar sowie Zinsen auf Ratenzahlungen; für nur 1.500 US-Dollar kaufen sie Meilen – die Kosten sind damit halb so hoch wie bei der Auszahlung in bar, und gleichzeitig werden wertvolle Kunden angesprochen (denn bei Kartenwechsel werden die gesammelten Meilen gelöscht).
  • Fluggesellschaften (Delta Air Lines): Sie erhalten das Geld sofort beim Verkauf der Meilen; der Tausch durch die Nutzer erfolgt erst nach zwei bis drei Jahren, wodurch das Kapital Zinsen erzielen kann. Zudem verfallen viele Meilen oder werden nicht genug gesammelt – was für die Fluggesellschaften ebenfalls ein Gewinn bedeutet.

Der Schlüssel zu diesem Modell liegt in den „exklusiven Vorteilen“ der Fluggesellschaften: Business-Class-Plätze bleiben auch dann ungenutzt, wenn sie leer sind; die tatsächlichen Kosten liegen bei nur wenigen hundert US-Dollar, doch der Verkaufspreis beträgt 8.000 US-Dollar – dieser Unterschied ist es, der das ganze Modell ausmacht.

III. Warum können chinesische Fluggesellschaften dieses Modell nicht nachahmen? Zwei Hauptbarrieren

Chinesische Fluggesellschaften kommen mit solchen wertvollen Vielfliegerprogrammen nicht zurecht, aufgrund zweier Probleme:

1. Objektive Hindernisse:

  • Niedrige Gebühren für Kartenzahlungen: In den USA müssen Händler 2 Prozent Gebühren zahlen, wenn sie mit Kreditkarten bezahlen; in China liegen diese Gebühren bei nur 0,45 % – die Banken verdienen dadurch kaum etwas.
  • Verdrängung traditioneller Kartenzahlungsverfahren durch mobile Zahlungsmethoden: Chinesen nutzen häufig QR-Codes für ihre täglichen Einkäufe; Fluggesellschaften können daher nicht über Kartenzahlungen Geld verdienen.

2. Subjektives Management:

  • Mangelnde Glaubwürdigkeit der „Währung“ Meilen: Die Fluggesellschaften ändern die Bedingungen für den Tausch von Meilen gegen Flugplätze willkürlich, erhöhen die Preise oder löschen die Gültigkeit der Meilen – die Nutzer vertrauen dieser „Währung“ nicht.
  • Rückständiges Management: Vielfliegerprogramme werden meist nur als Teil des Marketingteams der Fluggesellschaften behandelt; die Leistung wird an der Anzahl der Mitglieder gemessen, nicht am erzielten Gewinn – daher werden die Einnahmen und Gewinne in den Jahresberichten nicht offengelegt, was eine Bewertung durch den Kapitalmarkt erschwert.

IV. Der Weg zur Lösung: Meilen als „echtes Geld“ betrachten und zu einem echten Geschäft machen

Um chinesische Vielfliegerprogramme wertvoll zu machen, müssen drei Schritte unternommen werden:

1. Meilen als Verbindlichkeiten angesehen und ernsthaft genutzt werden: Meilen sind eine Verpflichtung gegenüber den Nutzern; es müssen stabile Tauschregeln festgelegt und ausreichend Flugplätze bereitgestellt werden, damit die Nutzer bereit sind, Meilen zu sammeln. Ein Fehltritt eines Führungskräfte kann alles zerstören.

2. Geeignete Nutzungsszenarien finden: Die chinesische Offline-Verbrauchswelt sollte genutzt werden; obwohl Kartenzahlungen nicht funktionieren, gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Sammeln von Meilen (Essen, Unterkünfte, Transport, Reisen, Einkaufen usw.). Zudem sollten die exklusiven Vorteile der Fluggesellschaften hervorgehoben werden – der Wert von Meilen gegen internationale Business-Class-Flüge ist unvergleichlich mit anderen Belohnungssystemen.

3. Unabhängiges Management: Die Vielfliegerprogramme sollten als eigenständige Geschäftseinheiten geführt werden; erst dann können die Einnahmen und Gewinne in den Jahresberichten offengelegt werden, bevor weitere Schritte wie eine Ausgliederung oder Finanzierung in Betracht gezogen werden.

Nordamerikanische Fluggesellschaften haben mehr als 20 Jahre gebraucht, um solche Programme zu entwickeln – chinesische Fluggesellschaften müssen zunächst erkennen, dass es sich nicht um Marketinginstrumente handelt, sondern um profitable Geschäftsmodelle.

Diese Nachricht zeigt: Die „weichen Vermögenswerte“ der Fluggesellschaften (Vielfliegerprogramme) sind wertvoller als ihre „harten Vermögenswerte“ (Flugzeuge und Flugrouten). Der Schlüssel liegt darin, diese Programme als echte Geschäftsmodelle zu betrachten – was chinesischen Fluggesellschaften fehlt, ist nicht die Größe, sondern das Verständnis für „Kreditwährungen“ und effektive Geschäftsmodelle.