虎嗅

Ein Jahr sparen = Zwei Jahre sparen = Drei Jahre sparen – Zum ersten Mal in der Bankbranche gibt es feste Zinssätze, die über einen Zeitraum von einem Jahr konstant bleiben.

原文:存一年=存两年=存三年,银行业内首现定存利率“一条直线”

Zusammenfassung der Kerninhalte

Die Fumin-Cunzhen-Bank in Songjiang, Shanghai, hat ihre Einlagenzinsen angepasst und die Zinsen für Einlagen mit Laufzeiten von 1, 2 und 3 Jahren auf 1,65 % festgelegt – das ist erstmals in der Branche vorgekommen. Hinter dieser Maßnahme steckt der „Druck auf den Nettozinsunterschied“ der Bank (der Unterschied zwischen den eingenommenen und ausgegebenen Zinsen), da diese zunehmend schmaler wird. Um die Kosten für Langzeiteinlagen zu senken, versucht die Bank, Kunden davon abzuhalten, langfristige Einlagen zu tätigen. Diese extreme Situation stellt eine Weiterentwicklung des Phänomens der „umgekehrten Zinsstruktur“ dar (langfristige Zinsen sind niedriger als kurzfristige). In Zukunft könnten auch kleinere und mittlere Banken ihre Einlagenzinsen weiter senken.

1. „Einziger Zinssatz für alle Laufzeiten“: Gibt es wirklich den gleichen Zinssatz für 1- und 3-Jahres-Einlagen?

Nach der Anpassung erhält man unabhängig davon, ob man 10.000 Yuan für 1, 2 oder 3 Jahre einlegt, jährlich denselben Zins von 165 Yuan (10.000 × 1,65 %). Zum Beispiel beträgt die Gesamtverzinsung für eine 3-jährige Einlage 495 Yuan – genauso viel wie bei einer jährlichen Einlage, die nach Ablauf der Laufzeit erneut verlängert wird (vorausgesetzt, die Zinsen bleiben unverändert). Dies bricht mit dem allgemeinen Verständnis, dass längerfristige Einlagen höhere Renditen bringen. Früher waren die Zinsen für 3-Jahres-Einlagen definitiv höher als für 1-Jahres-Einlagen; jetzt wurden diese jedoch auf denselben Niveau gebracht.

2. Warum tun Banken das? Der Grund liegt im geringeren Gewinn

Banken verdienen hauptsächlich durch den Unterschied zwischen den Zinsen, die sie für Kredite erheben und denen, die sie für Einlagen zahlen (der sogenannte Nettozinsunterschied). In den letzten Jahren sind die Kreditzinsen stetig gesunken (z. B. durch die Senkung der LPR-Kreditzinsen). Wenn die Einlagenzinsen nicht ebenfalls sinken, werden die Gewinne der Banken geschmälert.

Langfristige Einlagen bergen für Banken größere Risiken: Sollten die Zinsen weiter fallen, müssten sie den Kunden weiterhin hohe Zinsen zahlen – was zu hohen Kosten führen würde. Daher senken Banken ihre langfristigen Zinsen auf das Niveau der kurzfristigen Zinsen, um Kunden davon abzuhalten, langfristige Einlagen zu tätigen und so ihre zukünftigen Zinsausgaben zu reduzieren.

3. Das ist nicht das erste Mal: Schon früher gab es „umgekehrte Zinsstrukturen“

Die aktuelle Situation stellt eigentlich eine Weiterentwicklung solcher Phänomene dar. Beispiele:

  • Die „Lingdong-Cunzhen-Bank“ von China Merchants Bank: 1,6 % für 1-Jahres-Einlagen und 1,55 % für 5-Jahres-Einlagen (eine 5-jährige Einlage ist sogar weniger rentabel als eine 1-jährige);
  • Die Fumin-Cunzhen-Bank in Korla, Xinjiang: 2 % für 1-Jahres-Einlagen und 1,95 % für 5-Jahres-Einlagen;
  • Die Wuhua Huimin-Cunzhen-Bank: 2 % für 2-Jahres-Einlagen und niedrigere Zinsen für 5-Jahres-Einlagen als für 3-Jahres-Einlagen.

All diese Maßnahmen dienen dem gleichen Zweck – der Senkung der Kosten für langfristige Einlagen.

4. Zukünftige Entwicklung der Zinsstruktur: Weitere Senkungen bei kleinen und mittleren Banken

Obwohl sich der Nettozinsunterschied der Banken im zweiten Quartal dieses Jahres leicht erholt hat, bleibt der Druck im zweiten Halbjahr groß:

  • Kleine und mittlere Banken müssen nun mit großen Banken um Kunden konkurrieren;
  • Kreditzinsen sinken weiter, während die Einlagenzinsen nicht folgen – dies verringert ihre Gewinne.

Daher ist zu erwarten, dass weitere kleinere und mittlere Banken ihre Einlagenzinsen senken werden, wodurch es noch häufiger zu Situationen wie „einem einzigen Zinssatz für alle Laufzeiten“ oder einer „umgekehrten Zinsstruktur“ kommen wird.

5. Auswirkungen auf normale Kunden: Langfristige Einlagen sind nicht mehr vorteilhaft – man sollte flexibler sein

1. Vermeiden Sie langfristige Festanlagen: Da die Renditen für 3-Jahres-Einlagen jetzt den gleichen wie für 1-Jahres-Einlagen sind, ist es sinnvoller, kurzfristige Einlagen zu tätigen; so bleibt man flexibel und verliert keine Zinsen.

2. Vergleichen Sie die Zinsen: Kleine und mittlere Banken können relativ hohe kurzfristige Zinsen anbieten (z. B. 1,65 % für 1-Jahres-Einlagen – etwas höher als bei großen Banken). Beachten Sie jedoch, dass Einlagen bis zu einer Höhe von 500.000 Yuan durch die Einlagensicherung geschützt sind.

3. Berücksichtigen Sie andere Anlageoptionen: Für höhere Renditen können Sie Geldmarktfonds (z. B. Yu’ebao), Staatsanleihen oder solide Anlagen in Betracht ziehen – allerdings ist das Risiko etwas höher als bei Einlagen.

Fazit: Die Zeit, in der man mit langfristigen Bankeinlagen mehr verdiente, ist vorbei. Kunden sollten ihre Einlagedauer flexibler wählen.