虎嗅

**Wer soll eigentlich wem das Geld für die Zusammenarbeit von Luckin mit Lvmh bezahlen?**

原文:瑞幸的七夕联名,到底谁该付谁钱?

Zusammenfassung des Kerninhalts

Dieser Artikel konzentriert sich nicht darauf, herauszufinden, wer in der Kooperation zwischen Luckin Coffee und dem IP „Wang Huanjun & Zhang Binzhi“ gewonnen oder verloren hat, sondern betrachtet die Kooperation als einen „Tausch von Aufmerksamkeit“ – bei dem jeweils Ressourcen gegen die Aufmerksamkeit des anderen eingetauscht werden. Dabei werden die „Aufmerksamkeitsdefizite“ zwischen Luckin Coffee, dem IP sowie den Verbrauchern analysiert: Luckin Coffee hat die Verbraucher nicht mit einer Überraschung, sondern mit einem Schock beeindruckt; der von Luckin Coffee bereitgestellte Traffic wurde zu einer Art „Überförderung“ des IPs. Das IP versuchte, seine private Liebesgeschichte den „Außenstehenden“ aufzudrängen, was zu einem Rückgang der Fans führte. Am Ende haben alle drei Parteien verloren (Luckin Coffee hat das Vertrauen der Verbraucher verloren, das IP ist an Beliebtheit eingebüßt und die Verbraucher wurden beleidigt). Nur die Plattform sowie die Zuschauer haben „den Vorteil“ aus dieser Kooperation gezogen. Der Artikel fasst außerdem drei wichtige Tipps zum Vermeiden solcher Fehlschläge zusammen.

Detaillierte Analyse

1. Kooperationen sind kein Wettkampf, sondern ein Tausch von Aufmerksamkeit

Die Essenz einer Kooperation besteht nicht darin, herauszufinden, wer beliebter ist, sondern in einem täuschungsfreien Tausch von Ressourcen – Luckin Coffee bietet seine Filialen und Millionen von Kunden an, während das IP seine Geschichten und Fans zur Verfügung stellt. Beide Parteien tauschen Dinge, die sie nicht selbst haben: Luckin Coffee möchte das „Vertrauen der Zielgruppe“ des IPs (z. B. das Gefühl einer Liebesgeschichte, das junge Menschen mögen), während das IP den „Breitenauftrag“ von Luckin Coffee benötigt, um mehr Menschen auf sich aufmerksam zu machen.

Beispielsweise war die erfolgreiche Kombination aus „Jiangxiang Latte“ und dem Markenimage von Moutai ein gutes Beispiel: Moutai gewann junge Kunden, Luckin Coffee erhielt Traffic und die Verbraucher konnten für 9 Yuan einen „Moutai-Geschmack“ genießen – alle drei Parteien profitierten. Bei der diesjährigen Kooperation zum Valentinstag lag das Problem jedoch darin, dass der Tausch nicht gleichwertig war: Luckin Coffee bot etwas an, was das IP nicht wollte.

2. Luckin Coffee gegenüber den Verbrauchern: Ein Schock als „Zahlung“ für die erhaltene Aufmerksamkeit

Normalerweise zahlen Verbraucher für ihren Kaffee – bei einer Kooperation müssen sie jedoch zusätzliche „Aufmerksamkeit“ leisten (z. B. indem sie Fotos mit dem Kooperationsbecher in sozialen Medien teilen). In diesem Fall sollte Luckin Coffee mit einer Überraschung für die erhaltene Aufmerksamkeit entscheiden (wie der „Jiangxiang Latte“ mit dem Angebot eines „ersten Moutai-Glases für junge Menschen“). Stattdessen sorgte das diesjährige Valentinstagsprodukt jedoch für einen Schock: Die Becherhüllen enthielten die Liebesgeschichten fremder Personen, was die Verbraucher verärgerte; viele forderten sogar, dass die Kooperationsbecher nicht weiterverkauft werden sollten. Dadurch verlor Luckin Coffee das Vertrauen der Verbraucher – beim nächsten Mal könnten sie bei einer Kooperation sofort ablehnend reagieren.

3. Luckin Coffee gegenüber dem IP: Der Traffic wurde zu einer Art „Überförderung“; ein Entschuldigung ist angebracht

Luckin Coffee wollte eigentlich kostenlose Werbung für das IP schaffen (mehrere tausend Filialen und Millionen von Kunden), doch dadurch wurde das kleine IP einem breiten Publikum präsentiert, das es als Belästigung empfand. Zudem wurden alte Fehler des IPs wieder aufgedeckt und Konkurrenten nutzten dies, um das IP zu kritisieren. Das Ergebnis war ein Rückgang der Fans um 54.000 – das lag nicht am IP selbst, sondern an Luckin Coffee, das den Traffic falsch eingesetzt hatte. Kleine IPs fürchten es besonders, in unbekannte Kreise gedrängt zu werden; ihre Inhalte sind nur für ihre eigene Zielgruppe geeignet. Daher sollte Luckin Coffee sich entschuldigen: „Wir haben nicht gut genug nachgedacht und dich an einen falschen Ort gebracht.“

4. Das IP gegenüber den Verbrauchern: Der Versuch, private Liebesgeschichten zu verkaufen, führte zum Verlust von Fans

Das Geschäft eines IPs basiert auf der Verkauf von „Aufmerksamkeit“ – Fans zahlen mit ihrem „Followen“, das IP liefert „Inhalte“. Dieses Mal machte das IP jedoch den Fehler, private Liebesgeschichten als öffentliche Inhalte zu präsentieren. Die Fans fühlten sich dadurch beleidigt; viele verließen die Social-Media-Plattformen. Der Verlust von 54.000 Fans ist daher nicht nur für das IP, sondern auch für sein Image schädlich – schließlich hat man jahrelang an seinem Ruf gearbeitet.

5. Fazit: Alle drei Parteien haben verloren – wo liegen die Fehler bei dieser Kooperation?

Es gab keinen Gewinner: Luckin Coffee verlor das Vertrauen der Verbraucher, das IP verlor Fans und die Verbraucher wurden beleidigt. Der einzige „Gewinner“ war die Plattform (die zusätzlichen Traffic-Einnahmen) sowie die Zuschauer, die keine Aufmerksamkeit leisten mussten. Der Artikel gibt drei wichtige Ratschläge für zukünftige Kooperationen:

  • Aufmerksamkeit ist eine Währung: Wenn man die Aufmerksamkeit von Verbrauchern nutzt, muss man dies mit einer Überraschung bezahlen; andernfalls handelt es sich um einen Schulden.
  • Es gibt kein kostenloses Mittagessen bei Kooperationen: Wenn man andere ausnutzt, wird man selbst ebenfalls benutzt (z. B. Luckin Coffee nutzte den Traffic des IPs, wurde aber von dessen negativen Reaktionen betroffen).
  • Jeder Vorteil, den man erhält, wird irgendwann zurückgezahlt – und die Wertung der Aufmerksamkeit nimmt weiter ab (durch zu viele Kooperationen gibt es immer weniger echte Überraschungen).

Insgesamt zeigt dieser Artikel auf klare Weise, was bei einer Kooperation schiefgehen kann, ohne Fachbegriffe zu verwenden – auch Laien verstehen die Probleme.