第一财经

**US-Finanzministerium und Fed führen am selben Tag entgegengesetzte Maßnahmen durch – Die Logik der globalen Vermögensbewertung ändert sich** Dieser deutsche Titel spiegelt die Übersetzung des chinesischen Originaltitels genau wider und ist geeignet für eine Finanznachrichtenseite. Er verwendet idiomatische Ausdrücke aus dem deutschen Journalismus, um die Bedeutung der Nachricht prägnant und verständlich zu vermitteln.

原文:美财政部与美联储同日“反向操作”,全球资产定价逻辑生变

Zusammenfassung der Kerninhalte:

Als die Renditen US-Staatsanleihen auf ein fast „außer Kontrolle geratenes“ Niveau stiegen, gaben das US-Finanzministerium und die Federal Reserve am selben Tag gegenteilige Signale ab: Das Finanzministerium versuchte, die langfristigen Zinsen zu senken, indem es den Rückkauf von Staatsanleihen ausweitete („Bremse ziehen“), während die Fed angedeutete, dass zukünftig weitere Zinserhöhungen möglich sein könnten („Hintertür offen lassen“). Diese gegensätzlichen Maßnahmen führten zu einem kurzfristigen Anstieg der globalen Märkte (starke Erholung des Goldpreises sowie steigende Aktienmärkte in den USA und Asien). Allerdings geht die Branche davon aus, dass dies nur eine vorübergehende Korrektur ist und keine Trendwende darstellt – schließlich ist das 40-Billionen-Dollar-Schuldenproblem der USA noch nicht gelöst und die „hartlinige“ Haltung der Fed unverändert geblieben, wodurch langfristig weiterer Druck auf die Kapitalpreisbildung besteht.

Detaillierte Analyse:

1. Was tun das Finanzministerium und die Fed genau?

  • Maßnahmen des Finanzministeriums: Im Grunde kauft die Regierung Staatsanleihen mit sehr langen Laufzeiten (10–30 Jahre) zurück, wobei die Umfang der Käufe sogar verdoppelt wurde (von 2 Milliarden auf 4 Milliarden US-Dollar pro Transaktion). Der Grund dafür ist, dass die Renditen auf langfristigen Anleihen zu stark gestiegen sind und es kaum noch Käufer für diese Anleihen gab, was zu einer starken Verknappung der Liquidität führte. Durch den Rückkauf erhöht sich das Angebot an langfristigen Anleihen auf dem Markt, wodurch die Preise steigen und die Renditen sinken (der Preis von Anleihen steht in umgekehrtem Verhältnis zu ihren Renditen).
  • Haltung der Fed: Die Protokolle der Juli-Sitzung zeigen, dass zwar keine Zinserhöhungen erfolgten, viele Beamte jedoch der Ansicht sind, dass weitere Erhöhungen notwendig sein könnten, falls die Inflation nicht sinkt (drei stimmberechtigte Mitglieder forderten sogar eine Erhöhung um 25 Basispunkte). Die Botschaft der Fed ist: „Ich halte vorerst inne, aber das bedeutet nicht, dass ich aufgehört habe, Zinserhöhungen durchzuführen – wenn die Inflation weiter unkontrolliert bleibt, werde ich wieder handeln.“

2. Warum sind die Märkte sofort in Aufregung geraten? Gold und Aktienkurse stiegen…

  • Starke Erholung des Goldpreises: Da Gold ein zinsloses Anlageinstrument ist, sinkt der Opportunitätskosten für den Besitz von Gold, wenn die Renditen auf langfristigen Anleihen fallen. Dadurch steigt der Goldpreis um 4,35 % auf über 4.500 US-Dollar pro Unze.
  • Anstieg der Aktienmärkte: Die Renditen auf langfristigen Anleihen bilden die Referenz für die langfristigen Finanzierungskosten von Unternehmen. Wenn diese Renditen sinken, werden die Kreditkosten für Unternehmen geringer, was zu höheren Gewinnen führt und somit zu einem Anstieg der drei wichtigsten US-Aktienindizes.
  • Mitwirkung auf asiatische Märkte: Der Nikkei stieg um 1,4 %, der koreanische KOSPI um über 5 %, und die chinesischen Aktienmärkte eröffneten mit einem Anstieg – da die globalen Märkte miteinander verbunden sind, atmeten asiatische Investoren auf, und Kapital floss in diese Märkte.

3. Warum ist dies nur eine vorübergehende Korrektur und keine Trendwende?

Die Branche argumentiert folgendermaßen:

  • Rückkauf durch das Finanzministerium ist kein neues Geldschöpfen: Im Gegensatz zu früheren Quantitative-Easing-Maßnahmen der Fed (QE) führt dieser Rückkauf lediglich dazu, dass langfristige Anleihen aus dem Markt genommen werden, ohne neue Basisgeldmenge zu schaffen. Daher hat dies nur begrenzte Auswirkungen auf die Marktliquidität und dient eher als Signal an den Markt: „Die Regierung möchte nicht, dass die Renditen auf langfristigen Anleihen zu stark steigen.“
  • Die Fed bleibt hartlinig: Solange die Inflation unter dem Zielwert von 2 % bleibt, besteht die Möglichkeit weiterer Zinserhöhungen. Sobald die Märkte wieder mit Zinserhöhungen rechnen, könnten der US-Dollar und kurzfristige Zinsen steigen, was zu weiterem Druck auf die globalen Finanzierungskosten führen.
  • Ungelöstes Schuldenproblem: Die US-Regierung muss in den nächsten Jahren weitere 3,5 Billionen US-Dollar aufnehmen, wodurch das Angebot an langfristigen Anleihen zunehmen wird und die Renditen früher oder später wieder steigen werden.

4. Wie groß ist das Problem der 40-Billionen-Dollar-Schulden?

  • Rekordhohes Schuldenvolumen: Die USA schulden derzeit 40 Billionen US-Dollar – das entspricht etwa 1,2 Billionen US-Dollar pro Amerikaner (ca. 85.000 Yuan). Dieses Zahlenspiel wird weiter zunehmen.
  • Mangel an Käufern für US-Staatsanleihen: Die Menge der von ausländischen Investoren (z. B. Zentralbanken, privaten Institutionen) gekauften US-Staatsanleihen ist das erste Mal seit drei Jahren gesunken (um über 40 %). Ohne Käufer muss die Regierung höhere Renditen anbieten, um Investoren anzulocken, was wiederum zu steigenden Renditen auf langfristigen Anleihen führen würde.
  • Wettbewerb um Kapital: Auch Unternehmen emittieren weiterhin Anleihen und konkurrieren damit mit der Regierung um Kapital. Im Juni stieg die Menge an Unternehmensanleihen deutlich, was dazu führt, dass die Regierung mit höheren Renditen konkurrieren muss.

5. Welche langfristigen Auswirkungen hat dies auf globale Anlagen?

Die Renditen von 30-jährigen US-Staatsanleihen dienen als „Langzeitanker“ für die Preisbildung globaler Anlagen. Wenn diese Renditen steigen, erhöhen sich die Kosten für die Nutzung des US-Dollars – sowohl bei Unternehmenskrediten als auch bei Hypotheken und Krediten in Entwicklungsländern.

  • Nachteilige Folgen für die langfristige Entwicklung: Trotz des kurzfristigen Anstiegs bleiben Probleme wie hohe Schulden, Erwartungen an Zinserhöhungen und der Wettbewerb um Kapital bestehen. Daher werden Aktienkurse, Goldpreise und Rohstoffpreise weiterhin unter Druck stehen.

Fazit:

Die gegensätzlichen Maßnahmen der US-Regierung und der Fed haben zwar zu einer kurzfristigen Erholung der Märkte geführt, aber die grundlegenden Probleme (hohe Schulden, Inflation) bleiben bestehen. Privatinvestoren sollten sich bei ihren Investitionen nicht von kurzfristigen Schwankungen täuschen lassen und die langfristigen Trends im Auge behalten.