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**5 Jahre, 5 Billionen Yuan in das Stromnetz investiert: Was macht die Zusammenarbeit von State Grid und South Grid dieses Mal anders?** *(„Five years, 5 trillion yuan invested in the power grid: What makes the cooperation between State Grid and South Grid different this time?“)*

原文:5年5万亿砸向电网:国网南网此次联手有何不同?

Zusammenfassung des Kerninhalts:

Die beiden größten Stromnetze der Welt, das Staatsstromnetz (dienstet 1,1 Milliarden Menschen) und das Südstromnetz (dienstet 273 Millionen Menschen), haben ihre Zusammenarbeit in der Vergangenheit hauptsächlich auf projektbasierte Maßnahmen beschränkt (wie den Bau von Übertragungsleitungen zwischen Regionen). Nun hat sich diese Zusammenarbeit zu einer systematischen Kooperation entwickelt, die Planung, Marktaktivitäten, Technologie und Ingenieurarbeiten umfasst. Dies dient der Umsetzung des nationalen neuen Energiesystems sowie des einheitlichen Strommarktes und dem Umgang mit den Herausforderungen durch den großflächigen Anschluss neuer Energienquellen. Das langfristige Ziel ist es, die Stromressourcen des Landes effizienter zu verteilen, die Energieversorgungssicherheit zu stärken und die Entwicklung der digitalen Wirtschaft sowie neuer Produktionskräfte zu unterstützen. Zudem werden Investitionen in Höhe von 5 Billionen Yuan die Industrieketten in Richtung Hochtechnologie und Digitalisierung vorantreiben.

Detaillierte Analyse:

1. Beziehung zwischen den beiden Stromnetzen: Von getrennter Betriebsführung zu gemeinsamer Planung**

Früher wurden die beiden Stromnetze in verschiedenen Regionen betrieben (Staatsstromnetz in 26 Provinzen und Regionen, Südstromnetz in 5 Provinzen). Obwohl es physische Verbindungen gab (wie das Netzwerk zwischen Fujian und Guangdong), erfolgte die Zusammenarbeit meist nur bei speziellen Anlässen (z. B. beim Übertrag von Strom über Regionengrenzen zur Sicherstellung der Versorgung). Heute ist dies anders:

  • Erweiterter Kooperationsbereich: Es geht nicht mehr nur um einzelne Projekte, sondern um die umfassende Planung eines neuen Stromnetzes, den Aufbau eines einheitlichen nationalen Marktes und die Förderung von Technologieinnovationen.
  • Vertiefter Grad der Zusammenarbeit: Die Kooperation reicht von physischen Verbindungen (Bau von Übertragungsleitungen) über gemeinsame Marktregeln bis hin zur gemeinsamen Gestaltung der zukünftigen Stromnetzarchitektur.

Warum dieser Wandel notwendig?

Ein einheitlicher nationaler Strommarkt erfordert einheitliche Regeln, und der großflächige Ausbau neuer Energienquellen erfordert den Übertrag von Strom über Regionengrenzen. Eine koordinierte Vorgehensweise macht die Investitionen effizienter.

2. Energieversorgungssicherheit: Von regionaler Selbstversorgung zu gemeinsamem Ressourcennutzungspool**

Früher sicherte jede Region ihre eigene Stromversorgung (z. B. suchte Guangdong bei Engpässen nach eigenen Lösungen). Heute wird der Strom aus verschiedenen Regionen koordiniert:

  • Flexiblere Notfallmanagement: Beim Sommerhochverbrauch im Jahr 2026 lieferte das Stromnetz in Zentralchina und Fujian 1,08 Milliarden kWh an Guangdong. Während des nationalen Spitzenverbrauchs wurden 278 Millionen kW überregionell transportiert – das entspricht etwa der Hälfte des Strombedarfs von Guangdong.
  • Reduzierung von Überbauung: Da die Strombedarfszeiten und die Erzeugungszeiten neuer Energienquellen in verschiedenen Regionen unterschiedlich sind, kann durch Kooperation ein ausgewogenerer Verbrauch erreicht werden, ohne dass überflüssige Kraftwerke gebaut werden müssen.

3. Neue Energien: Von lokaler Nutzung zur effizienten Übertragung auf nationaler Ebene**

Chinas neue Energienressourcen (Wind- und Solarenergie im Nordwesten, Wasserkraft im Südwesten) stehen in Kontrast zum Strombedarf in den östlichen und zentralen Regionen. Früher wurde überschüssiger Strom oft nicht genutzt; die Kooperation löst dieses Problem:

  • Bessere Übertragungskanäle: Netzwerke wie das zwischen Fujian und Guangdong sowie der Jiangcheng-Direktstromverkehr ermöglichen den schnellen Transport neuer Energien in die östlichen Regionen.
  • Einheitliche Marktregeln: Der Handel mit neuen Energien wird erleichtert, sodass Kraftwerke ihre Erzeugung nicht nur an lokale Netzwerke verkaufen müssen, sondern auch auf nationaler Ebene Kunden finden können. Beispielsweise kann Windenergie aus dem Nordwesten nun in Guangdong verkauft werden, wodurch die Nutzungseffizienz gesteigert wird.

4. Koordination der „sechs Netzwerke“: Das Stromnetz als Grundlage für die digitale Wirtschaft**

Bei den Gesprächen wurde die Koordination der „sechs Netzwerke“ (Stromnetz, Wassernetz, Rechenleistungsknoten, Kommunikationsnetz, Untergrundrohrnetz, Logistiknetz) angesprochen, wobei das Stromnetz eine zentrale Rolle spielt:

  • Alle Netzwerke benötigen Strom: Datenzentren und 5G-Stationen sind auf eine stabile Stromversorgung angewiesen. Das Stromnetz muss daher gemeinsam mit diesen Netzwerken geplant werden – beispielsweise können Datenzentren an Orten mit erneuerbaren Energien errichtet werden, was umweltfreundlich und kosteneffizient ist.
  • Das Stromnetz als Plattform: Es dient nicht mehr nur dem Transport von Strom, sondern verbindet erneuerbare Energien mit der digitalen Wirtschaft. Das Südstromnetz plant bis 2030 ein „Sechsnetzwerk“-System, das die Entwicklung neuer Industrieketten unterstützt.

5. Investitionen in Höhe von 5 Billionen Yuan: Mehr als nur der Bau von Übertragungsleitungen**

Die beiden Stromnetze planen Investitionen in Höhe von etwa 5 Billionen Yuan (möglicherweise sogar mehr). Diese Mittel werden nicht einfach für den Kauf von Ausrüstung verwendet:

  • Veränderte Nutzergruppen: Betroffen sind nicht nur Hersteller von Kabeln und Transformatoren, sondern auch Unternehmen, die Lösungen für die effiziente Nutzung neuer Energien bieten (z. B. intelligente Steuerungssysteme, Speicherkapazitäten, Hochtechnologie für den Stromtransport).
  • Unterstützung der realen Wirtschaft: Im ersten Halbjahr des Jahres führten die beiden Stromnetze durchschnittlich täglich Investitionen in Höhe von 2,2 Milliarden Yuan durch, was die Entwicklung der Zulieferindustrie (Stahl, Kabel), der Fertigungstechnologie sowie der digitalen Technologieunternehmen förderte.

Zusammenfassung:

Die Zusammenarbeit der beiden größten Stromnetze dient der effizienteren Nutzung von Stromressourcen im ganzen Land. Sie löst das Problem des Verschwendens neuer Energien, stärkt die Energieversorgungssicherheit und unterstützt die Entwicklung der digitalen Wirtschaft – letztendlich zielt dies darauf ab, ein starkes Energieland aufzubauen, in dem alle Menschen einen stabileren und günstigeren Strom erhalten.