Zusammenfassung der Kerninhalte
Am 20. August veröffentlichte Game Science ein 15-minütiges Video von „Black Myth: Zhong Kui“ in Echtzeit. Innerhalb von drei Stunden erreichte das Video auf Bilibili mehr als 3 Millionen Aufrufe und stieg auf die Trendliste. Das Video zeigte überrealistische Grafiken, eine filmische Handlung sowie hochwertige Kampfeffekte, was bei Spielern und der Branche für Aufsehen sorgte. Zudem gab das Team bekannt, dass sich die Entwicklungskosten aufgrund von technischen Verbesserungen erheblich erhöht haben. Die Entscheidung, keinen Nachfolger zu „Black Myth:悟空“ zu machen, dient dazu, die Grundlagen zu festigen und ein neues Thema auszuprobieren. Im Designprozess wird derzeit kein AI verwendet; das Spiel befindet sich noch in einer frühen Entwicklungsphase, und weitere Spielmechaniken wurden bisher nicht offengelegt.
Detaillierte Analyse
1. Das Video erlangt schnell große Popularität – die Grafik ist so realistisch, dass man kaum zwischen Spiel und Realität unterscheiden kann
Der Hauptgrund für den schnellen Erfolg des Videos liegt in der hohen grafischen Qualität und den fortschrittlichen Technologien, die auf internationalem Niveau liegen. Die Spieler kommentierten, dass die Grafiken einen starken filmischen Eindruck erwecken und es schwierig sei, zwischen echten Bildern und CGI zu unterscheiden. Ein Branchenexperte bezeichnete die technischen Leistungen als „beeindruckend“ und hob hervor, dass der visuelle Stil die einzigartigen Merkmale von Game Science beibehält, während die Musik weiterhin auf hohem Niveau ist. Die Tatsache, dass das Video innerhalb von drei Stunden mehr als 3 Millionen Aufrufe erzielte, zeigt, wie hoch die Erwartungen der Spieler an inländische 3A-Spiele sind – dieser sichtbare Fortschritt traf genau den Nerv der Fans.
2. Der Preis für die verbesserte Qualität: Die Entwicklungskosten steigen
Die besseren Grafiken und flüssigeren Bewegungen im Video erfordern natürlich höhere Investitionen. Feng Ji antwortete auf Kommentare zu den verbesserten Motion-Capture-Technologien mit dem Hinweis, dass sich auch die Kosten erhöht hätten. Angesichts der geschätzten Entwicklungskosten von „Black Myth:悟空“ (300–400 Millionen Yuan) dürften diese für „Black Myth: Zhong Kui“ noch höher ausfallen – schließlich erfordern die detailreicheren Modelle, die realistischeren Bewegungen und die komplexeren Szenendesigns mehr Ressourcen. Dies zeigt, dass Game Science großes Engagement und Vertrauen in das neue Spiel hat.
3. Kein Nachfolger zu „Wukong“ – eine unkonventionelle Entscheidung des Teams
Viele Spieler fragten sich, warum nicht einfach einen Nachfolger zu „Wukong“ entwickelt wird. Yang Qi erklärte, dass die alten Methoden nicht mehr funktionieren würden und es wichtig sei, erst die Grundlagen zu festigen. Das Thema „Westliche Reise“ wurde bereits seit über zehn Jahren verwendet; ein Nachfolger könnte in die Falle des „Nutzens alter Erfolge“ tappen. Stattdessen möchte das Team ein neues Thema ausprobieren („Zhong Kui“ kombiniert Elemente von Mythologie, Fantasy und Kampfkunst), um Probleme wie sichtbare Barrieren im Spiel sowie mangelnde Kampfreaktionen zu beheben. Die Branche sieht diese Entscheidung als klug an – ein Nachfolger müsste das hohe Niveau des Vorgängers übertreffen, während ein neues Thema es ermöglicht, neue Wege einzuschlagen.
4. Eine zurückhaltende Haltung gegenüber AI: Derzeit kein Einsatz von AI im Designprozess
Obwohl die Spieleindustrie aktuell stark auf AI setzt (z. B. zur Erstellung von Grafikelementen mit AIGC), verzichtet Game Science darauf, AI im Designprozess einzusetzen. Yang Qi betonte, dass es noch genügend Zeit geben werde, AI in Zukunft zu nutzen – erst solle man die Grundlagen gut legen. Diese unkonventionelle Haltung wird von den Spielern geschätzt, da sie zeigt, wie viel Wert das Team auf eine sorgfältige Handarbeit legt.
5. Die Spielmechaniken werden noch geheim gehalten: Das Spiel befindet sich in einer frühen Entwicklungsphase
Das Video zeigte hauptsächlich Grafiken und Kampfeffekte, doch es wurden nur wenige Spielmechaniken offengelegt. Beispielsweise wurden die Möglichkeiten des „Zhong Kui“-Themas (Zaubersprüche, Geisterjagd, Volksmärchen) nicht gezeigt. Analyst Zhang Shule stellte fest, dass sich die Kampfmechaniken kaum von denen in „Wukong“ unterscheiden. Der Grund ist einfach: Das Spiel befindet sich noch in einer frühen Phase, und das Team möchte die Kernspielmechaniken erst dann bekannt geben, wenn sie fertig entwickelt sind – schließlich sind solche Elemente bei Fantasy-Spielen entscheidend für die Spielerattraktivität. Zu früh offengelegte Details könnten dazu führen, dass die Spielmechaniken nachgeahmt oder der Spielspaß vorzeitig verloren geht.
Fazit
Das Echtzeitvideo von „Black Myth: Zhong Kui“ zeigt nicht nur den Fortschritt inländischer 3A-Spiele, sondern auch das Engagement und die Vorsicht des Teams: Sie sind bereit, viel Geld in Qualität zu investieren, neue Wege einzuschlagen und auf eine sorgfältige Handarbeit bei der Entwicklung zu setzen. Obwohl das Erscheinungsdatum des Spiels noch nicht bekannt ist, weckt diese „langsame, aber qualitativ hochwertige“ Herangehensweise bei den Spielern große Erwartungen. Schließlich lohnt es sich, auf gute Spiele zu warten.