虎嗅

Die Raffinesse, der man in diesem Leben noch nie begegnet ist – alles™ findet sich in den Markenrechten.

原文:这辈子没碰到的心机,全™在商标上了

Zusammenfassung des Kerninhalts

Diese Nachricht deckt auf, dass zahlreiche inländische Unternehmen durch „listige Markenzeichen“ Wortspiele betreiben, um Verbraucher zu täuschen: Sie registrieren Begriffe wie „eineinhalb Fässer“, „meistens ein Sack“, „0 Zusatzstoffe“ oder „handgefertigt“, die leicht als Produktmerkmale (wie Menge, Zutaten oder Herstellungsverfahren) missverstanden werden können, und nutzen die Tarnung durch Markenzeichen-Symbole (™ oder ®), um den Verbrauchern vorzutäuschen, dass diese Angaben tatsächliche Produktmerkmale sind, um so einen höheren Preis oder mehr Verkäufe zu erzielen. Die Nationale Behörde für geistiges Eigentum hat bereits fast 5000 solcher Markenzeichen für ungültig erklärt und die Strafen durch eine Überarbeitung des Markengesetzes verschärft. Zudem ist diese Art von „listiger Praxis“ nicht nur in China verbreitet, sondern auch weltweit bei Unternehmen zu finden.

Detaillierte Analyse

1. Die „Wortspiele“ der Unternehmen: Diese Markenzeichen sind Fallen

Es gibt fünf Hauptmethoden, mit denen Unternehmen listige Markenzeichen erstellen, wobei jede Methode genau auf die Verbraucherpsychologie abzielt:

  • Selbstgeschaffene Konzepte: Unternehmen verwenden alltägliche Begriffe als Tarnung, wie „eineinhalb Fässer“ von Jinmailang oder „meistens ein Sack“ von Baixiang – diese Begriffe suggerieren eine doppelte Menge, sind aber in Wirklichkeit Markenzeichen; bei „meistens ein Sack“ beträgt die tatsächliche Menge nur 25 g (weitaus weniger als die Hälfte).
  • Selbsternannte Bezeichnungen: Unternehmen registrieren Begriffe, die auf Herstellungsverfahren oder Qualität verweisen, wie „handgefertigt“ oder „nordische Kraft“, als Markenzeichen, sodass Verbraucher annehmen, das Produkt sei handgefertigt.
  • Kreative Verwechslungen: Durch visuelle Täuschungen werden Markenzeichen erstellt; zum Beispiel registriert Qianhe „Qianhe 0“ als Markenzeichen, wobei das „0“ auf der Verpackung größer ist als der Markenname, was den Verbraucher glauben lässt, dass es „vollständig ohne Zusatzstoffe“ ist (tatsächlich werden nur einige häufig verwendete Zusatzstoffe ausgeschlossen).
  • Ortsnamen-Täuschungen: Unternehmen nutzen den Ruf bekannter Produktionsorte, wie „Qinghai-See“ für Salz oder „Nordost-Reis“ für Reis aus Hubei; sogar „Neuseeland-Farm“ oder „Hongkong-Apotheke“ sind Markenzeichen, obwohl sie nichts mit dem tatsächlichen Ort zu tun haben.
  • Überlange Werbesprüche: Ganze Werbesätze werden als Markenzeichen registriert, wie „Kleiner Messer – doppelte Kraft, sparsam im Verbrauch und weitreichend“ oder „Kangshifu – handgefertigte Nudeln, leckere Suppe“, obwohl es sich um Produktbeschreibungen handelt, sind sie in Wirklichkeit Markenzeichen.

2. Warum können listige Markenzeichen so weit verbreitet sein? Systemfehler + die Verstärkung durch E-Commerce

Listige Markenzeichen entstanden nicht über Nacht; dahinter stehen zwei Hauptgründe:

  • Systemhistorische Überreste: Das frühe Markengesetz in China basierte auf dem Prinzip „Wer zuerst anmeldet, bekommt das Markenzeichen“ („First Come, First Serve“), und TM-Markenzeichen (noch nicht registriert) konnten fast frei verwendet werden – selbst wenn die Anmeldung abgelehnt wurde, durften Unternehmen ein kleines ™ auf die Verpackung drucken, ohne dass es kontrolliert wurde. In den USA hingegen gilt das Prinzip „Erst Nutzung, dann Registrierung“, was solche Probleme verringert.
  • Der „Verstärker“ des E-Commerce: In der traditionellen Offline-Welt verbreiteten sich listige Markenzeichen langsam; durch Live-Verkäufe im E-Commerce können sie jedoch innerhalb weniger Tage Millionen von Menschen erreichen. Zudem sind die Gewinne aus Lebensmitteln und täglichen Produkten gering, weshalb Unternehmen mit Markenzeichen wie „0 Zusatzstoffe“ oder „sparsam im Verbrauch“ Kosten einsparen und schneller Geld verdienen können.

3. Der Staat greift ein: Überarbeitung des Markengesetzes, strengere Kontrollen gegen irreführende Verwendungen

Um die Ausbreitung listiger Markenzeichen einzudämmen, hat der Staat Maßnahmen ergriffen:

  • Bis Mai 2026 wurden fast 5000 Markenzeichen für ungültig erklärt: Insgesamt wurden fast 5000 Markenzeichen für ungültig erklärt, sowie 1,273 Millionen ähnlicher Anträge abgelehnt.
  • Neues Markengesetz tritt 2027 in Kraft: Es wird klar festgelegt, dass „irreführende oder betrügerische Zeichen nicht registriert oder verwendet werden dürfen“; selbst bereits registrierte Markenzeichen können für ungültig erklärt werden. Unternehmen, die irreführend verwenden, können mit Geldstrafen von bis zu fünfmal dem Geschäftsvolumen belegt werden (oder 250.000 Yuan).

4. Listige Praktiken sind weltweit verbreitet: Unternehmen nutzen überall dieselben Tricks

Listige Markenzeichen sind im Grunde eine Form von irreführender Werbung, die weltweit verbreitet ist:

  • Nur die Zutaten werden genannt, nicht die Menge: Zum Beispiel behaupten amerikanische Kaffee-Produkte wie „Made with Real Cheese“, dass sie mit echtem Käse hergestellt sind, obwohl der Käseanteil weniger als 2 % beträgt.
  • Täuschende Angaben: Coca-Cola bewirbt „VitaminWater“ als „alles, was Sie brauchen“, ohne zu erwähnen, dass jede Flasche 8 Teelöffel Zucker enthält.
  • Falsche Angaben zur Herkunft: Japanische Unternehmen verpacken chinesischen Aal als „Japanisches Sanhe-Isshiki“ und verkaufen koreanische Udon im Hongkonger Markt als „japanische Udon“ – dabei werden Markenzeichen oder Verpackungen verwendet, um die Herkunft zu verschleiern.

5. Wie können Verbraucher sich schützen? Denken Sie an diese drei Tipps

Normaler Verbraucher müssen sich nicht mit dem Markengesetz auskennen; achten Sie einfach auf drei Dinge:

  • Achten Sie auf die kleinen Symbole: Wenn auf der Verpackung „™“ (unregistriert) oder „®“ (registriert) steht und diese Symbole nach Begriffen wie „eineinhalb Fässer“ oder „0 Zusatzstoffe“ stehen, sollten Sie vorsichtig sein – es könnte sich um ein Markenzeichen handeln, das nicht mit den tatsächlichen Produktmerkmalen übereinstimmt.
  • Prüfen Sie die tatsächlichen Angaben: Glauben Sie nicht den Werbesprüchen, sondern schauen Sie sich die Nettoinhaltsangaben und die Zutatenliste an (z. B. bei „meistens ein Sack“ die Menge, bei „0 Zusatzstoffe“ die Zusatzstoffe in der Zutatenliste).
  • Lassen Sie sich nicht von visuellen Effekten täuschen: Große Schriftzüge wie „0“ oder „100%“ auf der Verpackung können Markenzeichen sein; achten Sie auf die detaillierten Angaben in kleiner Schrift.

Fazit

Listige Markenzeichen sind im Grunde ein Trick der Unternehmen, um durch Informationslücken Gewinne zu erzielen. Mit strengeren gesetzlichen Kontrollen wird es jedoch immer schwieriger, solche Praktiken durchzuführen. Als Verbraucher sollten wir einfach aufmerksamer sein, um nicht zum Opfer zu werden. Schließlich können selbst die ausgeklügeltsten Tricks der Unternehmen nicht gegen unsere scharfen Augen bestehen.