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Diejenigen, die wirklich Geld verdienen, denken nie an Geld – Gespräch mit dem 74-jährigen taiwanesischen Geschäftsmagnaten Kim Weichun

原文:真正赚到钱的人,从来不想钱——对话74岁台湾商业大佬金惟纯

Zusammenfassung des Kerninhalts

Dies ist die Fortsetzung eines Gesprächs mit der erfahrenen taiwanischen Medienpersönlichkeit und ehemaligen Geschäftsmagnatin Jin Weichun, das sich auf die drei wichtigsten Fragen der Menschen konzentriert: Geld, Bildung und persönliches Wachstum. Frau Jin teilt auf Basis ihrer eigenen Erfahrungen – von der Gründung der Zeitschrift „Business Weekly“ bis hin zu einer Neuausrichtung ihres Lebens und Lernens – weise Lebensweisheiten mit, die gegen den gesunden Menschenverstand verstoßen: Menschen, die Geld verdienen können, denken nicht ständig an Geld; das Streben nach Ruhm und Reichtum bindet sie oft eher ein; in der Ära der KI sollte man beim Erziehen von Kindern auf das Auswendiglernen verzichten; zu strenge Elternkontrolle führt oft zu schlechten Ergebnissen bei den Kindern. Diese Erkenntnisse bieten wertvolle Anregungen für junge Menschen, Eltern und Berufstätige.

Detaillierte Analyse

1. **Warum wollen Menschen, die Geld verdienen können, eigentlich kein Geld? Welche Irrtümer gibt es beim Streben nach Geld?**

Wenn Frau Jin sagt, dass sie kein Geld will, meint sie nicht, dass sie kein Interesse daran hat, sondern dass sie ihre Aufmerksamkeit darauf richtet, die Dinge richtig zu machen. Erfolgreiche Unternehmer in Taiwan denken nicht täglich darüber nach, wie viel Geld sie verdienen, sondern darüber, wie sie ihre Produkte und Dienstleistungen den Kunden wirklich zusagen können. Wenn man beispielsweise ein Restaurant betreibt und täglich nur daran denkt, 10.000 Yuan zu verdienen, könnte man Kompromisse eingehen; aber wenn man sich darauf konzentriert, die Kunden zufriedenzustellen, wird man sorgfältig die Zutaten auswählen und den Geschmack optimieren – und dann kommen die Kunden von selbst.

Umgekehrt neigen diejenigen, die zu sehr nach Geld streben, dazu, voreilig und ungeduldig zu handeln: Sie betreiben Spekulationen oder betrügen Kunden, was letztendlich ihren Ruf ruiniert; oder sie wechseln häufig die Arbeit, um mehr Geld zu verdienen, ohne dabei ihre Kernkompetenzen zu entwickeln. Es ist wie das Jagen einer Katze: Je mehr man sie jagt, desto mehr flieht sie; wenn man jedoch aufhört und sich auf seine eigenen Aufgaben konzentriert, kommt sie von selbst näher.

2. **Ruhm, Reichtum, Macht und Emotionen: Je fester man sie umklammert, desto mehr wird man daran gebunden?**

Frau Jin sagt, dass Menschen, die zu sehr an Ruhm, Reichtum, Macht und Emotionen festhalten, deren Sklaven werden. Beispiele:

  • Ruhmjagd: Um berühmt zu werden, tut man Dinge, die man nicht mag (z. B. versucht, ein bestimmtes Image zu vermitteln), was letztendlich zu öffentlicher Kritik führt.
  • Geldgier: Um mehr Geld zu verdienen, opfert man Gesundheit und Zeit mit der Familie – am Ende hat man zwar Geld, aber nicht mehr ein gutes Leben.
  • Machtstreben: Intrigen um Positionen führen zu einem anstrengenden Alltag und sogar zum Verlust von Freunden.
  • Überkontrolle: Zu starke Kontrolle über Partner oder Kinder führt dazu, dass diese weglaufen wollen.

All diese Dinge sind wie Sand in der Hand: Je fester man sie hält, desto mehr entweicht. Frau Jin verließ die Geschäftswelt mit 60 Jahren und lebt seitdem entspannter; mit über 70 Jahren gründete sie sogar ein Lernzentrum und zeigt immer noch großes Lebensenergiepotenzial.

3. **Kindernbildung in der Ära der KI: Kein Auswendiglernen – zu strenge Elternkontrolle schadet den Kindern?**

KI kann alle Formeln und Wörter auswendig lernen und sogar Aufsätze schreiben, aber sie verfügt nicht über Kreativität, Empathie oder die Fähigkeit, Probleme zu lösen. Frau Jin rät daher:

  • Zwingen Sie Ihre Kinder nicht, Wissen auswendig zu lernen, sondern fördern Sie ihre Fähigkeit zu denken, zusammenzuarbeiten und Mitgefühl zu zeigen – lassen Sie sie spielen, experimentieren (auch wenn sie Fehler machen), lernen, mit Freunden umzugehen und die Gefühle anderer zu verstehen.
  • Überkontrollieren Sie Ihre Kinder nicht: Wenn Sie sie zwingen, an zehn Nachhilfkursen teilzunehmen, verlieren sie die Fähigkeit, eigene Entscheidungen zu treffen. Es ist, als würde man einen Vogel in einen Käfig sperren – er lernt nie zu fliegen; lassen Sie ihn frei, damit er selbst entdecken kann.

4. **Wie leben wir ein gutes Leben? Was sollten junge Menschen als Erstes tun? Das Geheimnis, um bis 74 Jahren noch Lebensenergie zu haben?**

Erstes Schritt für junge Menschen: Leben Sie Ihr eigenes Leben gut. Es geht nicht darum, viel Geld zu verdienen und ein Haus zu kaufen, sondern um kleine Dinge zu tun – pünktlich zu essen und zu schlafen, die aktuellen Aufgaben ernst zu nehmen (gute Schule, gute Arbeit), und zu lernen, mit sich selbst umzugehen (ohne Angst und inneren Konflikte). Frau Jin sagt: „Wenn Sie Ihr eigenes Leben gut gestalten, werden sich auch die Menschen und Dinge um Sie herum verbessern.“

Das Geheimnis, um bis 74 Jahren noch Lebensenergie zu haben: Kontinuierliches Lernen und Nachdenken. Nachdem sie die Geschäftswelt mit 60 Jahren verlassen hatte, hörte sie nicht auf zu lernen – sie lernte weiter, wie man ein guter Mensch ist, half anderen und entwickelte ihr Leben weiter.

Der Kern dieser Gespräche ist: **Das Leben wird nicht „gejagt“, sondern „gelebt“ – indem man die aktuellen Aufgaben gut erledigt, unnötige Besessenheiten aufgibt und eine lernbereite Einstellung bewahrt, kann man ein gutes Leben führen. Ob es um Geldverdienen, Kindererziehung oder persönliches Wachstum geht – man braucht die Weisheit, das Gegenteil von dem zu tun, was man oft tut.