虎嗅

Was die Städte verlieren, wird gerade das, was die Landwirtschaft braucht.

原文:城市丢掉的,正在成为农业想要的

Zusammenfassung der Kerninhalte

Dieser Artikel beschäftigt sich damit, wie städtische organische Abfälle in wertvolle Ressourcen für die Landwirtschaft umgewandelt werden können: Küchenabfälle, Grünabfälle (Äste und Blätter), Kondenswasser von Klimaanlagen sowie Nährstoffe aus Abwasser sind potenzielle Ressourcen für die Landwirtschaft – Dünger, Bewässerungswasser und Bodenverbesserungsmittel. Allerdings sind diese Ressourcen verstreut, von geringem Wert und neigen dazu, die Umwelt zu verschmutzen. Um sie effektiv in den landwirtschaftlichen Kreislauf einzubringen, müssen Probleme in den Bereichen Sortierung, Sammlung, Transport, Verarbeitung und Nutzung gelöst werden. Es gibt bereits zahlreiche Initiativen auf verschiedenen Ebenen (Gemeinschaftscompostierung, geschlossene Kreisläufe in Gärten, Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Farmen), doch für einen großflächigen Kreislauf ist ein umfassendes System erforderlich, das die Städte von einem „Endpunkt der Verbrauch“ zu einem „Ausgangspunkt der Produktion“ für landwirtschaftliche Ressourcen macht.

I. In den Städten verbirgen sich viele landwirtschaftliche „Schätze“ – bisher wurden sie jedoch als Abfall entsorgt

Städte sind nicht nur „Schwarze Löcher“, die landwirtschaftliche Ressourcen verbrauchen; sie produzieren auch eigene Ressourcen, die der Landwirtschaft zugutekommen können:

  • Küchenabfälle: Vorab übrig gebliebene Speisen und Fruchtschalen können zusammen mit Blättern und Kaffeesatz kompostiert und als Dünger für Gemeinschaftsgärten oder Felder verwendet werden.
  • Grünabfälle: In Shanghai werden jährlich 350.000 Tonnen Äste und Blätter von Parks, Straßenbäumen und Wohnanlagen gesammelt; diese Abfälle können als organischer Mulch, Bodenverbesserungsmittel oder biologischer Dünger genutzt werden.
  • Bauchwasser: Die Unterkünfte auf der Insel Weizhou sammeln das Kondenswasser von Klimaanlagen und verwenden es zum Gießen der Gärten, was jährlich 100 Tonnen Süßwasser einspart.
  • Nährstoffe aus Abwasser: Forschungen in Wien zeigen, dass die Nährstoffe aus dem Abwasser von mehr als 70.000 Menschen sowie aus Küchenabfällen theoretisch den Düngerebedarf der gesamten Stadt für Gemüseproduktion decken könnten – das bedeutet, die Nährstoffe aus der Nahrung werden wieder in den Boden zurückgeführt.

II. Vom „Abfall“ zum „Schatz“ – es bedarf mehrerer Verarbeitungsschritte

Nicht alle Abfälle können direkt verwendet werden; sie müssen zuerst gereinigt und verarbeitet werden:

  • Kompostierung: Küchenabfälle (feuchte Materialien) werden mit Blättern oder Kaffeesatz vermischt und durch aeroben Abbau zu sicherem organischem Dünger verarbeitet.
  • Verarbeitung von Grünabfällen: Zunächst werden die Abfälle sortiert und zerkleinert, anschließend verarbeitet, um Mulch, organischen Dünger oder sogar Biomassebrennstoff herzustellen.
  • Rückgewinnung von Nährstoffen aus Abwasser: Mithilfe von Techniken wie künstlichen Feuchtgebieten und anaerobem Abbau werden Stickstoff und Phosphor aus dem Abwasser getrennt; diese Stoffe können jedoch nicht direkt in den Boden gegeben werden, da sie schädlich sein können.
  • Sammelung von Kondenswasser: Wie auf der Insel Weizhou wird das Kondenswasser direkt gesammelt und verwendet, da es sich um gereinigtes Kondenswasser handelt.

III. Was hindert die Rückführung der Ressourcen in den Boden? Drei Hauptbarrieren

Die effektive Rückführung dieser Ressourcen in die Landwirtschaft steht vor mehreren Herausforderungen:

1. Verstreutheit und geringer Wert: Äste und Küchenabfälle sind groß und von geringem Wert; die Transportkosten sind hoch. Unternehmen bevorzugen es, die Abfälle zur Stromerzeugung zu transportieren, um Subventionen zu erhalten, anstatt sie vor Ort zu kompostieren.

2 Lücken in den Prozessen: Im Zentrum von Shanghai fehlt es an Platz für die Verarbeitung von Grünabfällen (aus Lärm- und Geruchsgründen); außerdem werden Grünabfälle aus Wohnanlagen oft mit Hausmüll vermischt.

3 Verschmutzung und unstabile Nachfrage: Wenn Abfälle mit anderen Abfällen vermischt werden, können sie nicht verwendet werden; die verarbeiteten Produkte (z. B. organischer Mulch) finden oft keinen Abnehmer, wodurch der Kreislauf unterbrochen wird.

IV. „Kleine Kreislaufprojekte“ auf verschiedenen Ebenen: Von Gemeinschaften bis zu Unternehmen

Es gibt bereits zahlreiche Initiativen, die diese Probleme lösen:

  • Jing’an-Bezirk in Shanghai: Es wurden Anlagen für die Verarbeitung von Grünabfällen eingerichtet; dadurch wurden die Transportkosten um 50 % reduziert. Der Century Park verarbeitet seine eigenen Grünabfälle und benötigt keine externen Transporte.
  • Fuzhou in Jiangxi: Grünabfälle werden zu Mulch oder organischem Dünger, der wieder in die städtischen Grünflächen eingesetzt wird, was einen geschlossenen Kreislauf schafft.
  • Kaffeesatzprojekt in Hongkong: 7-Eleven liefert Kaffeesatz an gemeinnützige Organisationen, die ihn kostenlos für Farmen verwenden.
  • Pflanzermärkte in Peking: Landwirte bringen ihre Gemüse in die Stadt und bringen gleichzeitig Küchenabfälle auf die Farmen, um sie dort zu kompostieren; dadurch werden Transportkosten eingespart.

V. Für einen stabilen Kreislauf ist ein umfassendes System erforderlich

Einzelprojekte reichen nicht aus; es ist ein umfassendes System erforderlich:

1. Sortierung ist der Ausgangspunkt: Zuerst müssen Küchenabfälle und Grünabfälle von anderen Abfällen getrennt werden.

2. Sammlung und Transport: Es sollte ein kombiniertes System aus lokaler und zentraler Verarbeitung verwendet werden – Parks verarbeiten einen Teil der Abfälle vor Ort, der Rest wird zu zentralen Anlagen gebracht.

3 Stabile Nachfrage: Öffentliche Projekte sollten bevorzugt lokale, verarbeitete Produkte kaufen, um einen Markt für die Produkte zu schaffen.

4 Finanzierung und Datenverarbeitung: Die Regierung sollte Subventionen gewähren und die Verarbeitung und den Transport mithilfe von Datenverarbeitungstechnologien optimieren (z. B. durch Fahrzeugortung und Gewichtsmessung).

Kurz gesagt: Ein funktionierender Stadtkreislauf basiert nicht auf „Liebe“, sondern auf einem effektiven System – nur wenn jede Phase des Prozesses profitabel ist, kann der Kreislauf von kleinen Experimenten zu einer täglichen Praxis werden. Dann sind Städte nicht nur Orte, die landwirtschaftliche Ressourcen verbrauchen, sondern auch Quellen für diese Ressourcen.