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Zusammenfassung der Kerninhalte
Dieser Artikel enthüllt eine sehr besorgniserregende neue Entwicklung in der inländischen Bankenwirtschaft für das Jahr 2026: Die Quote an schlechten Krediten bei Privatkunden (einschließlich Kreditkartenkrediten, Konsumkrediten und Geschäftskrediten) steigt allgemein bei den meisten börsennotierten Banken – von den sechs großen staatlichen Banken bis hin zu den privaten Aktiengesellschaften. Bei einigen Banken liegt der Anteil an schlechten Krediten bereits nahe 5%. Die Banken beginnen, mehr Geld aus ihren Gewinnen abzuzweigen, um als Rückstellungen für diese schlechten Kredite zu verwenden, was direkt die Gewinnsteigerung ins Stocken bringt. Insbesondere die Gewinne der privaten Aktiengesellschaften sind im Vergleich zum Vorjahr sogar rückläufig. Besonders bemerkenswert ist, dass die derzeitige offizielle Quote an schlechten Krediten noch nicht die tatsächlichen Risiken vollständig widerspiegelt, da viele Kreditnehmer, die ihre Verbindlichkeiten nur durch Kreditaufnahmen aufrechterhalten, noch nicht zusammengebrochen sind. Die Ursachen dafür sind sowohl kurzfristige regulatorische Änderungen als auch langfristige Faktoren wie eine sinkende Zahlungsfähigkeit der Bürger, zu aggressive Kreditvergabe durch die Banken in der Vergangenheit sowie eine niedrige Zinssituation, die zu riskanteren Kreditnahmen geführt hat. Die Schlussfolgerung ist klar: Man darf die Banken nicht dazu drängen, Kredite leichtfertig zu vergeben, um den Konsum anzukurbeln, sondern muss das Gleichgewicht zwischen Konjunkturbelebung und Risikoprävention finden, damit die Wirtschaft stabil wachsen kann.
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Detaillierte Analyse
1. Schwere der Situation: Die Welle an schlechten Privatkrediten hat bereits erhebliche Gewinne der Banken geschmälert
Bisher galten Kreditkartenkredite der Banken als relativ risikofrei – eine Quote von etwa 1% galt als normal. Die aktuelle Steigerung liegt jedoch weit über diesem Bereich: Keine der sechs großen staatlichen Banken verzeichnete eine Rückgang der Quote an schlechten Krediten. Die Bank of Communications stieg sogar um 0,44 Prozentpunkte auf 2,02%, was bedeutet, dass von jedem ausgegebenen 100 Euro an Privatkrediten mit hoher Wahrscheinlichkeit 2 Euro nicht zurückgezahlt werden. Bei den privaten Aktiengesellschaften ist die Situation noch dramatischer: Von zehn Banken hat nur die Ping An Bank ihre Quote nicht erhöht; die Bank of Bohai stieg um 1,13 Prozentpunkte auf 4,93%, was bedeutet, dass von jedem ausgegebenen 20 Euro an Privatkrediten etwa 1 Euro nicht zurückgezahlt wird. Mehr schlechte Kredite erfordern, dass die Banken zusätzliches Geld als Rückstellungen bereithalten, was die Gesamtgewinnsteigerung beeinträchtigt. Die Nettogewinne der privaten Aktiengesellschaften sind im Vergleich zum Vorjahr sogar um 2,6 Prozent gesunken.
2. Die offiziellen Zahlen verbergen weitere Risiken: Die noch nicht offengelegten „Kreditkaskaden“ sind eine größere Bedrohung
Viele Kreditnehmer schulden nicht nur einer Bank, sondern haben Kreditkarten von mehreren Anbietern und Kredite auf verschiedenen Plattformen. Solange sie neue Kredite aufnehmen können, vermeiden sie Zahlungsverzögerungen und gelten weiterhin als „qualitativ gute Kunden“ der Banken. Die in dem Artikel veröffentlichten Daten zeigen jedoch, dass viele Kreditnehmer bereits seit 4 bis 7 Jahren in Verzug sind und ihre Verbindlichkeiten nur durch weitere Kreditaufnahmen aufrechterhalten konnten. Die aktuelle Quote an schlechten Krediten ist nur die Spitze des Eisbergs. Sollten die Kreditbedingungen verschärft werden und viele Kreditnehmer keine neuen Kredite mehr erhalten können, würden alle versteckten Verbindlichkeiten gleichzeitig zu schlechten Krediten werden, was das Risiko erheblich erhöhen würde.
3. Warum steigt die Quote an schlechten Krediten plötzlich so stark? Es gibt mehrere offene und versteckte Ursachen
Die allgemeine Steigerung der Quote an schlechten Privatkrediten ist nicht auf einen einzelnen Faktor zurückzuführen:
- Kurzfristige regulatorische Änderungen: Im Jahr 2026 wurden die Kriterien für die Einordnung von Kreditkarten als schlechte Kredite verschärft; zuvor konnten Banken einige Verzögerungen von einem Monat noch verbergen. Diese Änderungen führen zu einer einmaligen Anstieg der Quote an schlechten Krediten.
- Sinkende Zahlungsfähigkeit und -bereitschaft der Bürger: Viele Kreditnehmer, die früher als qualitativ gute Kunden galten, haben inzwischen Probleme mit ihrer Einkommenssituation und zahlen ihre Kredite nicht mehr zurück.
- Zu aggressive Kreditvergabe in den vergangenen Jahren: Um ihre Retail-Kreditziele zu erreichen, vergaben Banken Kredite ohne genaue Überprüfung der Kreditwürdigkeit der Kreditnehmer. Dies führte dazu, dass viele Personen, die keine Rückzahlungsfähigkeit hatten, Kredite erhielten, während zuverlässige Kreditnehmer keine Kredite mehr bekamen.
- Negative Auswirkungen niedriger Zinssätze: Niedrige Zinssätze förderten riskantere Kreditaufnahmen, da die Kosten für Kredite sehr gering waren. Dies führte zu einer erhöhten Anzahl an schlechten Krediten.
4. Lösungen müssen nicht extrem sein: Konjunkturbelebung und Risikoprävention sind keine Gegensätze
Um den Konsum anzukurbeln, darf man die Banken nicht dazu drängen, Kredite leichtfertig zu vergeben. Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zwischen Konjunkturbelebung und Risikoprävention zu finden:
- Die Politik sollte keine „Kampagnen“ zur Kreditvergabe initiieren, sondern die Banken dazu anregen, Kredite nur an verlässliche Kreditnehmer zu vergeben.
- Die Banken müssen ihre eigenen Risikomanagement-Systeme verbessern und keine Kredite an risikoreiche Personen vergeben.
- Es sollte weitere Märkte für den Handel mit schlechten Krediten geschaffen werden, um die Risiken zu diversifizieren und die Belastung für das Finanzsystem zu verringern.
Insgesamt zeigt die aktuelle Entwicklung, dass eine stabile Wirtschaft nicht durch willkürliche Kreditaufnahmen erreicht werden kann, sondern nur dann, wenn die ausgegebenen Kredite tatsächlich für den Konsum genutzt und zurückgezahlt werden können.