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In den ersten sechs Monaten wurden 3,2 Milliarden weniger verdient – wohin ist der verschwundene Gewinn des „Wettbewerbschampions“ gegangen?

原文:半年少赚32亿,“卷王”蒸发的利润去哪了?

Zusammenfassung der Kerninhalte

Der Halbjahresbericht von BYD für das Jahr 2026 ist ein typisches Beispiel für eine „Wendepunktbilanz“: Im ersten Halbjahr erlitten das Gesamtumsatzvolumen sowie der Nettogewinn des Unternehmens aufgrund der Senkung der Automobilkaufsteuer im Inland und des Preiskampfs in der gesamten Branche einen Rückgang – der Nettogewinn fiel auf ein Niveau, das seit fast vier Jahren nicht mehr erreicht wurde. Ab dem zweiten Quartal begann sich die Geschäftsentwicklung jedoch deutlich zu verbessern: Die Verkäufe stiegen kontinuierlich für vier Monate in Folge an. Besonders bedeutsam ist, dass der Anteil des Umsatzes aus dem Ausland erstmals die 50-Prozent-Marke überschritten hat, was BYD zu einem globalen Automobilhersteller macht, dessen Einnahmen zu mehr als der Hälfte aus dem Ausland stammen. BYD hat gerade die schwierigste Zeit im inländischen Markt überstanden, doch die neuen Herausforderungen der Globalisierung haben erst begonnen – es ist noch lange nicht an der Zeit, sich auf den Erfolg zu verlassen.

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Detaillierte Analyse

1. Der Kontrast im Geschäftsbericht: Während die gesamte Branche unter den Auswirkungen des Preiskampfs leidet, ist BYD der Erste, der Anzeichen für eine Wende sieht

Viele Menschen denken bei einem Rückgang des Umsatzes um 7 Prozent und des Gewinns um 20 Prozent im ersten Halbjahr, dass BYD in Schwierigkeiten steckt. Doch wenn man sich die Quartalszahlen genauer anschaut, ergibt sich ein anderes Bild: Am schlimmsten war das erste Quartal – der Umsatz sank um 11,8 Prozent, der Gewinn sogar um die Hälfte. Im zweiten Quartal verbesserte sich die Situation deutlich: Der Rückgang des Umsatzes verringerte sich auf 3 Prozent, der Gewinn stieg sogar um fast 30 Prozent.

Der Anstieg der Verkäufe ist noch offensichtlicher: Im Mai gab es fast keinen Zuwachs, im Juni lag er bei 5 Prozent, im Juli bei 21 Prozent und im August bei 32 Prozent – BYD erholt sich also schnell.

Vergleicht man BYD mit anderen inländischen Marktführern wie Great Wall, Changan, GAC und SAIC, erzielten diese zusammen nur 3,96 Milliarden Yuan Umsatz, was weniger als ein Drittel des Nettogewinns von BYD ausmacht. Während die gesamte inländische Automobilbranche im Winter des Preiskampfs leidet, ist BYD mit dem dicksten „Pullover“ ausgestattet und der Erste, der Anzeichen für eine Wende sieht. Dies ist auch der Grund, warum Wang Chuanfu öffentlich sagen kann: „Die schlimmste Zeit ist vorbei.“

2. Der markanteste Wandel: BYD verdient jetzt mehr Geld im Ausland als im Inland

Der bedeutendste Meilenstein des Geschäftsberichts ist der Anstieg des Anteils des Umsatzes aus dem Ausland auf 52,57 Prozent – im Vorjahr lag dieser Wert bei nur 36 Prozent. Das bedeutet, dass BYD für jeden erzielten 10 Yuan mehr als 5 Yuan im Ausland verdient; der Umsatz im Inland ist im Vergleich zum Vorjahr sogar um 30 Prozent zurückgegangen.

Früher baute BYD sein Geschäft hauptsächlich im Inland auf, doch jetzt hat es einen neuen, profitableren Markt gefunden: Im Inland herrscht ein hartes Wettbewerbsumfeld, bei dem alle Marken Preise senken, um Kunden zu gewinnen – das Wachstum ist praktisch zum Stillstand gekommen. Im Ausland ist der Wettbewerb jedoch nicht so extrem; BYD kann seine Autos zu höheren Preisen verkaufen und erzielt somit höhere Gewinnmargen. Laut Nomura Securities markiert dieser Geschäftsbericht BYDs Übergang vom führenden chinesischen Elektroautohersteller zum wahren globalen Automobilunternehmen.

3. Warum ist der Gewinn stärker gesunken als der Umsatz? Zwei Faktoren, die nichts mit dem Autoverkauf zu tun haben, kosteten fast 8 Milliarden Yuan

Viele fragen sich, warum der Gewinn trotz eines nur 7-prozentigen Rückgangs des Umsatzes um 20 Prozent sank. Hierbei spielen zwei Faktoren eine Rolle, die nichts mit dem Autoverkauf selbst zu tun haben:

Wechselkurse: Im ersten Halbjahr stieg der Wert des Yuan, wodurch BYD durch die Umrechnung ausländischer Einnahmen in Yuan einen Verlust von 4,7 Milliarden Yuan erlitt. Im Vorjahr hingegen profitierte BYD vom Wertverfall des Yuan und erzielte einen Gewinn von 3,1 Milliarden Yuan. Diese Differenz von fast 8 Milliarden Yuan führte zu einem negativen Effekt auf den Gewinn.

Forschung und Entwicklung: BYD investierte in der Vergangenheit viel in Forschung und Entwicklung. Andere Automobilhersteller betrachten diese Ausgaben oft als Vermögenswerte und verteilen sie über mehrere Jahre, um die Bilanz zu verbessern. BYD hingegen rechnete mehr als 90 Prozent der Forschungskosten direkt als Kosten des aktuellen Jahres ab, um langfristige technologische Vorteile zu sichern. Im ersten Halbjahr sank die Forschungsausgabe sogar um mehr als 60 Prozent – dies zeigt, dass die Phase des unerbittlichen Wettbewerbs um Marktanteile vorbei ist und BYD nun aktiv Kosten kontrolliert, um den Gewinn zu steigern.

4. Globalisierung bedeutet keine leichte Einnahme: BYD muss gleichzeitig auf zwei Fronten kämpfen

Der Auslandsmarkt erscheint zwar attraktiv, doch die Herausforderungen sind nicht geringer als im Inland. BYD steht vor zwei Problemen:

  • Konkurrenz aus dem Inland: Im ersten Halbjahr verkaufte Chery mehr Autos als BYD; Geely überholte BYD im Inland und wurde Marktführer. BYD muss sich sowohl im Inland gegen Geely als auch im Ausland gegen Chery verteidigen.
  • Europäische und amerikanische Vorgaben: Neue EU-Vorschriften erfordern, dass 70 Prozent der Komponenten für Elektroautos in der EU hergestellt werden müssen und dass chinesische Unternehmen nur eine Minderheitsbeteiligung an Joint Ventures haben dürfen. Dies erhöht die Kosten erheblich. Zudem können Wechselkursschwankungen den Gewinn schnell beeinträchtigen – auch Geely und Chery litten unter diesen Vorgaben.

5. Zwei neue Trumpfkarten für den Gewinnanstieg

BYD bereitet bereits den Weg für zukünftiges Wachstum:

  • Höherer Anteil an Premiumautos: Die Verkaufszahlen dieser teuren Marken (Tengshi, Fangchengbao, Yangwang) haben sich von 6,6 Prozent auf 12,8 Prozent erhöht – das bedeutet, dass jedes achte Auto ein hochprofitables Premiummodell ist und die Gewinnmarge des Automobilgeschäfts auf 22,33 Prozent stieg.
  • Flash-Charging-Netzwerk: BYD hat bereits 10.000 Ladestationen in China errichtet, die es ermöglichen, die Batterie in 9 Minuten von 10 Prozent auf 97 Prozent aufzuladen – das Ladegeschwindigkeit ist fast vergleichbar mit dem eines Verbrennungsmotors. In Europa sollen weitere 3.000 Ladestationen gebaut werden. Dadurch wird BYD nicht nur Autos verkaufen, sondern auch ein umfassendes Ladungssystem anbieten, was die Kunden an das Unternehmen bindet und zusätzliche Gewinnmöglichkeiten schafft.

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Insgesamt hat BYD die schwierigste Zeit überstanden und zeigt deutliche Anzeichen für eine Wende in seiner Geschäftsentwicklung. Der Übergang zum globalen Marktführer ist vollzogen – doch die Herausforderungen der Globalisierung sind erst der Anfang.