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Der Umsatz von Keep stagnierte bei 2026.

原文:Keep的营收停在了2026

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Zusammenfassung der Kerninhalte

Dieser Artikel erklärt die Entwicklung des Fitness-Apps Keep in den letzten 8 Jahren mithilfe des klassischen Sportszenario-Beispiels „Ein Elfmeter wird zum Gold“. Frühzeitig gewann Keep Millionen von Nutzern durch kostenlose Fitness-Tutorials und strebte danach, ein „chinesisches Nike“ zu werden, das sowohl online als auch offline sowie mit Hardware und Software tätig ist. Doch die Zahl der Nutzer nahm ab, und das Unternehmen stand kurz vor dem Bankrott. Später entschied Keep sich, seine Filialen und teure Fitnessgeräte zu schließen sowie fast ein Viertel der Mitarbeiter zu entlassen. Letztes Jahr erzielte das Unternehmen erstmals seit der Gründung einen Gewinn – doch der Umsatz stagnierte fast. Nun setzt Keep alle Hoffnungen auf KI, um die Nutzer dazu zu bringen, mehr Geld auszugeben. Allerdings hat die KI bisher nur dazu beigetragen, Kosten zu sparen, und es ist noch nicht bewiesen, dass sie die Nutzer dazu bringen kann, mehr zu zahlen oder neue Kunden zu gewinnen. Keep hat zwar das Problem gelöst, nicht zu verlieren, aber es hat noch nicht herausgefunden, wie es wieder wachsen kann.

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Detaillierte Interpretation der Punkte

1. **Keeps Strategie zur Verbesserung der Finanzen: Vom „fettleibigen“ zum „schlanken“ Unternehmen**

Im Jahr 2022 hatte Keep 36,39 Millionen monatliche aktive Nutzer – das entspricht etwa einem von 30 Chinesen, der das App verwendet. Damals versuchten Internetunternehmen, von den Nutzern so viel wie möglich zu profitieren: Sie eröffneten Fitnessstudios, verkauften teure Laufmaschinen, Sportkleidung und organisierten Laufveranstaltungen. Doch diese neuen Geschäftsmodelle waren unrentabel, und die Zahl der Nutzer nahm weiter ab. Im ersten Halbjahr 2026 waren es nur noch 18,58 Millionen Nutzer – das sind die Hälfte der Nutzer innerhalb von vier Jahren. Wang Ning erkannte, dass es notwendig war, unrentable Geschäftsmodelle aufzugeben: große Fitnessgeräte wurden nicht mehr verkauft, Filialen geschlossen und Mitarbeiter abgebaut. Allein in diesem Halbjahr wurden die Verwaltungskosten um ein Drittel und die Forschungs- und Entwicklungsausgaben um fast ein Viertel reduziert. Diese Maßnahmen zeigten Wirkung: Im Jahr 2025 erzielte Keep erstmals einen Jahresgewinn – und der Verlust im ersten Halbjahr betrug nur noch 12 Millionen, was eine deutliche Verbesserung gegenüber den vorherigen Jahren darstellt. Der Preis dafür war jedoch, dass der Gesamtumsatz um 20 Prozent sank und der Umsatz fast stagnierte. Wang Ning erklärt, dass die abgewanderten Nutzer weniger sportbegeistert waren; gleichzeitig sank die Zahl der zahlenden Mitglieder um 20 Prozent.

2. **Die Veränderung der Geschäftsstruktur von Keep**

Heute stammt mehr als die Hälfte des Umsatzes von dem Verkauf von Yoga-Matten, Hanteln und anderen Fitnessartikeln – der Anteil dieser Einnahmen liegt bei fast 60 Prozent. Der Gewinnspann hat sich dabei von über 30 Prozent auf 40 Prozent erhöht. Keep ist nicht mehr ausschließlich auf seine eigene App angewiesen; der Verkauf über Plattformen wie TikTok ist um 50 Prozent gestiegen, und es wird auch über Amazon ins Ausland verkauft. Obwohl dies aus geschäftlicher Sicht positiv ist, bedeutet es, dass Keep nicht mehr nur auf seine Mitglieder angewiesen ist. Das einst wertvollste Geschäftsfeld waren die Online-Mitgliedschaften – doch deren Umsatz nimmt ab. Der Gewinn aus dem Verkauf von Produkten macht nun den größten Anteil des Gesamtumsatzes aus.

3. **KI als Kostenersparniswerkzeug – aber noch kein Wachstumsmotor**

Wang Ning kündigte letztes Jahr an, dass das Unternehmen voll und ganz auf KI setzen werde. Die Erwartungen an die KI waren hoch: Bis 2026 sollte der Umsatz aus KI-Geschäften 200 Millionen erreichen. Bislang hat die KI zwar Kosten gespart, aber es ist noch nicht gelungen, die Nutzer dazu zu bringen, mehr Geld auszugeben oder neue Kunden zu gewinnen. Die Nutzer beschweren sich über ungenaue Erkennung von Bewegungen und standardisierte Trainingspläne, die nicht auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind. Die Ziele, die mit KI erreicht werden sollen, sind daher noch nicht erreicht.

4. **Das größte Problem von Keep: Es kann nur verlieren – nicht gewinnen**

Keep versucht, Kosten zu senken und seine Position zu stabilisieren, aber es hat noch nicht herausgefunden, wie es wieder wachsen kann. Es fehlt an Strategien, um neue Kunden zu gewinnen und die bestehenden Kunden dazu zu bringen, mehr Geld auszugeben. Das Unternehmen ist zwar noch am Leben, aber es hat sich weit von seinem ursprünglichen Ziel entfernt, ein führendes Sportunternehmen zu werden.