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Aktien eines Stars aus dem Film von vor hundert Jahren zeugen von der Geschichte des Investierens von nationalen Kapitalen in die Filmindustrie

原文:百年前的明星影片公司股票,见证民族资本投资电影的历史

Zusammenfassung der Kerninhalte

Es handelt sich um die erste spezielle Ausstellung in China, die die „Geschichte der Entwicklung des chinesischen Kinos“ mit der „Geschichte der Entwicklung des chinesischen Kapitalmarktes“ verbindet: Der Ausstellungsort selbst ist ein doppeltes historisches Wahrzeichen – er war nicht nur der Ort der ersten dokumentierten Filmvorführung in China im Jahr 1897 (im ehemaligen Ritz Hotel/Pujiang Hotel), sondern auch der Geburtsort der Shanghai Stock Exchange im Jahr 1990. Das China Securities Museum und das Shanghai Film Museum haben ihre wertvollsten Sammlungsstücke zusammengetragen, um die bislang unverbundenen Aspekte des Filmschaffens und des Aktienhandels über einen Zeitraum von 130 Jahren aufzudecken. Die Ausstellung ist vollständig kostenlos zugänglich, und Besucher können sowohl interessante Anekdoten aus der Geschichte des Kinos als auch die frühen Entwicklungen des chinesischen Kapitalmarktes entdecken.

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Detaillierte Erläuterung der Inhalte

1. Der Ausstellungsort verfügt über einen „doppelten historischen Wert“ – er steht an der Schnittstelle zweier nationaler Erinnerungen

Es handelt sich nicht um eine gewöhnliche Ausstellung in einem Museum, sondern um einen Ort mit einer eigenen, bedeutenden Geschichte:

Einerseits war dieser Ort der „Startpunkt“ des chinesischen Kinos: Hier wurde 1897 der erste Film gezeigt. Im Jahr 2027 jährt sich diese Vorführung zum 130. Mal, und die Ausstellung dient als Vorbereitung auf dieses Jubiläum. Andererseits war dieser Ort auch der „Geburtsort“ des heutigen chinesischen Aktienmarktes: Die gesamte Handelshalle der Shanghai Stock Exchange befand sich damals im „Peacock Hall“ dieses Gebäudes. Die berühmte Szene aus dem Film „Fan Hua“, in der die Personen zusammen Aktien handeln, wird dort originalgetreu nachgestellt. Auch der klassische Film „Gu Feng“ („Aktienwahnsinn“), der die frühe Aktienbegeisterung der Menschen zeigt, wurde teilweise in dieser Gegend gedreht. Beim Besuch der Ausstellung stehen Sie somit gleichzeitig am gemeinsamen Ausgangspunkt der chinesischen Filmindustrie und des Kapitalmarktes – zwei völlig unterschiedliche historische Stränge treffen in diesem alten Gebäude aufeinander, und die geschickte Wahl des Standorts versetzt die Besucher direkt in die entsprechende Atmosphäre.

2. Die führende chinesische Filmgesellschaft von vor 100 Jahren entstand durch die Aktienbegeisterung der Menschen

Viele glauben, dass die Produktion alter Filme damals nur von reichen Unternehmern finanziert wurde. Die Ausstellung widerlegt dieses Klischee:

Die Firma, die den nationalen Klassiker „Orphan Saves His Ancestor“ drehte und mehr als 20 linke, realistische Filme produzierte, veröffentlichte bereits 1922 eine öffentliche Angebotsbekanntmachung in der Zeitung „Shen Bao“ und erklärte den Menschen in Shanghai: „Wir haben Regisseure, Schauspieler und Techniker zusammen – wir benötigen nur Startkapital. Für 5 Yuan können Sie eine Aktie kaufen und somit Teil des Unternehmens werden.“ Durch zwei öffentliche Kapitalbeschaffungsaktionen kauften sie nicht nur neue Kameras und erweiterten die Produktionsstätte, sondern etablierten auch die Strukturen eines modernen Unternehmens (Geschäftsführung, Aktionärsversammlung). Diese Methoden wurden bereits weit vor der offiziellen Eröffnung der Shanghai Stock Exchange angewendet – das war mehr als 70 Jahre vor der Gründung des Kapitalmarktes.

3. Ein unscheinbares altes Zinszertifikat verrät die „Vorgeschichte des privaten Aktienkapitals in Shanghai“

In der Ausstellung befindet sich ein Zinszertifikat aus den 1960er Jahren, das auf den ersten Blick wie ein gewöhnliches altes Rechnungsdokument aussieht, aber eine sehr lebendige Geschichte verbirgt:

Das Theater „Hu Guang Da“ in Shanghai wurde nicht von einem großen Kapitalisten allein gegründet, sondern von Dutzenden privater Investoren. Vor der Verstaatlichung im Jahr 1954 gab es bereits 56 registrierte Aktionäre mit insgesamt 800.000 Aktien; der Gründer besaß höchstens 40.000 Aktien, viele kleine Aktionäre nur einige Tausend. Die Aktienverteilung war sehr gleichmäßig. Selbst Li Dashen, ein führender Experte für chinesische Filmgeschichte, war damals Aktionär dieses Theaters. Als die Branche 1956 verstaatlicht wurde, erhielten die privaten Aktionäre jährlich einen festen Zins in Höhe von 5% ihres Kapitals – eine echte Garantie für ihre Investitionen. Dieses Zertifikat ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie die private Kulturbranche friedlich in die sozialistische Ära überging.

4. Die Ausstellung zeigt eine bisher unbekannte verborgene Verbindung zwischen Film und Kapitalmarkt: Der chinesische Film wurde über 100 Jahre lang von Kapital unterstützt

Bisher wurde die Geschichte des chinesischen Kinos hauptsächlich durch Regisseure, Filme und Stars erzählt. Die Ausstellung bietet nun einen umfassenden Einblick in die Finanzierung des Kinos: Von den Kapitalbeschaffungsaktionen der Filmgesellschaften in den 1920er Jahren bis zur Verstaatlichung der Branche nach der Gründung der Volksrepublik China und der anschließenden Börsengang führender Filmunternehmen wie Shanghai Film und China Film. Jeder Schritt der Entwicklung des chinesischen Kinos wurde von Kapital unterstützt – es gab nie eine Ausstellung, die dies den Besuchern auf diese Weise näherbringt.

5. Der Besuch der Ausstellung ist für alle kostenlos und bietet exklusive Erinnerungsgegenstände

Die Ausstellung ist vollständig kostenlos und öffnet dienstags bis freitags von 9:30 bis 16:00 Uhr, am Wochenende bis 16:30 Uhr. Der Standort befindet sich in der Huangpu Road 15 am Bund. Neben den seltenen Exponaten wie alten Aktien und Prospekten gibt es auch viele emotionale „Easter Eggs“: Die tatsächliche Filmprogrammliste eines Shanghai-Theaters aus dem August 1962, eine Sonderausgabe der Shanghai Film Gazette zum Nationalfeiertag 1959, interne Produktionsunterlagen der Shanghai Film Factory aus den 1980er Jahren sowie speziell für die Ausstellung angefertigte Erinnerungssiegel. Für Sammler ist dies eine tolle Gelegenheit, in nur einer oder zwei Stunden sowohl die 100-jährige Geschichte des chinesischen Kinos als auch die frühe Geschichte des chinesischen Kapitalmarktes zu entdecken – ein hervorragender Wert für das investierte Zeit und Geld.