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Über 200 Millionen flexible Beschäftigte erhalten endlich Krankenversicherungsschutz – Sieben Ministerien untersuchen die Institutionalisierung von Plattformsubventionen

原文:超2亿灵活就业者医保破冰,七部门探索平台补贴制度化

Kurz zusammengefasst:

Die von sieben nationalen Behörden eingeführte Maßnahme ist die erste spezielle Unterstützungspolitik für die Krankenversicherung von mehr als 200 Millionen flexibel beschäftigten Personen wie Lieferanten, Kurierdienstmitarbeitern, Fahrdienstfahrern und Haushaltsangestellten in China. Ziel ist es, innerhalb von drei Jahren die alten Probleme zu lösen – Probleme wie die Einschränkungen durch den Wohnsitz, die finanziellen Hürden, die fehlende Anrechnung von Beiträgen bei Jobwechseln sowie die Schwierigkeiten bei der medizinischen Versorgung in anderen Regionen. Die Plattformen sind verpflichtet, einen Teil der Kosten zu tragen, und die Regierung subventioniert die restlichen Kosten, damit diese Personen zu einem viel besseren Krankenversicherungsschutz als gewöhnliche Bürger kommen. So müssen sie nicht mehr kleine Krankheiten selbst tragen oder schwere Erkrankungen hinauszögern.

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Detaillierte Erklärung der Maßnahmen:

1. Warum trifft diese Politik genau die „Schwachstellen“ der 200 Millionen flexibel Beschäftigten?

Ergebnisse früherer Untersuchungen zeigten, dass fast ein Viertel der flexibel Beschäftigten überhaupt keine Krankenversicherung hatten und die meisten nur eine geringfügige, jährlich bezahlte Wohnsitzkrankenversicherung abgeschlossen hatten. Diese Versicherung war für Personen, die häufig in anderen Städten arbeiten, kaum praktikabel:

  • Die Wohnsitzkrankenversicherung wird in der Regel im Heimatort abgeschlossen, sodass Behandlungen in der Stadt, in der man arbeitet, meist nicht erstattet werden. Selbst bei Krankenhausaufenthalten beträgt die Erstattungsrate höchstens 60%. Bei schwereren Verletzungen oder chronischen Krankheiten müssen die meisten Kosten selbst getragen werden.
  • In vielen Großstädten war eine lokale Wohnsitzregistrierung erforderlich, um eine Krankenversicherung abzuschließen – Lieferanten und Kurierdienstmitarbeiter aus anderen Regionen hatten daher keinen Anspruch darauf.
  • Die Einkünfte dieser Personen sind ohnehin gering, und die hohen Kosten waren für sie besonders belastend. Zudem war es schwierig, die bereits gezahlten Beiträge auf andere Orte zu übertragen; bei mehrmonatigen Unterbrechungen wurden diese nicht angerechnet, was bedeutete, dass die bisherigen Investitionen verloren gingen. Viele gaben daher auf, eine Krankenversicherung abzuschließen.

2. Wie werden die Hindernisse beseitigt?

Die neue Politik bezieht sich auf alle bisherigen Probleme und bietet praktikable Lösungen:

  • Beseitigung der Wohnsitzbeschränkungen: In den meisten Regionen werden diese aufgehoben. Es genügt bereits ein Wohnsitzausweis oder eine stabile Arbeitsstelle in der jeweiligen Stadt – es ist nicht mehr notwendig, in den Heimatort zurückzukehren. In vielen Fällen werden auch die Vorteile der Mutterschaftsversicherung auf die flexibel Beschäftigten ausgeweitet.
  • Beseitigung der Beitragsanrechnungsprobleme: Es spielt keine Rolle mehr, wie lange die Beiträge gezahlt wurden. Egal, ob man drei Monate in einer Stadt arbeitet, dann in eine andere wechselt oder zwei Monate pausiert – alle gezahlten Monate werden angerechnet. Nach dem Renteneintritt ist keine weitere Zahlung erforderlich. Zuvor gezahlte Wohnsitzkrankenversicherungsbeiträge werden ebenfalls berücksichtigt (z. B. in Jiangsu gilt: Ein Jahr Wohnsitzkrankenversicherung entspricht drei Monaten Krankenversicherung für Beschäftigte).
  • Reduzierung der Kosten: Die Beiträge basieren nicht auf dem höchsten Gehalt, sondern auf 60 % des Durchschnittsgehalts der Region. Zudem kann man eine Variante der Krankenversicherung wählen, bei der das Geld nicht auf das persönliche Konto eingezahlt, sondern in einen gemeinsamen Pool für die Erstattung fließt. Die Erstattungsrate für Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche ist dabei genauso hoch wie bei regulären Beschäftigten.
  • Erleichterung der Abrechnung: Das Geld aus dem persönlichen Krankenversicherungskonto kann auch von Ehepartnern und Eltern genutzt werden. Zudem können Behandlungen in anderen Provinzen direkt abgerechnet werden, ohne dass man zuerst selbst zahlen und anschließend in den Heimatort zurückkehren muss.

3. Die Plattformen und die Regierung übernehmen Kosten:

Früher mussten die flexibel Beschäftigten alle Kosten selbst tragen. Die neue Politik legt den Plattformen klare Verpflichtungen auf: Sie müssen entweder die Krankenversicherung für ihre Mitarbeiter zu den Kosten von regulären Mitarbeitern übernehmen oder zumindest die Hälfte der Kosten übernehmen.

Beispiele: JD.com übernimmt die Kosten für die Krankenversicherung von mehr als 900.000 Kurierdienstmitarbeitern; bei Taobao werden den Mitarbeitern monatlich etwa 300 Yuan zurückerstattet. Die Regierung subventioniert die Plattformen zusätzlich – in Hefei zahlt die Regierung beispielsweise 40 Yuan pro Mitarbeiter, der zusätzlich versichert wird.

4. Wie viel spart man mit der neuen Krankenversicherung?

Viele fragen sich, warum sie mehr bezahlen sollen. Ein Beispiel aus Hefei:

Früher kostete die Wohnsitzkrankenversicherung jährlich 380 Yuan, aber diese wurde nicht erstattet. Bei einem Krankenhausaufenthalt wurden nur 60 % der Kosten erstattet. Mit der neuen Krankenversicherung kosten die monatlichen Beiträge etwa 300 Yuan; nach 25 Jahren Beitragszahlung für Männer und 20 Jahren für Frauen ist keine weitere Zahlung mehr erforderlich, und man genießt lebenslang den vollen Krankenversicherungsschutz.

5. Umsetzungsplan und Hinweise für die Bürger

Die Politik wird schrittweise über drei Jahre umgesetzt. Zunächst profitieren diejenigen, die monatlich regelmäßig arbeiten; Teilzeitbeschäftigte sind vorerst nicht von den Subventionen betroffen, um Missbrauch zu verhindern. In Regionen wie Jiangsu, Hefei und Shanghai ist die Politik bereits in Kraft. Um sich anzumelden, genügt es, die entsprechenden Apps zu nutzen. Wenn Plattformen die Krankenversicherung für ihre Mitarbeiter nicht übernehmen, können Bürger dies bei der örtlichen Krankenversicherungsbehörde melden.

Diese Maßnahme verbessert deutlich die Lebensbedingungen der flexibel Beschäftigten und zeigt, wie die Regierung ihre Verantwortung gegenüber diesen Arbeitnehmern übernimmt.