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Von der Schließung von IKEA-Märkten bis zum Markteintritt von Red Star Macalline – sich ändert der Trend im globalen Möbelgeschäft

原文:从宜家关店到红星美凯龙出海,全球家居生意的风向变了

Kurze Zusammenfassung des Kerninhalts

Diese Nachricht berichtet von einer sehr markanten „Wende“ in der Möbelindustrie: In den letzten Jahrzehnten kamen ausländische Möbelgiganten wie IKEA nach China, um große Geschäfte zu eröffnen und vom Aufschwung des chinesischen Konsums zu profitieren. Jetzt schließt IKEA in China gleich sieben Filialen und senkt sogar die Preise, um Kunden in seinem eigenen europäischen Markt zu gewinnen. Gleichzeitig hat die chinesische Möbelindustrie eine Art „umgekehrte Globalisierung“ eingeleitet. Spitzenunternehmen wie Gujia, Mengbaihe und Minhua haben ihre Auslandseinnahmen bereits auf mehrere Milliarden Yuan erhöht; Gujia verzeichnete im ersten Halbjahr sogar höhere Auslandseinnahmen als im Inland. Selbst der Marktführer Hongxing Meikelong hat das Auslandsgeschäft zur Kernstrategie für die nächsten fünf Jahre gemacht. Chinesische Unternehmen verfolgen nicht mehr den Ansatz, nur als Billigfertiger zu arbeiten, sondern wollen ihr Produktportfolio, ihre Marke, ihre Vertriebskanäle und ihre Lieferketten weltweit etablieren. Hongxing Meikelong möchte sogar als „Brückenschläger“ für die gesamte Branche dienen und tausende chinesischer Möbelmarken bei ihrem globalen Geschäft unterstützen.

Detaillierte Analyse

Warum ist die „umgekehrte Globalisierung“ plötzlich populär?

Der Grund liegt in der Veränderung der Geschäftslogiken auf beiden Seiten:

  • Ausländische Unternehmen können ihr traditionelles Geschäftsmodell nicht mehr erfolgreich anwenden. IKEA konnte früher mit großen Filialen und einem niedrigen Preisniveau in Skandinavisch-Design weltweit erfolgreich sein. Heute müssen sie in Europa sogar Preise senken, um Kunden zu gewinnen. Chinesische Verbraucher betrachten IKEA nicht mehr als hochwertige „ausländische Marke“ – die Designs und das Preis-Leistungs-Verhältnis konkurrieren nicht mehr mit lokalen Marken, weshalb die Besucherzahlen in den Filialen sinken.
  • Die chinesische Möbelindustrie muss neue Wege finden: Nach der Anpassung des Immobilienmarktes ist die Nachfrage nach neuen Häusern und Möbeln stark zurückgegangen. Traditionelle Möbelhäuser verdienen weniger Geld und können die Mieten nicht mehr bezahlen. Sowohl Marken als auch Händler finden im Inland kaum Wachstum. China verfügt jedoch über langjährige Erfahrung in Produktion, Design und Qualität. Beispielsweise stellte Hongxing Meikelong bei einer Reise nach Vietnam fest, dass die Immobilienpreise dort zwischen 30.000 und 50.000 Yuan pro Quadratmeter liegen und die Nachfrage nach hochwertigen Möbeln zunimmt – doch es fehlen geeignete Marken und Händler. Diese Lücke bietet China für ausländische Unternehmen.

Die heutige Ausrichtung der Möbelindustrie auf den Weltmarkt

  • Es geht nicht mehr nur darum, Waren ins Ausland zu transportieren und zu verkaufen. Chinesische Unternehmen bauen dort Fabriken, errichten eigene Lager und suchen lokale Vertreter für ihre Marken. Sie sehen das Ausland als langfristige Geschäftsperspektive – nicht nur als schnellen Geldgewinn.
  • Ein Konsens besteht darin, keine Preiskriege mit niedrigen Preisen zu führen. Stattdessen konkurrieren sie mit besseren Designs und höherer Qualität um Marktanteile von traditionellen ausländischen Giganten.

Hongxing Meikelong als „Outsourcing-Dienstleister“

Hongxing Meikelong möchte nicht einfach nur seine inländischen Geschäftsmodelle ins Ausland übertragen, sondern als „Outsourcing-Dienstleister“ für die gesamte Branche dienen. Es unterstützt Marken bei der Etablierung auf ausländischen Märkten – von der Beschaffung der notwendigen Lizenzen über die Einrichtung von Lagerkapazitäten bis hin zur Betreuung von Kunden nach dem Kauf. Dies bedeutet, dass es die in den letzten Jahrzehnten in China angesammelten Ressourcen für den globalen Markt nutzt.

Herausforderungen beim Auslandsgeschäft

  • Das Auslandsgeschäft birgt viele unbekannte Risiken. Viele Unternehmen scheitern, weil sie die lokalen Marktbedingungen nicht berücksichtigen: Unterschiede in den Kaufgewohnheiten, Sicherheitsvorschriften, Transportkosten und After-Sales-Diensten können das Geschäft ruinieren.
  • Ein gängiger Rat für Neulinge ist, zunächst einen kleinen Testlauf von 90 Tagen durchzuführen: Erstens sollten sie prüfen, ob die Produkte bei den lokalen Verbrauchern ankommen, dann, ob der Verkauf reibungslos funktioniert, und schließlich, ob der gesamte Prozess rentabel ist.

Auswirkungen auf die Verbraucher

  • Die Ausrichtung der Möbelindustrie auf den Weltmarkt wirkt sich auch auf die Verbraucher aus: Chinesische Marken können qualitativ bessere Produkte zu günstigeren Preisen anbieten. Zudem entstehen neue Arbeitsmöglichkeiten im Ausland. In fünf bis sechs Jahren könnten chinesische Möbelmarken in ausländischen Kerngeschäftszentren zu finden sein – das ist ein Zeichen für die wachsende globale Wettbewerbsfähigkeit der chinesischen Industrie.