虎嗅

Programmierer, die das Internet verlassen und in die Fabrikhallen gehen: Monatseinkommen von über 10.000 Yuan, jährliche Geschäftsreisen

原文:离开互联网的程序员,走向工厂车间:月入过万,全年出差

Zusammenfassung der Kerninhalte in einfachem Deutsch

Dieser Bericht beleuchtet ein sehr aktuelles und besorgniserregendes Phänomen auf dem Arbeitsmarkt im Internetsektor: Früher stritten sich die Frontend-Programmierer um die Chance, in dieser Branche zu arbeiten – heute können viele von ihnen nicht mehr weitermachen und rufen sogar aus, dass die Frontend-Entwicklung „tot“ sei. Viele von ihnen entscheiden sich dafür, Elektrotechniker zu werden oder in die Industrie zu wechseln, um als PLC-/Upper-Computer-Engineer zu arbeiten. Sie dachten, sie hätten einen „sicheren Job“ gefunden, bei dem es keine Entlassungen und keine Altersdiskriminierung gibt. Doch erst nachdem sie tatsächlich in diesen Berufen angefangen haben, erkennen sie, dass sie fast ihr ganzes Privatleben opfern müssen. Einige haben sogar festgestellt, dass auch die neue Branche ihre Probleme hat, und kehren wieder in die Internetwirtschaft zurück. Im Grunde hat sich die Arbeitslogik der jungen Menschen komplett verändert: Statt früher nach „hohen Gehältern und schnellen Karriereschritten“ zu streben, suchen sie nun nach Sicherheit – also nach Jobs, bei denen sie nicht arbeitslos werden und einen klaren Aufstiegspfad haben.

---

Detaillierte Analyse aus vier Perspektiven

1. Warum ist aus dem einst begehrten Frontend-Bereich jetzt ein „Problemgebiet für Arbeitslosigkeit“?

Es liegt nicht daran, dass die Frontend-Technologie an sich überholt wäre, sondern daran, dass sich die grundlegenden Strukturen der Internetindustrie grundlegend verändert haben:

  • Erstens hat der Rückgang des Kapitals die Nachfrage nach Frontend-Entwicklern stark verringert. Früher mussten selbst Gründergruppen, die eine Tee-Latte-Laden-Kette eröffnen wollten, Geld in die Entwicklung von kleinen Apps oder Webseiten investieren. Heute ist dieses „Venture Capital“ jedoch verschwunden, und die Zahl der Start-ups ist um 90 Prozent gesunken – es gibt also weniger Bedarf an Frontend-Entwicklern.
  • Zweitens konkurriert KI direkt mit Frontend-Programmierern um Arbeitsplätze. Früher mussten Frontend-Entwickler Tage lang Code schreiben, um einfache Funktionen zu implementieren; heute kann KI solche Aufgaben in Sekundenschnelle erledigen. Was früher zehn Personen erledigen mussten, kann heute von nur zwei Personen erledigt werden. In Zukunft könnten sogar alle Aufgaben – Frontend, Backend und Testing – von einer Person mit KI übernommen werden, was zu einer Konsolidierung der Arbeitsplätze führt.
  • Drittens setzen große Unternehmen zunehmend auf externe Dienstleister („Flexibler Arbeitsmarkt“): Offizielle Stellen werden abgebaut, da externe Mitarbeiter nach Abschluss des Projekts einfach entlassen werden können, ohne hohe Entlassungsentschädigungen. Viele Frontend-Programmierer, die vor fünf Jahren angefangen haben, haben nur ihre Gehälter um 2.000 bis 3.000 Euro erhöht und werden bereits mit 30 Jahren von Arbeitgebern als zu alt angesehen – sie sehen keine Zukunft mehr.

2. Was sind die „attraktiven“ PLC-/Upper-Computer-Positionen, auf die sich viele Programmierer umstellen?

Man braucht keine Fachbegriffe zu kennen: Stellen Sie sich die Automatisierungsanlagen in einer Fabrik wie einen „Menschen“ vor.

  • PLC-Engineer steuern die „Gliedmaßen“ der Anlage und überwachen, wie jede Maschine funktioniert sowie der Ablauf der Produktionslinie – sie sind sozusagen elektrische Arbeiter, die Programmieren können.
  • Upper-Computer-Engineer sind für die „Augen und das Gehirn“ der Anlage zuständig; sie entwickeln Überwachungssysteme und Produktionsmanagement-Software.

Diese Positionen sind besonders attraktiv, weil KI sie vorerst nicht ersetzen kann. Viele Fabriken müssen ihre Anlagen automatisieren, und der Bedarf an diesen Fachkräften wird weiter steigen. Die Einstiegsbarrieren sind niedrig – selbst Personen mit einem Mittelschulabschluss können nach kurzer Selbstausbildung als PLC-Engineer arbeiten. Der Gehalt liegt in der Regel über 10.000 Euro pro Monat, und nach einigen Jahren kann man ein Jahresgehalt von 100.000 bis 200.000 Euro erreichen – das ist höher als die Gehälter vieler Frontend-Programmierer.

3. Lassen Sie sich nicht von der Illusion täuschen, dass ein Wechsel in eine andere Branche die Probleme löst

Viele Menschen glauben, sie würden durch einen Wechsel in die Industrie der Entlassungsangst entkommen. Doch die Realität ist anders:

  • Sie müssen fast ihr ganzes Privatleben dem Job opfern: Sie müssen jährlich in Fabriken im ganzen Land arbeiten, rund um die Uhr erreichbar sein und bei Störungen sofort reagieren. Sie haben kaum Zeit für Privatleben oder Beziehungen.
  • Die „Sicherheit“ dieser Jobs ist oft trügerisch: Viele dieser Positionen bieten keine langfristigen Arbeitsverträge oder soziale Sicherheiten. Zudem haben externe Mitarbeiter oft keine festen Arbeitsbedingungen.

4. Der Wechsel zwischen verschiedenen Branchen zeigt eine Wahrheit, die niemand zugeben will

Ein Beispiel aus dem Bericht zeigt, wie der Wechsel zwischen der Industrie und dem Internetsektor nicht immer vorteilhaft ist: Ein Mann, der zwei Jahre in der Industrie gearbeitet hatte, ohne Gehaltserhöhungen, fand schließlich durch seine Englischkenntnisse einen Job in einem ausländischen Unternehmen mit festen Arbeitszeiten und freien Wochenenden. Doch auch in dieser neuen Branche gibt es Herausforderungen.

Fazit: Es gibt keine „sicheren“ Jobs, die dauerhaft vor Entlassungen schützen. Egal in welcher Branche Sie arbeiten – Sie benötigen Fähigkeiten, die andere nicht haben (sei es technisches Wissen, Sprachkenntnisse oder die Fähigkeit, schwierige Probleme zu lösen). Nur solche Fähigkeiten garantieren Ihnen langfristige Arbeitsstabilität.