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Bruttogewinnspanne über 40 Prozent – So profitabel ist Sojasauce, als man denkt

原文:毛利率超40%,酱油比想象中更会赚钱

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Zusammenfassung der Kerninhalte in einfachem Deutsch

Diese Branchenberichtsstellung klärt die tatsächliche Situation auf dem Sojasauce-Markt auf und zerstört zwei weitverbreitete Irrtümer:

Erstens sind die kürzlich veröffentlichten „allgemeinen Gewinnsteigerungen“ führender Sojasauce-Unternehmen keineswegs ein kollektives Phänomen der gesamten Branche. Der Unterschied zwischen dem Marktführer Haitian und den zweitplatzierten Marken ist so groß, dass sie nicht mehr miteinander verglichen werden können. Die hohe Wachstumsrate der übrigen Unternehmen ist in den meisten Fällen lediglich eine Erholung nach zuvor schlechten Geschäftsergebnissen – kein Zeichen einer Stärkung ihrer Position.

Zweitens erklärt sich, warum auch Unternehmen, die ursprünglich Glutamat, eingelegtes Gemüse oder Hühnerbrühe herstellen, nun in den Sojasauce-Markt eindringen: Der Markt bietet eine hohe Gewinnmarge von fast 40 Prozent und eine starke Nachfrage, was zu stabilen Einnahmen führt. Doch dieses Geschäft profitiert nicht einfach so neue Akteure. Der Sojasauce-Markt hat die Ära des Wachstums durch die Gewinnung neuer Kunden hinter sich gelassen und befindet sich nun in einer Phase, in der es darum geht, wer die besten Vertriebskanäle besitzt und wer am effizientesten Kosten spart. Die Marktpositionen sind inzwischen weitgehend festgelegt – neue Spieler haben kaum noch Chancen, sich durchzusetzen.

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Detaillierte Analyse

1. „Allgemeine Gewinnsteigerungen“ sind nur Täuschung: Der Unterschied zwischen Marktführern und Zweitplatzierten ist zu groß

Viele Leser werden von den Zahlen in den Geschäftsberichten verwirrt: Die Nettogewinne von Jiaja Food sind im Vergleich zum Vorjahr um 397 Prozent gestiegen – das klingt nach einem schnellen Erfolg, doch tatsächlich hat das Unternehmen in den ersten sechs Monaten nur 41,54 Millionen verdient, was weniger ist als das, was Haitian Flavor in zwei Tagen einbringt (Haitian hat in sechs Monaten 4,19 Milliarden verdient, also durchschnittlich mehr als 23 Millionen pro Tag).

Obwohl die Gewinne aller Unternehmen zunehmen, unterscheiden sich die Grundlagen erheblich: Haitian hat seit zwei Jahren eine konstante Gewinnsteigerung von etwa 7 Prozent und verdient somit echten Neuzuwachs. Jiaja Food hingegen verlor in den Jahren 2024 und 2025 kontinuierlich Geld; auch Qianhe und Zhongju verzeichneten rückläufige Gewinne. Die diesjährige Steigerung ist eher eine Erholung von früheren Verlusten – die Geschäftszahlen haben noch nicht wieder das Niveau von vor zwei Jahren erreicht.

Der Unterschied in den Umsatzzahlen ist noch größer: Haitian erzielte in den ersten sechs Monaten einen Umsatz von 16,1 Milliarden, während die drei anderen Unternehmen zusammen weniger als ein Drittel davon erzielten. Dieser Unterschied beruht auf unterschiedlichen Vertriebskapazitäten: Haitian verfügt über 7.000 Händler und ist in allen Landkreisen vertreten; Zhongju hingegen nur in etwa 80 Prozent der Landkreise präsent. In vielen kleinen Geschäften findet man keine anderen zweitplatzierten Marken. Diese Marktdurchdringung ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit und kann nicht in kurzer Zeit erreicht werden.

2. Der Markteintritt anderer Branchen: Der Grund ist die hohe Gewinnmarge

Warum betreten Unternehmen aus anderen Branchen den Sojasauce-Markt? Der Hauptgrund ist die hohe Gewinnmarge – sie liegt bei etwa 40 Prozent. Im Vergleich dazu liegt die Gewinnmarge von Sojöl bei nur etwa 11 Prozent. Für 10 Euro Sojasauce kann man 4 Euro verdienen, während man für 10 Euro Sojöl nur 1 Euro verdient. Zudem ist die Nachfrage nach Sojasauce unabhängig von wirtschaftlichen Schwankungen stabil.

Zudem ist der Markt attraktiv, da er kaum von Konjunkturen beeinflusst wird. Unternehmen, die bereits in anderen Bereichen erfolgreich sind (z. B. Glutamat, eingelegtes Gemüse, Hühnerbrühe), sehen dies als Chance, ihre Gewinne zu steigern.

3. Kein Vorwurf der „exorbitanten Gewinne“: Die hohe Gewinnmarge ist ein Schutzmechanismus für etablierte Marktteilnehmer

Viele kritisieren, dass Sojasauce mit hohen Gewinnen verbunden ist. Tatsächlich ist diese Gewinnmarge jedoch nicht einfach zu erreichen – es gibt zahlreiche Hürden:

  • Rechtsvorgaben: Neue Unternehmen, deren Produktionstechniken nicht den Standards entsprechen, werden aus dem Markt gedrängt.
  • Markenbildung: Die Verbraucher vertrauen auf etablierte Marken wie Haitian und Küchenmarken.
  • Vertriebsnetzwerke: Die führenden Marken haben über Jahrzehnte hinweg ein umfassendes Netzwerk aufgebaut, das von Großmärkten in Städten bis zu kleinen Geschäften in ländlichen Gebieten reicht. Neue Marken benötigen enorme Investitionen, um in diesen Markt einzudringen.
  • Kostenkontrolle: Die Unternehmen versuchen, Kosten zu senken, um ihre Gewinne zu steigern.

4. Die Branche spart Geld: Das Ende des schnellen Wachstums

In diesem Jahr konzentrieren sich alle Sojasauce-Unternehmen auf Kosteneinsparungen: Jiaja Food kürzte Vertriebs- und Verwaltungskosten, Haitian reduzierte Werbekosten und investiert in Technologien wie KI und automatische Produktionsanlagen. Auch Zhongju richtet seine Ausgaben gezielter auf lukrative Gebiete aus.

Dies zeigt, dass das Wachstum des Marktes sich verlangsamt hat – neue Unternehmen haben kaum noch Chancen, neue Kunden zu gewinnen. Der Wettbewerb dreht sich nun darum, wer die besten Vertriebskanäle besitzt und Kosten effizienter steuert.

5. Neue Trends wie „Salzreduzierung“ und „Zero-Additive“ bieten keine Chancen für neue Marktteilnehmer

Viele sehen in gesünderen Produkten neue Chancen für den Sojasauce-Markt. Doch die etablierten Marken haben bereits alle möglichen Varianten (z. B. Sojasauce mit weniger Salz, ohne Zusatzstoffe) auf dem Markt. Neue Marken haben kaum Chancen, da sie weder über ausreichende Vertriebsnetzwerke noch das Vertrauen der Verbraucher verfügen.

Insgesamt hat der Sojasauce-Markt eine Phase des schnellen Wachstums hinter sich und befindet sich nun in einer Phase des intensiven Wettbewerbs um effiziente Kostenkontrolle und stabile Gewinne.