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Gewinn ist nicht das Ziel – das Wettrennen um Qualität und Größe bei NIO geht weiter.

原文:盈利不是终点,蔚来的质量与规模博弈仍在继续

Zusammenfassung in verständlicher Sprache

Dies ist eine sehr unerwartete Analyse der Finanzberichte von NIO: Vor einem Jahr spekulierte die gesamte Branche darüber, ob NIO seine finanzielle Stabilität bewahren könnte. Heute verdient NIO bereits seit drei Quartalen Geld mit dem Verkauf von Fahrzeugen und Dienstleistungen – die Bruttogewinnmarge liegt bei 18,5 % und gehört damit zur Spitze der neuen Automobilunternehmen, nur hinter Xiaomi. Die Auslieferzahlen haben ebenfalls einen Rekord erreicht. Doch unerwartet fiel der Aktienkurs von NIO sowohl an der Hongkonger als auch an der US-Börse nach der Veröffentlichung der Finanzberichte auf den niedrigsten Stand seit 52 Wochen.

Das grundlegende Dilemma ist folgendes: NIO hat zwar die „Lebenslinie“ überwunden, aber der Kapitalmarkt erkennt seine aktuellen Erfolge nicht an und ist vielmehr besorgt darüber, ob es in der Zukunft schnell wachsen und viel Geld verdienen kann. Dieser Unterschied in der Sichtweise ist der Hauptgrund für den Rückgang des Aktienkurses, obwohl das Unternehmen tatsächlich Gewinne erzielt.

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Detaillierte Analyse

1. Warum fällt der Aktienkurs, obwohl das Unternehmen Gewinne macht?

Der Kapitalmarkt verfolgt eine sehr realistische Denkweise:

Viele verstehen nicht, warum der Aktienkurs fällt, obwohl das Unternehmen Gewinne macht. Der Grund liegt in unterschiedlichen Definitionen von „Gewinnen“:

  • Erstes Gewinnmodell: Das Unternehmen verdient Geld mit seinem Hauptgeschäft – vergleichbar mit einem Restaurant, bei dem der Gewinn aus dem Verkauf von Essen abzüglich der Kosten für Zutaten und Löhne entsteht. NIO befindet sich genau in dieser Phase und verdient seit drei Quartalen etwa 200 Millionen pro Quartal.
  • Zweites Gewinnmodell: Das Unternehmen verdient Geld in voller Höhe – nach Abzug von Mieten, Gehältern für Schlüsselpersonal und Zinsen auf Schulden. NIO verliert jedoch immer noch 528 Millionen pro Quartal; zwar besser als zuvor, aber noch nicht im Gewinnbereich.

Noch wichtiger ist der Unterschied in den Erwartungen des Kapitalmarktes: Man ging davon aus, dass NIO nach dem Überstehen der Krise seine Verkäufe deutlich steigern würde. Die tatsächlichen Verkaufszahlen im dritten Quartal blieben jedoch nahezu unverändert – die Investoren waren enttäuscht.

2. Während andere Unternehmen Preise senken, festigt NIO seine Position im Hochsegment

NIO verfügt über Vorteile, die Konkurrenten nicht haben:

  • Hochwertige Marke: Die durchschnittliche Preislage der NIO-Fahrzeuge liegt bei 404.000 Yuan – deutlich über denen von Cadillac und Volvo. 75 % der Verkäufe stammen von den teuren Modellen ES8 und ES9; über 60 % der Kunden wechseln von BMW, Audi oder Porsche zu NIO. NIO muss daher keine Preise senken, um den Markt zu gewinnen.
  • Strategische Diversifizierung: Die drei Marken NIO, LDOT und Spark verfolgen unterschiedliche Zielgruppen; es kommt zu keinem Konkurrenzdruck innerhalb der eigenen Marke.
  • Kosteneinsparungen: NIO hat eigene Chips entwickelt, was die Kosten erheblich senkt. Zudem finanziert der Staat den Bau von Ladestationen – NIO muss keine eigenen Mittel dafür aufwenden.

3. Das Problem LDOT: Zu hohe Erwartungen

LDOT war früher ein Hoffnungsträger für das Wachstum von NIO. Doch die Verkaufszahlen blieben enttäuschend; das Unternehmen positioniert sich nun höher als Toyota und Volkswagen. Dadurch stagnieren die Verkäufe und belasten das Gesamtergebnis.

4. Neue Herausforderungen für die Automobilbranche: Der Wettbewerb um Ressourcen durch AI

Liang Bin weist darauf hin, dass die Automobilindustrie unter dem Dreifachdruck durch AI leidet:

  • Steigende Kosten: Unternehmen, die AI-Systeme entwickeln, kämpfen um Rohstoffe wie Chips und Leiterplatten. Dadurch steigen die Kosten für Automobilhersteller.
  • Konkurrenz um Fachkräfte: Ingenieure, die für Autonome Fahrfunktionen arbeiten, werden von AI-Unternehmen abgeworben.
  • Konkurrenz um Kapital: Kapital fließt in das AI-Bereich; Investoren bevorzugen AI-Unternehmen vor Automobilherstellern.

5. Nios zukünftige Wachstumspfade

NIO plant, nicht nur mit dem Verkauf von Fahrzeugen Geld zu verdienen, sondern auch über andere Geschäftsmodelle:

  • Bestehende Kunden: Durch Dienstleistungen wie Autopilot-Abonnements und Wartungsdienste.
  • AI-Hardware: NIO entwickelt eigene Chips und kann diese an andere Automobilhersteller verkaufen.

Fazit: NIO hat zwar seine finanzielle Stabilität wiedererlangt, aber der Kapitalmarkt erkennt seine aktuellen Erfolge nicht an. Ob es seine Wachstumsziele erreichen kann, hängt davon ab, ob es im vierten Quartal seine Verkäufe stabil halten kann.