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„Die Tricks, um Euro zu verdienen und auszugeben“ – Eine ausführliche Erklärung

原文:赚欧元花欧元的话术骗局,一次讲透

Zusammenfassung der Kerninhalte

Dieser Artikel entlarvt die seit langem im Internet verbreitete Meinung, dass die Lebenskosten in Europa extrem niedrig seien: Viele Blogger versuchen, den Eindruck zu erwecken, dass das Leben in Europa besonders angenehm sei, indem sie die vollständige Logik von Einkommen und Ausgaben bewusst ausblenden. Einerseits nutzen sie die Argumentation „Euro verdienen, Euro ausgeben“, um die Preise in der Eurozone ohne Wechselkursauswirkungen als besonders günstig darzustellen, und andererseits führen sie willkürlich Vergleiche zwischen unterschiedlichen Berufen durch – zum Beispiel indem sie den monatlichen Gehalt eines gewöhnlichen Universitätsprofessors in Europa (3000 Euro) mit dem Gehalt eines Reinigungskrämers in China (3000 Yuan) vergleichen. Dabei werden die tatsächlichen Unterschiede in den Einkommen sowie die hohen, festen Ausgaben der europäischen Bevölkerung verschwiegen, was Unwissende, die noch nie in Europa waren, dazu verleitet, zu glauben, dass das Leben dort einfacher und angenehmer sei als in China.

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Verständliche Erläuterung der Punkte

1. „Euro verdienen, Euro ausgeben“ – eine Täuschung über die Währung

Viele Menschen führen solche Vergleiche durch, indem sie die europäischen Preise in Yuan umrechnen. Zum Beispiel wird ein Glas Cola, das in Europa 2 Euro kostet, als 15 Yuan dargestellt. Die erste Reaktion ist oft „Das ist teuer“, woraufhin gefragt wird: „Aber sie verdienen schließlich Euro – mit einem Monatsgehalt von 3000 Euro kostet das Cola nur 2 Euro, was macht das für einen Unterschied zu deinem Gehalt von 3000 Yuan?“ Dies klingt logisch, verheimlicht jedoch die Tatsache, dass nur bei global einheitlich bewerteten Waren (wie Apple-Handys oder internationale Flugtickets) ein Kauf mit Euro tatsächlich vorteilhaft ist. Bei lokalen Dienstleistungen und Gütern, die mehr als 70 % der Lebensausgaben ausmachen, gibt es keinen wirklichen Vorteil. Zum Beispiel kostet eine Haarverstellung in Europa 20 Euro; ein Arbeitnehmer in China verdient in dieser Zeit ebenfalls etwa 20 Yuan – der Arbeitsaufwand ist somit derselbe. Es gibt also keinen wirklichen Vorteil beim Ausgeben von Euro.

2. Willkürliche Vergleiche zwischen verschiedenen Berufen

Der Vergleich zwischen einem Universitätsprofessor in Europa und einem Reinigungskrämer in China ist völlig unangemessen. Die Einkommensstrukturen dieser Berufe unterscheiden sich erheblich. Ein gewöhnlicher Universitätsprofessor in Europa verdient etwa 3000–4000 Euro im Monat, während ein Dozent an einer chinesischen Universität etwa 8000–15000 Yuan verdient. Ein Vergleich dieser beiden Berufe ist unfair. Stattdessen sollten Vergleiche innerhalb derselben Berufe stattfinden. Zudem werden in solchen Vergleichen oft nur die Einkommen betrachtet, ohne die unterschiedlichen Lebenshaltungskosten zu berücksichtigen.

3. Verschweigung wichtiger Faktoren

Die Verfechter dieser Argumentation verschweigen absichtlich wichtige Aspekte der europäischen Einkommensstruktur. Sie präsentieren oft nur die Bruttoeinkommen und ignorieren die hohen Steuern und Sozialabgaben. In Europa sind diese Abgaben so hoch, dass ein Arbeitnehmer mit einem Monatsgehalt von 3000 Euro nach Abzug von Krankenversicherung, Rentenversicherung und Steuern nur etwa 2000 Euro übrig hat – das entspricht in China etwa einem Bruttoeinkommen von 10.000 Yuan, von dem nach Abzug von Sozialversicherungen und Steuern nur 6000 Yuan übrig bleiben.

4. Hohe, feste Ausgaben

Die tatsächlichen Lebenshaltungskosten in Europa sind viel höher, als oft angenommen. Beispiele für feste Ausgaben sind die Miete (in europäischen Städten ca. 800–1200 Euro pro Monat), Heizkosten (200–300 Euro pro Monat) sowie Strom- und Wasserkosten (ca. 100 Euro pro Monat). Diese Ausgaben machen mehr als die Hälfte des verfügbaren Einkommens aus, was die verfügbaren Mittel für Lebenshaltung und Konsum deutlich einschränkt.

5. Die Täuschung basiert auf Informationslücken

Viele Menschen glauben an die Behauptung, dass das Leben in Europa besonders angenehm sei, weil sie entweder aus Reisen oder durch selektive Darstellungen von Bloggern beeinflusst werden. Reisende in Europa verbrauchen in der Regel in einer anderen Währung und sind nicht mit den tatsächlichen Lebenshaltungskosten der Einheimischen vertraut. Blogger, die in Europa leben oder deren Inhalte darauf abzielen, Traffic zu generieren, zeigen nur die positiven Aspekte und verbergen die negativen. Dadurch entsteht der falsche Eindruck, dass Europäer mehr verdienen und weniger ausgeben.

Insgesamt zeigt dieser Artikel, dass die Behauptung, die Lebenskosten in Europa seien niedrig, auf falschen Informationen und Täuschungen beruht.