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Klinische CROs erleiden im Frühjahr Unterkühlungen

原文:临床CRO,在春天中失温

Zusammenfassung in einfachem Deutsch

Dieser Artikel beschreibt ein sehr gegenintuitives Phänomen in der Pharmaindustrie: Im Jahr 2026 scheint die innovative Pharmaindustrie im Inland allmählich aus der Krise herauszukommen – chinesische Pharmaunternehmen erteilen zunehmend Lizenzen für neue Medikamente an ausländische Großunternehmen und reichen mehr klinische Studien ein als je zuvor. Doch die CROs (Unternehmen, die klinische Forschung und Entwicklung für Pharmaunternehmen ausführen), die diese Dienstleistungen anbieten, befinden sich in einem besonders intensiven Preiskampf. Vor drei Jahren wurden für eine Krebsstudie der Phase III ein Preis von 80.000 Yuan geboten; heute nehmen bereits Unternehmen diese Aufträge für 30.000 Yuan an. Die Bruttogewinne der führenden Unternehmen sind dabei von 45 % auf 21 % gesunken, die Bestellungen haben zugenommen, doch die Gewinne sind rückläufig. Zudem leiden sowohl die Servicequalität der gesamten Industriekette als auch die Einkommen der Mitarbeiter darunter. Die Branche sucht verzweifelt nach Wegen, aus dieser Situation herauszukommen, um nicht gemeinsam im Preiskampf zugrunde zu gehen.

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Detaillierte Erklärung der Punkte

1. **Der absurde Gegensatz in der Industrie: Oben erwärmt sich die Situation, unten verlieren die Dienstleister massiv**

Viele würden denken: Wenn Pharmaunternehmen mehr Forschungsaufträge haben, sollten die CROs doch einfach Geld verdienen, oder? Die Realität ist jedoch genau das Gegenteil: Die Preise in der CRO-Branche sind auf ein lächerliches Niveau gefallen. Vor drei Jahren kostete eine Phase-III-Studie für Nicht-Kleinzell-Lungenkrebs in der Regel 60–80 Millionen Yuan; heute kann man für ein ähnlich schwieriges Projekt bereits für etwas über 30 Millionen Yuan einen Auftrag erhalten. Selbst globale CRO-Giganten wie IQVIA verzeichnen in China rückläufige Einnahmen pro Projekt.

Dieser Gegensatz entsteht durch eine „Pseudobeschäftigung“: Obwohl die Anzahl der Aufträge tatsächlich gestiegen ist, müssen die Unternehmen nach der Finanzkrise jeden Cent sparen. Viele Pharmaunternehmen haben ihre Ausschreibungsregeln geändert: In der ersten Runde werden die CROs mit den höchsten Angeboten direkt ausgeschlossen; erst die übrigen werden hinsichtlich ihrer Serviceerfahrung und Qualität bewertet. Der Preis ist somit zum entscheidenden Kriterium geworden – hohe Angebote reichen nicht einmal mehr aus, um am Wettbewerb teilzunehmen. Zudem handelt es sich bei den neuen Aufträgen meist um einfache Krebs- und chronische Krankheitsprojekte, an denen Hunderte von CROs teilnehmen können. Dadurch werden die Preise weiter gedrückt.

2. **Der Grund für die Preissenkungen: Ohne Aufträge geht es noch schneller bergab**

Viele fragen sich, warum CROs Aufträge annehmen, bei denen die Kosten nicht einmal die Personalkosten decken. Dies liegt an den natürlichen Eigenschaften der Branche: In den Jahren der Biotech-Finanzierung war es relativ einfach, eine CRO zu gründen – man brauchte nur einige erfahrene Mitarbeiter und ein Büro. Der Gewinn bestand aus dem Unterschied zwischen den Gehältern der Mitarbeiter und den Angeboten an die Pharmaunternehmen. Doch dieses Modell hat einen fatalen Nachteil: Personalkosten sind fest; selbst wenn kein Projekt durchgeführt wird, müssen die Gehälter und Sozialversicherungskosten weiterbezahlt werden. Daher befindet sich die gesamte Branche in einer Zwickmühle: Wenn man niedrige Preise akzeptiert, verliert man Geld; wenn man keine Aufträge annimmt, gehen alle Mitarbeiter arbeitslos und das Unternehmen geht bankrott.

3. **Im Preiskampf gibt es keine Gewinner – alle zahlen den Preis**

Viele glauben, dass Pharmaunternehmen durch den Preiskampf Geld sparen. Tatsächlich profitiert jedoch keine Seite: Die am stärksten betroffenen sind die Mitarbeiter auf der Basisstufe – ihre Monatsgehälter liegen bei nur 5.000 Yuan. In Städten außerhalb der ersten Liga arbeiten die Mitarbeiter an bis zu vier bis fünf Projekten gleichzeitig und wechseln häufig innerhalb eines Jahres. Neue Mitarbeiter verstehen die Projekte oft nicht richtig und verlassen die Unternehmen schnell. Dadurch entstehen Fehler wie falsche Dateneingaben oder verspätete Meldungen der Patientenverfolgung. Die Pharmaunternehmen sparen zwar einige Millionen an Dienstleistungsgebühren, doch verzögert sich die Markteinführung der neuen Medikamente um Monate, was zu erheblichen Verlusten führt. Zudem streiten Pharmaunternehmen und CROs um die Zahlung der Restbeträge – wodurch beide Seiten noch mehr Geld verlieren.

4. **CROs suchen neue Wege, um nicht zusammen unterzugehen**

Die CROs versuchen nun, drei neue Strategien zu verfolgen, um dem Preiskampf zu entkommen:

1. Enge Zusammenarbeit mit Pharmaunternehmen: Sie binden sich enger an diese und verdienen nicht mehr nur an den Projektaufträgen, sondern investieren auch in neue Medikamentenprojekte. Nach der Markteinführung teilen sie die Verkäufe oder die Einnahmen aus internationalen Lizenzen. Diese Zusammenarbeit ist inzwischen auf 35 % gestiegen.

2. Verwendung von KI: Statt manuell nach geeigneten Patienten zu suchen, nutzen CROs KI, um elektronische Krankenakten zu analysieren und Patienten schnell zu finden. Dadurch verkürzt sich die Rekrutierungszeit erheblich.

3. Fokussierung auf hochanspruchsvolle Projekte: CROs konzentrieren sich auf anspruchsvolle Bereiche wie zelluläre und genetische Therapien oder globale Multizentrenstudien. Diese Projekte erfordern spezielle Qualifikationen und führen zu höheren Gewinnen (40 % gegenüber 20 % bei niedrigen Projekten).

Insgesamt zeigt dieser Preiskampf, dass Modelle, die auf günstigen Kosten basieren, langfristig nicht funktionieren. Nur durch den Ausbau von Technologie und höheren Anforderungen kann die Branche aus dem Preiskampf herauskommen.