虎嗅

„Weltmodell wird zum Hit – GPT-6 greift nach Robotern: Wer hat letztendlich das Sagen über die „körperlichen“ Gehirne? | AI 100-Exklusivveranstaltung“

原文:世界模型爆火,GPT-6把手伸向机器人:具身大脑到底谁说了算?| AI 100 闭门会

Zusammenfassung der Kerninhalte der Nachricht in verständlicher Sprache

In der letzten Zeit hat es in der KI-Branche eine markante Veränderung gegeben: Während man früher über die Flexibilität der Gelenke und die Leistung der Motoren bei humanoiden Robotern diskutierte, konzentriert sich die gesamte Branche nun auf die Entwicklung von „Robotergehirnen“.

Der Auslöser dafür war die Ankündigung von OpenAI, selbst in die Entwicklung humanoider Roboter einzusteigen. Das veröffentlichte GPT-6 Astra zeigte jedoch Schwächen: Bei einfachen Aufgaben wie dem Greifen und Abstellen von Gegenständen lag die Erfolgsrate bei 95%, doch bei anspruchsvolleren Tätigkeiten – wie dem Einstecken eines Steckers in eine Steckdose – sank die Erfolgsrate auf nur 10%. Das zeigt, dass selbst die besten Großmodelle in der physischen Realität ihre Leistung stark einschränken.

Die Branche hat erkannt, dass Großmodelle zwar in der digitalen Welt hervorragend bei der Erstellung von Texten und Grafiken sind, aber in der realen Welt bei komplexen Aufgaben versagen. In der ersten Hälfte des Jahres wurden in China über 40 Milliarden Euro in das Bereich der körperlichen Intelligenz investiert, wovon mehr als die Hälfte in Unternehmen ging, die „Robotergehirne“ entwickeln. Insbesondere die sogenannten „Weltmodelle“ sind derzeit sehr gefragt. Allerdings gibt es keine einheitliche Meinung darüber, wie viel tatsächliche Leistung diese Modelle den Robotern verleihen.

Deshalb haben führende Unternehmer, Investoren und Universitätsprofessoren eine geheime Besprechung abgehalten, um vier zentrale Fragen zu klären: Sind Weltmodelle wirklich unerlässlich für Roboter? Welche Eigenschaften muss ein Robergehirn haben, um effektiv arbeiten zu können? Basieren die aktuellen, hohen Bewertungen auf echter Technologie oder auf übertriebenen Erwartungen? Welche Technologie wird in den nächsten Jahren tatsächlich praktikabel sein? Am 22. September wird eine Live-Veranstaltung stattfinden, bei der alle Branchenmitglieder Ressourcen austauschen können – dies stellt einen Maßstab dafür dar, wie die Branche in einem Jahr ihre Erfolge evaluieren wird.

Erläuterung der Punkte

1. Die reale Situation der Branche: Das „Gehirn“ eines humanoiden Roboters ist hundertmal schwieriger zu entwickeln als der „Körper“

Viele dachten, dass humanoide Roboter einfach durch flexible Gelenke in der Industrie oder im Haushalt eingesetzt werden könnten. OpenAI hat diese Illusion zerstört: Selbst wenn die Gelenke präziser sind als die eines Menschen, reicht die Reaktionsgeschwindigkeit des „Gehirns“ oft nicht aus, um komplexe Aufgaben zu bewältigen. Die bisherigen Großmodelle wurden ausschließlich in der digitalen Welt trainiert und kennen die Realität nicht – beispielsweise wissen sie nicht, dass ein Glas auf Wasser rutscht oder dass weicher Brot beim Greifen deformiert wird. Die „Körperhardware“ der Roboter ist zwar fast auf einem ausreichenden Niveau, aber das „Gehirn“ ist noch auf dem Niveau eines dreijährigen Kindes.

2. Die sogenannten „Weltmodelle“ sollen den Robotern menschliche Vorhersagefähigkeiten verleihen

Wenn man 10 Unternehmen fragt, was ein Weltmodell ist, erhält man 8 verschiedene Antworten. Einige definieren es als die Fähigkeit, Bilder für die nächsten Sekunden zu generieren; andere als die Erstellung von Übungsszenarien für Roboter – ohne dass tatsächlich Tausende von Fehlern erforderlich sind. Die eigentliche Erwartung ist es, den Robotern menschliche physikalische Kenntnisse zu vermitteln. Doch die aktuellen Weltmodelle sind noch weit davon entfernt, diese Kenntnisse tatsächlich umzusetzen.

3. Das Kapital setzt auf die nächste „monopolistische Chance“

Mehr als die Hälfte der in der ersten Hälfte des Jahres investierten 40 Milliarden Euro floss in die Entwicklung von Robotergehirnen. Die Logik hinter dieser Investition ist einfach: Wenn humanoide Roboter verbreitet sind, werden nicht alle Roboter individuell mit eigenen Gehirnsystemen ausgestattet. Es wird sicherlich ein universelles System entstehen, das von allen Robotern genutzt werden kann. Wer dieses System zuerst entwickelt, wird einen riesigen Marktanteil erlangen – ähnlich wie Android und Nvidia heute. Allerdings gibt es auch große Risiken: Viele Unternehmen können keine echten Daten vorweisen; sie basieren ihre Bewertungen ausschließlich auf PowerPoint-Präsentationen.

4. Wer wird die Kontrolle über die Roboter haben?

Es gibt zwei gegensätzliche Ansichten: Die Hersteller der Roboterkörper argumentieren, sie kennen ihre eigenen Hardwareparameter am besten und sollten daher die Kontrolle über die Intelligenz übernehmen. Die Entwickler der Gehirne behaupten, ihre universellen Modelle seien kostengünstiger. Letztendlich wird es wahrscheinlich so laufen, wie bei den intelligenten Autos: Einige große Hersteller entwickeln ihre eigenen Gehirne, während viele kleinere Unternehmen auf universelle Lösungen von Drittanbietern zurückgreifen. Der Erfolg hängt von den tatsächlichen Interaktionsdaten ab – je mehr Daten vorhanden sind, desto besser die Leistung der Roboter.

5. Um zu beurteilen, ob ein Robotergehirn wirklich reif ist, achten Sie auf diese Kriterien

Um zu erkennen, ob ein Robergehirn wirklich nutzbar ist, sollten Sie sich anhand folgender Kriterien orientieren:

  • Wie hoch ist die Erfolgsrate bei wiederholten Aufgaben?
  • Kann sich der Roboter selbst an Veränderungen der Umgebung anpassen?
  • Wie schnell kann er auf neue Aufgaben reagieren?
  • Wie einfach ist die Anpassung des Systems auf neue Anforderungen?
  • Wie schnell kann das Gehirn auf verschiedene Robotertypen übertragen werden?
  • Wie oft ist menschliche Hilfe erforderlich?

Wenn diese Kriterien erfüllt sind, kann der Roboter tatsächlich in der Industrie und im Haushalt eingesetzt werden – und die Branche wird nicht mehr nur auf Investitionen angewiesen sein.