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Ist der chinesische Sport vollständig in eine Ära der großen Erinnerungen eingetreten?

原文:中国体育全面进入大回忆时代了吗?

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Zusammenfassung des Kerninhalts

Dieser Artikel beginnt mit der kleinen Begebenheit, dass die chinesische Mannschaft bei der TI15-Dota-Meisterschaft in Shanghai in der Gruppenphase ausgeschieden ist, und geht anschließend auf die auffälligen Niederlagen chinesischer Nationalmannschaften in traditionellen Sportarten wie Volleyball, Basketball, Fußball, Badminton und Tischtennis in den letzten zwei bis drei Jahren ein. Er beschränkt sich nicht auf einfache Vorwürfe gegen die Sportler, sondern geht tiefer in die Probleme hinein: unwissenschaftliches Training, bürokratisches Management sowie ein Mangel an Unterstützung durch die breite Bevölkerung während des Übergangs zum professionellen Sport. Gleichzeitig werden viele im Internet verbreitete Verschwörungstheorien entkräftet. Letztendlich wird deutlich, dass die Menschen sich nach den alten Siegesvideos sehnen – sie wollen, dass der chinesische Sport wieder auf dem Weg des Siegens durch Leistung und Disziplin ist, anstatt für immer in den glorreichen Erinnerungen der Vergangenheit zu verweilen.

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Verständliche Erläuterung der Punkte

1. Was genau bedeutet es, „zu verlieren“?

Viele Menschen verfolgen den Sport nicht regelmäßig und haben keine Vorstellung davon, wie schlecht die aktuellen Ergebnisse tatsächlich sind: Früher galt es als selbstverständlich, dass chinesische Tischtennisspieler gegen jeden gewinnen würden. Heute schafft es die chinesische Mannschaft bei internationalen Wettbewerben oft nicht einmal, sich für das Viertelfinale zu qualifizieren; die chinesische Volleyballmannschaft hat sogar den einzigen Platz für die Olympischen Spiele in Los Angeles verloren; die chinesische Badmintonmannschaft erreichte in dieser Saison die schlechtesten Ergebnisse seit 43 Jahren bei Weltmeisterschaften. Viele der im Internet verbreiteten „Verschwörungstheorien“ sind jedoch nur die emotionalen Reaktionen der Fans: Feng Kun ist beispielsweise gar nicht die Haupttrainerin der thailändischen Volleyballmannschaft, sondern nur ihre Ehefrau; Zhang Benzhihe und seine Familie wurden nicht von der Nationalmannschaft verdrängt, sondern haben sich freiwillig für eine Karriere in Japan entschieden. Auch der 18-jährige Center Zhang Ziyu hat großes Potenzial – viele der negativen Berichte sind übertrieben oder falsch.

2. Warum funktioniert das „Anfeuern“ nicht mehr wie früher?

Nach den Niederlagen der Volleyballmannschaft machte der medizinische Betreuer deutlich, dass das Problem nicht im „Moralischen“ liegt, sondern in unwissenschaftlichem Training und mangelhafter Unterstützung. Früher bereiteten sich die Spieler gut auf die Spiele vor, während die chinesischen Spieler heute oft unvorbereitet in die Spiele gehen. Andere Nationen nutzen moderne Methoden zur Konditionierung und Regeneration, während die chinesischen Teams diese oft vernachlässigen. Zudem führen viele Mannschaften noch immer extrem lange Trainingslager durch, was zu Verletzungen führt und ihnen die Möglichkeit nimmt, gegen andere Mannschaften zu trainieren.

3. Der alte Weg ist vorbei – aber der neue Weg wurde noch nicht gefunden

Unser früheres Erfolgsmodell basierte auf einem „nationalen Sportsystem“, bei dem das Land Talente sammelte und speziell für bestimmte Sportarten ausbildete. Heute versuchen wir, zum europäischen bzw. amerikanischen „professionellen Sportmodell“ überzugehen, vergessen aber, dass dafür eine breite Basis in der Bevölkerung notwendig ist. In Ländern wie Argentinien gibt es viele Kinder, die Fußball spielen; in China hingegen spielen kaum noch Schüler Fußball oder Volleyball. Eltern zahlen lieber viel Geld für Nachhilfe, anstatt ihre Kinder dem professionellen Sport zu schicken. Dies führt zu einem Mangel an Talenten.

4. Warum funktioniert das „Anfeuern“ nicht mehr?

Früher konnten die Spieler durch Motivation noch umdrehen – aber heute reicht das nicht aus. Die Fans sehnen sich nach den alten Siegen, weil die Grundlagen des Sports geschwächt sind. Ohne eine solide Ausbildung und Kondition hilft auch viel Motivation nicht.

5. Wir brauchen nur etwas Geduld

Es ist noch nicht alles verloren. Spanien musste beispielsweise zehn Jahre nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft und des Europameisterschafts warten, bevor es wieder erfolgreich war. Unser Problem ist der Übergang von einem alten zu einem neuen System. Wenn wir den Sport in den Schulen wieder populär machen und die unprofessionellen Praktiken im Training und Management ändern, werden neue Talente auftauchen.