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Krankenhaus mit geplanten Investitionen von 3,5 Milliarden – wird noch vor Eröffnung versteigert

原文:规划投资35亿的医院,还没开诊先拍卖

Zusammenfassung in einfachem Deutsch

Das einst von den Einwohnern Shantous mit großen Erwartungen beflügelte „erste Dreijahresklasse-Krankenhaus an der Ostküste“ – das Guorui-Krankenhaus – konnte nach sechs Jahren endlich fertiggestellt werden, öffnete aber nie seine Türen. Nun wird es zum Verkauf angeboten: Der geschätzte Wert beträgt 1,3 Milliarden Yuan, der Startpreis liegt bei 908 Millionen Yuan. Bislang haben mehr als 2000 Interessenten zugeschaut, doch niemand hat sich getraut, ein Gebot abzugeben.

Dieses Projekt war ein Schlüsselinvestition des etablierten Immobilienunternehmens Guorui Real Estate aus Chaozhou, das aus Peking in seine Heimatstadt zurückkehrte. Ursprünglich sollte dort das größte private Dreijahresklasse-Krankenhaus Ostguangdongs gebaut werden – mit einem Investitionsvolumen von 3,5 Milliarden Yuan. Doch der Immobilienmarkt ging in eine Abwärtsspirale, die Muttergesellschaft verzeichnete Schulden in Höhe von fast einer Milliarde Yuan, und die Rechte am Krankenhaus wurden vom Gericht eingefroren. Zudem liefen die notwendigen Genehmigungen für den Betrieb aus. Alle Möglichkeiten zur Selbstrettung waren ausgeschlossen, daher blieb nur der Verkauf. Noch peinlicher ist, dass in den letzten Jahren die öffentlichen medizinischen Ressourcen in Shantou schnell auf die Ostküste ausgedehnt wurden – die Lücke, die das Krankenhaus eigentlich füllen sollte, existiert längst nicht mehr. Der Käufer steht vor der Herausforderung, enorme Summen in das Projekt zu investieren und gleichzeitig mit den öffentlichen Krankenhäusern konkurrieren.

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Detaillierte Analyse

1. Vom „prominenten Projekt“ zum „unvollendeten Verkaufsobjekt“

Das Schicksal des Guorui-Krankenhauses war kein Zufall, sondern das Ergebnis vieler Fehler:

Zu Beginn sah alles vielversprechend aus: Das Krankenhaus wurde 2020 fertiggestellt und sollte 2021 zum Nationalfeiertag in Betrieb genommen werden; es war sogar als medizinisches Projekt für die Jugend-Südostasienspiele in Shantou vorgesehen. Mehr als 130 medizinisches Personal waren bereits ausgebildet worden. Doch die Spiele wurden abgesagt, die Priorität des Projekts sank, und der Immobilienmarkt brach zusammen. Die Muttergesellschaft Guorui Real Estate versuchte, durch den Übergang in den Gesundheitssektor zu überleben – doch das Geschäft lief schlecht. Im Jahr 2024 verlor das Unternehmen 1,416 Milliarden Yuan; es verfügte nur über etwas mehr als 200 Millionen Yuan an Bargeld und musste sofort 7,6 Milliarden Yuan an Schulden zurückzahlen. Selbst die Löhne der Mitarbeiter konnten nicht gezahlt werden.

Danach wurden die Probleme noch schlimmer: Die Rechte am Krankenhaus wurden vom Gericht in Peking eingefroren, und alle Möglichkeiten, neue Investoren zu finden oder Kredite aufzunehmen, waren blockiert. Die notwendigen Genehmigungen liefen aus, und schließlich blieb nur der Verkauf des Gebäudes und des Grundstücks, um die Schulden zu begleichen.

2. Warum Immobilienunternehmen in die Heimat zurückkehrten, um Krankenhäuser zu bauen?

Viele verstanden es damals nicht: Warum sollten sie Millionen in Krankenhäuser investieren, anstatt in Immobilien? Die Unternehmen rechneten genau:

Erstens waren die Grundstückskosten sehr niedrig – medizinische Grundstücke waren bis zu 90 Prozent günstiger als Wohngrundstücke. Zweitens stiegen dadurch die Preise der eigenen Immobilien, da die Ankündigung eines Krankenhauses die Nachfrage erhöhte. Drittens nutzten die Unternehmen den Trend zum Übergang in den Gesundheitssektor, um ihre Aktienkurse zu steigern und staatliche Subventionen zu erhalten.

Doch das Krankenhaus entpuppte sich als „Loch ohne Boden“: Nach den Investitionen waren jährliche Kosten für Ausrüstung und Personal erforderlich – die Hauptgeschäfte der Immobilienunternehmen brachen zusammen, und die Cashflows versiegten.

3. Der Verkauf zu 70 Prozent des Wertes – ein „günstiger“ Deal, der niemand wagt

Der Verkauf des Krankenhausgrundstücks und des fertiggestellten Gebäudes scheint günstig zu sein, doch die tatsächlichen Kosten sind hoch:

Zunächst muss man eine Kaution von 180 Millionen Yuan zahlen, anschließend weitere 908 Millionen Yuan für das Grundstück und das Gebäude. Für Innenausstattung, medizinische Geräte und Personal werden weitere 2 Milliarden Yuan benötigt. Insgesamt sind mehr als 3 Milliarden Yuan erforderlich, um das Krankenhaus zu eröffnen.

Doch es gibt zwei große Hindernisse: Erstens darf das Grundstück nicht für andere Zwecke genutzt werden; eine Änderung der Nutzung würde hohe Gebühren verursachen. Zweitens konkurrieren bereits öffentliche Krankenhäuser direkt mit dem privaten Krankenhaus – es ist extrem schwierig, Kunden zu gewinnen.

4. Warum ist es für private Unternehmen so schwierig, große Krankenhäuser zu übernehmen?

In den letzten Jahren gab es zahlreiche Fälle, in denen private Krankenhäuser nicht verkauft werden konnten:

Zunächst sind gute Ärzte schwer zu gewinnen; öffentliche Krankenhäuser bieten bessere Arbeitsbedingungen. Zweitens haben die Menschen großes Vertrauen in öffentliche Einrichtungen. Drittens ist die Rückzahlungszeit sehr lang – Immobilienunternehmen sind es nicht gewohnt, so lange auf Erträge zu warten.

5. Eine Lektion für die Entwicklung neuer Stadtteile

Viele Städte versprechen beim Bau neuer Stadtteile viel, doch viele Versprechen werden nicht eingehalten. In Shantou musste die öffentliche Hand einschreiten, um die öffentlichen Krankenhäuser zu finanzieren. Dies zeigt, dass private Unternehmen oft nicht in der Lage sind, solche Projekte erfolgreich umzusetzen.

Diese Fälle verdeutlichen die Schwächen des privaten Kapitals im Gesundheitswesen.