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Norwegische Experten enthüllen die Wahrheit hinter den Buchhaltungsunterlagen: „Produkte zu verkaufen“ ist veraltet – heute ist es in Mode, „Lösungen anzubieten“.

原文:挪威专家揭示账本背后的贸易真相:“卖产品”已经过时,现在流行“卖方案”

Zusammenfassung der Kerninhalte

Dieser Artikel, verfasst von einem bekannten norwegischen Ökonomen, geht über den traditionellen Ansatz hinaus, dass Handel einfach der Kauf und Verkauf physischer Waren ist. Anhand eines echten Beispiels für die gegenseitige Zusammenarbeit zwischen China und Norwegen – Chinas Schiffbaukapazitäten in Kombination mit hochwertigen norwegischen Schiffssystemen sowie Chinas Elektrofahrzeugherstellung und Norwegens hochentwickeltem Neumarkt für erneuerbare Energien – wird dargelegt, dass der globale Handel sich vollständig von dem Verkauf einzelner Produkte auf den Verkauf umfassender, langfristiger Lösungen verändert hat. Es wird darauf hingewiesen, dass herkömmliche Handelsdaten, die nur physische Waren berücksichtigen, die tatsächlichen Wertschöpfungsprozesse nicht mehr widerspiegeln. Die Schlussfolgerung lautet: Der Versuch, Handel durch Schutzmaßnahmen und Zölle zu regulieren, ist aussichtslos. Nur durch die gegenseitige Ergänzung von unterschiedlichen Stärken können Länder den Markt erweitern und gemeinsam gewinnen.

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Detaillierte, verständliche Erklärung

1. Der heutige Handel ist längst nicht mehr „Barzahlung gegen Übergabe der Ware“ – der nachverfolgende Service ist entscheidend

Viele Menschen stellen sich Handel noch so vor, als würde eine Fabrik etwas herstellen, dieses Gut an die Zollbehörde übergeben, es ins Ausland transportieren und der Deal wäre damit abgeschlossen. Doch die neue Logik des Handels sieht ganz anders aus:

Norwegische Unternehmen verkaufen beispielsweise Antriebssysteme und Navigationssysteme für Schiffe an Schiffseigentümer. Der Wert der Hardware macht in der Regel nur etwa 30 Prozent aus; der Rest entfällt auf den Service über die nächsten zwanzig bis dreißig Jahre: kontinuierliche Software-Updates, 24-Stunden-Überwachung des Schiffsbetriebs, sofortige Ferndiagnose bei Fehlern – all das sorgt dafür, dass das Schiff auch in extremen Bedingungen problemlos funktioniert. Es ist, als würde man eine Hardware kaufen und der Hersteller übernimmt gleichzeitig eine „lebenslange Betreuung“ für diese Hardware.

Ebenso ist der Verkauf von Elektrofahrzeugen aus China nach Norwegen nicht nur der Kauf von Fahrzeugen und Batterien. Die nachfolgenden Dienstleistungen wie automatische Systemupdates, Anpassungen an die lokale Ladeinfrastruktur und die Wartung der Batterien über den gesamten Lebenszyklus sind das wertvollste. Im Grunde wird beim heutigen Handel das Ergebnis verkauft – nämlich, dass die Angelegenheiten reibungslos erledigt werden – und nicht die sichtbare Hardware selbst.

2. Die Zusammenarbeit zwischen China und Norwegen trifft genau auf das Optimum des neuen Handelsmodells

China und Norwegen liegen tausende Kilometer voneinander entfernt und haben nahezu keine überlappenden industriellen Stärken. Doch ihre Kombination führt zu einem Synergieeffekt, bei dem 1+1 mehr als 2 ergibt:

Chinas Stärke liegt in seiner „massiven Produktionskapazität“: Der Schiffbau ist weltweit führend; China produziert jedes Jahr mehr Schiffe als alle anderen Länder zusammen. Die Kostenkontrolle, die Liefergeschwindigkeit und die Qualitätskontrolle wurden durch die enorme Nachfrage weltweit perfektioniert. Der chinesische Elektrofahrzeugmarkt ist extrem wettbewerbsintensiv – nur die besten Produkte schaffen es, auf den internationalen Markt zu kommen. Norwegens Stärke liegt in seinen „speziellen Fähigkeiten, die durch extreme Umweltbedingungen entstanden sind“: Die extremen Wetterbedingungen im Winter und die kurze Tageslänge während der Polarnächte machen Norwegen zu einer natürlichen Teststätte für Schiffssysteme. Solche Systeme, die in norwegischen Gewässern zuverlässig funktionieren, eignen sich auch für jede andere Region der Welt. Zudem verfügt Norwegen über die höchste Durchdringungsrate von Elektrofahrzeugen – bis 2025 sollen 96 Prozent aller Neuwagen elektrisch sein, was Norwegen zu einer idealen Teststätte für neue Energietechnologien macht. Die dort entwickelten Dienstleistungen sind weltweit anwendbar.

3. Die üblichen Handelsüberschüsse/Defizite sind inzwischen stark verzerrt

Früher zählte die Zollbehörde nur den Wert der physischen Waren, die ins Ausland gelangten. Wenn China beispielsweise einen leeren Schiffsrumpf exportierte und Norwegen ein Navigationssystem, wurde dies getrennt erfasst. Doch der Wert der darin enthaltenen Software, der Fernwartungsdienste durch norwegische Ingenieure sowie der weltweit einsetzbaren Software in chinesischen Elektrofahrzeugen wird nicht berücksichtigt. Die tatsächliche Handelsgröße könnte daher um ein Vielfaches höher sein.

4. Versuche, Handel durch Zölle zu schützen, sind unsinnig und kostspielig

Früher hätte man einfach höhere Zölle erhoben, um den Handel einzuschränken. Heute geht es jedoch um komplexe Lösungen, die aus verschiedenen Technologien und Ressourcen bestehen. Wenn man versucht, solche Zusammenarbeiten zu blockieren, zerstört man das Vertrauen zwischen den Partnern – und somit auch die langfristigen Geschäftsbeziehungen. Der Wettbewerb liegt nicht mehr darin, alles selbst herzustellen, sondern darin, die jeweiligen Stärken zu kombinieren, um den Kunden beste Lösungen anzubieten.

5. Die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit im Handel liegt nicht mehr darin, alles selbst zu produzieren, sondern darin, die richtigen Ressourcen zu finden

Kein Land kann heute noch allein die besten hochintelligenten Schiffe herstellen. Die Zusammenarbeit mit Partnern, die unterschiedliche Stärken haben, ist entscheidend, um langfristige, zuverlässige Lösungen zu bieten. Wer versucht, sich abzuschotten, produziert letztendlich Produkte, die teuer und unzuverlässig sind – und somit keine Kunden anziehen. Nur durch Zusammenarbeit können Länder gemeinsam erfolgreich sein.