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Horizont erreicht „Buchgewinn“ – Drei Hauptgeschäftsbereiche tragen zum Ziel der Gewinnschwankungsbeseitigung innerhalb von zwei Jahren bei

原文:地平线迎来“账面盈利” 三大业务支撑两年扭亏目标

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Zusammenfassung des Kerninhalts in einem Satz

Das Jahresergebnis von Horizon 2026 zeigt auf den ersten Blick einen Gewinn von 3,78 Milliarden Yuan, was einen Gewinnrückgang bedeutet. Tatsächlich stammt der gesamte „Buchgewinn“ aus zwei „taktischen Buchhaltungsmanövern“. Der Hauptgeschäftsbereich verzeichnet hingegen einen Verlust von 1,67 Milliarden Yuan. Im Grunde genommen nutzt Horizon das Strategiekonzept, „Geld auszugeben, um Marktanteile zu gewinnen“, um einen Platz in den Bereichen hochentwickelter Fahrerassistenzsysteme zu erlangen. Gleichzeitig versucht das Unternehmen, kostspielige Geschäftsbereiche abzustoßen und sich mit Großkunden wie Volkswagen zu verbinden, um vor dem Gewinnturnpunkt der Branche in den Jahren 2027–2028 die führende Position auf dem chinesischen Markt für hochentwickelte Fahrerassistenzsysteme zu erobern.

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Detaillierte Analyse

1. Dieses „Gewinnergebnis“ ist in Wirklichkeit ein „offener Gewinn, verbundener Verlust“ – eine Buchhaltungstrickerei

Viele Menschen könnten denken, Horizon habe mit einem Gewinn von 3,78 Milliarden Yuan erfolgreich sein Hauptgeschäft aufgebaut. Tatsächlich stammt kein einziger Cent dieses Geldes aus dem Verkauf von Chips oder Fahrerassistenzlösungen:

  • 5,24 Milliarden Yuan entstammen einer „Buchwertsteigerung“ eines umwandelbaren Kredits, den Volkswagen Horizon zuvor gewährt hat. Das bedeutet, dass Horizon von einem Freund Geld geliehen hat und vereinbart hat, dass dieser Betrag später in Aktien des Unternehmens umgewandelt werden kann. Da der Wert des Unternehmens gestiegen ist, hat die Buchhaltung festgestellt, dass Horizon „5,2 Milliarden Yuan weniger schuldet“ – dieser Betrag wird direkt als Gewinn für dieses Jahr gezählt, obwohl Horizon kein Bargeld erhalten hat.
  • Die verbleibenden 2,779 Milliarden Yuan resultieren aus der Ausklusion der verlustbringenden Tochtergesellschaft „Diguang Robot“. Das bedeutet, dass Horizon eine bisher verlustbringende Teestandlung in eine Partnerschaft umgewandelt hat. Obwohl Horizon weiterhin der größte Anteilseigner ist, wird dieser Gewinn buchhalterisch als Verkauf von Anteilen der Teestandlung gewertet. Auch hier fließt kein Bargeld in das Unternehmen.

Wenn man diese beiden nicht wiederkehrenden, nicht monetären Erträge abzieht, verzeichnet Horizon im ersten Halbjahr tatsächlich einen Verlust von 1,671 Milliarden Yuan – ein Anstieg um 25% gegenüber dem Vorjahr. Es handelt sich um einen echten Verlusterhöhung im Hauptgeschäft.

2. Diese beiden „Buchhaltungsmanöver“ sind keine Fälschungen, sondern sehr raffinierte Strategien, um Vorteile zu nutzen und Risiken zu vermeiden

Horizon hat diese Maßnahmen nicht ergriffen, um die Bilanz zu verschönern und Investoren zu täuschen; jede Entscheidung hatte einen konkreten Geschäftszweck:

  • Die Umwandlung der Anleihen in Aktien mit Volkswagen ist ein „Win-Win-Deal“: Hätte Volkswagen die Anleihen direkt in Aktien umgewandelt, wären die Anteile der bestehenden Aktionäre um 4,9% gesunken. Durch die vorzeitige Rückzahlung der Anleihen hat Horizon die Interessen der bestehenden Aktionäre geschützt und gleichzeitig Volkswagen zu einem strategischen Aktionär mit 9,9% gemacht. Zudem hat Volkswagen versprochen, die Aktien in den nächsten 12 Monaten nicht zu verkaufen. Dadurch ist Horizon eng mit Volkswagen verbunden – alle sieben neuen Elektroautos der Volkswagen-Tochtergesellschaften werden Fahrerassistenzlösungen von Horizon verwenden, und ab 2027 sollen diese Lösungen auch in weiteren Mainstream-Modellen eingesetzt werden. Horizon hat damit einen langfristigen Vorteil in diesen Joint-Venture-Unternehmen erlangt.
  • Die Ausklusion von Diguang Robot aus der Konsolidierten Bilanz ist eine „Strategie, um Belastungen abzugeben, ohne Vorteile zu verlieren“: Diguang Robot verlor jedes Quartal Millionen Yuan. Hätte Horizon dieses Unternehmen weiterhin in der Konsolidierten Bilanz erfasst, wäre der Verlust weiter gestiegen. Durch die Ausklusion wird dieser Verlust nicht mehr in die Gesamtbilanz einfließen. Horizon bleibt weiterhin der größte Anteilseigner und kann weiterhin an den Gewinnen von Diguang Robot teilhaben. Zudem hat Horizon seine Lieferungen an Diguang Robot deutlich erhöht – von mehr als 60 Millionen Yuan auf 160 Millionen Yuan. Damit hat Horizon die Kosten für diese verlustbringende Geschäftseinheit abgewälzt und die zukünftigen Gewinne für sich behalten.

3. Horizon „verliert Geld, um später leichter zu verdienen“ – es geht um die Monopolstellung der Zukunft

Viele Menschen fragen sich, warum Horizon die Bruttogewinnmarge seiner Hardwarelösungen um 8 Prozent gesenkt hat (von 44% auf 36%). Das bedeutet, dass der Verkauf von Hardwarelösungen fast keinen Gewinn erbringt; manche Lösungen werden sogar zu Kosten an Automobilhersteller verkauft. Tatsächlich handelt es sich um eine langfristige Strategie:

In der aktuellen Fahrerassistenzbranche geht es darum, in der Anfangsphase Geld auszugeben, um die Lösungen in so vielen Autos wie möglich zu integrieren. Sobald das Unternehmen genügend Marktanteile hat, kommt der eigentliche Gewinn nicht mehr aus dem Verkauf der Hardware, sondern aus der Lizenzierung von Algorithmen und Technologien. Die Einnahmen aus Lizenzierungen und Dienstleistungen haben bereits die Einnahmen aus dem Hardwareverkauf übertroffen und machen nun den größten Anteil des Gesamtgewinns aus (Bruttogewinnmarge von 90%). Horizon investiert also in die Zukunft, um langfristige Vorteile zu erzielen.

  • Durch die Integration von Hardwarelösungen in preisgünstige Autos hat Horizon innerhalb von sechs Monaten seinen Marktanteil im Bereich NOA in Städten um 5 Prozent erhöht und ist auf den zweiten Platz hinter Nvidia aufgestiegen. Sobald die Lösungen in Millionen von Autos eingesetzt werden, ergeben die jährlichen Upgrades und Lizenzgebühren reine Gewinne.

4. Horizon verfügt über drei neue Vorteile, die andere Unternehmen nicht haben – diese ergänzen seine früheren Schwächen

Zuvor konzentrierte sich Horizon hauptsächlich auf chinesische Neueinsteiger und lokale Marken. Jetzt hat das Unternehmen drei bisher unerschlossene Märkte erobert:

  • Der Joint-Venture-Markt: Zuvor wurden die Fahrerassistenzlösungen dieser Unternehmen von ausländischen Anbietern wie Mobileye und Bosch dominiert. Jetzt hat Horizon große Aufträge von Volkswagen erhalten und wird auch in den Einstiegsmodellen von GAC Toyota eingesetzt. Die Marktanteile von Horizons Lösungen in diesen Modellen steigen auf 80%. Dieser neue Markt im Wert von mehreren Milliarden Yuan ist ein großer Erfolg für Horizon.
  • Der Auslandsmarkt: Nur drei Unternehmen können derzeit Fahrerassistenzlösungen für chinesische Automobilhersteller liefern. Horizon hat bereits Aufträge für 24 Marken und fast 60 Exportmodelle erhalten; seine Chips werden in Deutschland, Frankreich und Japan verkauft. Dadurch kann Horizon die etablierten chinesischen Kunden direkt nutzen, ohne eigene Vertriebsbemühungen im Ausland unternehmen zu müssen.
  • Die zweite Wachstumskurve im Bereich Roboter: Horizons Chips werden bereits in mehr als 400 Robotikunternehmen eingesetzt und decken mehr als die Hälfte der chinesischen Unternehmen im Bereich der körperbasierten Künstlichen Intelligenz ab. Auch ausländische Großunternehmen wie Nvidia und Meta nutzen Horizons offene Modelle. Damit hat Horizon einen wichtigen Schritt in einem weiteren Wachstumsbereich gemacht.

5. Die gesamte Branche „verliert Geld“ – der Sieg oder Misserfolg von Horizon hängt von den nächsten zwei Jahren ab

Alle Anbieter hochentwickelter Fahrerassistenzsysteme verlieren derzeit Geld. Der Branchenübereinklang ist, dass der Gewinnturnpunkt erst in den Jahren 2027–2028 erreicht wird. Horizon verfügt derzeit über 14,9 Milliarden Yuan in bar, was ausreicht, um diese Phase zu überstehen. Das Unternehmen hat sich klare Ziele gesetzt: Ein Jahresumsatz von 10 Milliarden Yuan und eine Bruttogewinnmarge von 60%, um die hohen Forschungs- und Entwicklungskosten zu decken und ein echtes Gewinn-Gewinn-Gleichgewicht zu erreichen.

Zwei Schlüsselvariablen entscheiden über Horizons Erfolg: Erstens, ob die Zusammenarbeit mit BYD erfolgreich wird – bis Ende des Jahres sollen Horizons Chips 70–80% der Einstiegsmodelle von BYD ausstatten. Zweitens, ob der nächste Hochleistungs-Chip „Journey 7“ bis 2027 erfolgreich in Serie geht. Wenn die Entwicklung verzögert wird und Horizon die Chance verpasst, die Chips für die nächsten Automobilhersteller zu liefern, könnten die bisher eroberten Marktanteile wieder an Nvidia gehen.

Kurz gesagt: Dieses Jahresergebnis ist keine Bestätigung für einen bereits erreichten Sieg, sondern eher ein Aufruf zum offenen Kampf um die Führung in der Branche.