虎嗅

Im Zeitalter der KI vertraut Kapital weniger auf „alte Pferde im Stall“? – Eine Untersuchung zu AI-Assets und -Wertschätzungen von 30 alten Unternehmen

原文:AI时代,资本更不相信“老骥伏枥”?——30个老公司样本的AI资产与估值观察

Zusammenfassung der Analyse in einfachem Deutsch

Diese Untersuchung der AI-Wertungen von 30 etablierten chinesischen und amerikanischen Technologieunternehmen widerlegt die vorherrschende Vorstellung, dass Kapital in der AI-Ära neues bevorzugt und alte Unternehmen vernachlässigt. Kapital kümmert sich nicht um das „Alter“ eines Unternehmens und zahlt nicht einfach so langfristig für „AI-Ideen“. Letztendlich kommt es auf zwei entscheidende Fragen an: Sind Ihre Vermögenswerte unverzichtbar für die AI-Industrie – und können Sie nach Abzug aller AI-bezogenen Kosten tatsächlich einen echten Gewinn erzielen?

Aufschlüsselung in fünf Dimensionen

1. Warum hat Baidu zwar mehr als die Hälfte seines Umsatzes aus AI, aber eine geringere Marktkapitalisierung als ein Bruchteil von Dell?

Viele fragen sich: Baidu hat früher mit der Entwicklung von AI begonnen als die meisten inländischen Unternehmen; heute macht AI mehr als die Hälfte seines Umsatzes aus, und auch SenseTime erzielt mehr mit generativen AI-Lösungen als mit seinen traditionellen Geschäftsmodellen. Warum steigt die Marktkapitalisierung von Baidu dann nicht?

Der Grund liegt darin, dass der Markt keine Unterscheidung zwischen alten und neuen Geschäftsmodellen macht: Die Belastungen aus den vergangenen Jahren (z. B. traditionelle Suchwerbung) bleiben bestehen. Die Kosten für Rechenleistung und Cloud-Dienste werden zusammen mit den neuen AI-Geschäftsmodellen in der Bilanz aufgeführt. Investoren bewerten Unternehmen daher nicht als völlig neue Unternehmen, sondern berücksichtigen die Auswirkungen beider Geschäftsformen.

2. Dell und Sandisk – ohne neue Geschäftsideen, aber die Aktienkurse haben sich in zwei Jahren um das Fünffache erhöht – war das wirklich nur Glück?

Gegenüber Baidu und SenseTime sind Dell und Sandisk etablierte Hardwarehersteller, die keine neuen Produkte auf den Markt bringen. Trotzdem stiegen ihre Aktienkurse deutlich. Der Grund ist die „Knappheit“ bestimmter Ressourcen in der AI-Industrie (z. B. GPU-Chips). Investoren zahlen für solche Ressourcen viel, unabhängig davon, ob das Unternehmen alt oder neu ist.

3. Kann man mit dem „AI-Hype“ kurzfristig an der Börse profitieren?

Viele Unternehmen versuchen, durch AI ihre Aktienkurse zu steigern, indem sie in ihren Jahresberichten von AI-Projekten berichten. Doch dieser „Preisvorteil“ hält nur kurz an. Kapital zahlt nur für echte Werte und nicht für leere Versprechen.

4. Warum sind die Werte von AI-Tochtergesellschaften höher als die der Muttergesellschaften?

Manche Unternehmen trennen ihre AI-Geschäfte von den traditionellen Geschäftsmodellen, um höhere Werte zu erzielen. Doch dies führt oft zu einer Verringerung des Wertes der Muttergesellschaft, da die Gewinne aus den traditionellen Geschäftsmodellen nicht ausreichen, um die Kosten zu decken.

5. Warum zahlt Kapital in der AI-Ära überhaupt?

Kapital investiert in Unternehmen, die einen unverzichtbaren Beitrag zur AI-Industrie leisten und nach Abzug aller Kosten einen echten Gewinn erzielen können. Ob ein Unternehmen alt oder neu ist, spielt keine Rolle – entscheidend ist, ob es einen wirklichen Mehrwert schafft.

Insgesamt zeigt diese Analyse, dass Kapital in der AI-Ära nicht auf das Alter eines Unternehmens achtet, sondern auf dessen Fähigkeit, langfristige Werte zu schaffen und Kosten effektiv zu verwalten.