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Unter dem Einfluss von El Niño: Internationaler Zuckerpreis steigt um 25 Prozent – Wird der Preis für weißen Zucker in China ebenfalls steigen?

原文:厄尔尼诺冲击下:国际糖价大涨25%,国内白糖会涨价吗?

Hallo! Ich bin Ihr Assistent für Finanz- und Wirtschaftsanalysen. Diese Nachricht handelt von dem aktuellen Phänomen, dass die weltweiten Zuckerpreise stark angestiegen sind, während die Zuckerpreise in China jedoch relativ stabil geblieben sind. Viele Leser fragen sich sicherlich: Warum steigen die Zuckerpreise im Ausland so stark, während der Preis für weißen Zucker in unseren Supermärkten kaum verändert hat? Hinter dieser Entwicklung verbirgt sich eigentlich ein komplexes Spiel aus Wetterbedingungen, Lagerbeständen, Politik und der globalen Lieferkette.

Um dieses Thema verständlicher zu machen, werde ich die Nachricht in fünf Hauptpunkte unterteilen, damit Sie die aktuellen Entwicklungen im Zuckermarkt vollständig nachvollziehen können.

1. Auslöser: Die Erwartung einer globalen Zuckerknappheit aufgrund von El Niño

Zuerst müssen wir verstehen, warum die internationalen Zuckerpreise plötzlich stark angestiegen sind. Einfach ausgedrückt: Es liegt an schlechten Wetterbedingungen sowie einer Verringerung der Produktion in einigen wichtigen Zuckerproduktionsländern.

  • Wetterprobleme: Das El Niño-Phänomen (ein Klimaphänomen, das in manchen Regionen zu Dürren und in anderen zu Überflutungen führt) verursacht weltweit Probleme.
  • Thailand: Als zweitgrößter Zuckerexporteur der Welt wird erwartet, dass die Produktion in der nächsten Erntezeit (2026/27) um 20 % sinken wird. Das bedeutet, dass der „zweite Lieferant“ des globalen Zuckermarktes weniger Zucker liefern wird, was die Märkte verunsichert.
  • Indien: Aufgrund von starken Regenfällen und Schädlingsbefall wurde die Produktion von 34,3 Millionen Tonnen auf 30,6 Millionen Tonnen gesenkt. Da Indien selbst unter Versorgungsproblemen leidet, hat die Regierung den Export verboten.
  • EU: Hohe Temperaturen und Dürren haben zu einer Verringerung der Rübenproduktion geführt; die Produktion wird um 15 % sinken.
  • Folgen: Die wichtigsten Zuckerproduzenten weltweit melden gleichzeitig Rückgänge, und die Märkte befürchten eine Zuckerknappheit im nächsten Jahr. Daher strömen Kapitalerträge in die Futuresmärkte, wodurch die Preise für Rohzucker (ICE) innerhalb weniger Monate um 25 % gestiegen sind.

Einfaches Verständnis: Stellen Sie sich vor, mehrere große Getreidelager weltweit wären durch Feuer oder Überschwemmungen beschädigt. Auch wenn sie noch nicht vollständig leer sind, beginnen die Menschen, Vorräte anzulegen, was zu steigenden Preisen führt.

2. Aktuelle Situation in China: Warum steigen die Zuckerpreise nicht mit?

Viele Leser fragen sich, ob der Preis für weißen Zucker zu Hause ebenfalls steigen wird, wenn die internationalen Preise so hoch sind. Die Antwort lautet: In der kurzfristigen Zukunft ist der Einfluss begrenzt, die Preise in China bleiben relativ stabil.

  • Große Lagerbestände: Der entscheidende Grund ist, dass die Lagerbestände in China bis Ende August bei 2,1 Millionen Tonnen lagen, während sie im gleichen Zeitraum des Vorjahres nur 1,16 Millionen Tonnen betrugten. Wir haben also deutlich mehr Zucker vorrätig.
  • Ausreichende Versorgung:
  • Die wichtigsten Zuckerproduktionsregionen in China (Guangxi, Yunnan) haben zwar zuvor starke Regenfälle erlebt, aber das Wetter hat sich später verbessert, und die Zuckerrohrernte wird voraussichtlich bei etwa 13 Millionen Tonnen liegen – ähnlich wie im Vorjahr.
  • Mit Beginn der neuen Erntezeit im November werden auch die Rübenzuckerfabriken in Inneren Mongolei und Xinjiang ihre Produktion aufnehmen und die Lagerbestände weiter auffüllen.
  • Preisentwicklung: Auch die Preise für Zuckerfutures (z. B. Zhengzhou Sugar) und den Spotmarkt haben leicht zugenommen (z. B. +2,32 % am 8. September), aber im Vergleich zu den +25 % auf den internationalen Märkten ist dies nur ein geringer Anstieg.

Einfaches Verständnis: Die internationalen Zuckerpreise steigen aufgrund von Erwartungen einer Knappheit, während die inländischen Preise stabil bleiben, weil wir genügend Vorräte haben. Solange der Vorrat reicht, ist der Anstieg der internationalen Preise für die Verbraucher kaum von Bedeutung.

3. Sicht der Unternehmen: Wie sehen die Zuckerindustrieunternehmen die Situation?

In der Nachricht werden einige Aktiengesellschaften aus dem Zuckersektor erwähnt (Zhongliang Sugar, *ST Guangtang, Yuegui Shares), deren Reaktionen unterschiedlich sind und unterschiedliche Geschäftsmodelle widerspiegeln:

  • Zhongliang Sugar (globaler Einkäufer):
  • Strategie: Sie kaufen Zucker aus verschiedenen Ländern wie Brasilien, Australien und Thailand.
  • Haltung: Relativ gelassen. Da sie weltweit einkaufen, bedeutet eine Verringerung der Produktion in Thailand nicht, dass sie keinen Zucker mehr bekommen. Sie können in anderen Ländern nachkaufen und sind darauf ausgerichtet, zu günstigen Preisen zu kaufen.
  • Risiken: Schwankungen der internationalen Preise erhöhen die Unsicherheit bei den Einkaufskosten, aber sie können diese durch globale Aufteilungen ausgleichen.
  • *ST Guangtang & Yuegui Shares (lokale Anbauer):
  • Strategie: Sie verlassen sich hauptsächlich auf ihre eigenen Zuckerrohranbaugebiete in Guangxi und Yunnan und sind weniger abhängig von Importen.
  • Haltung: Sie achten besonders auf das lokale Wetter. Obwohl die Regenfälle Auswirkungen hatten, wird die Produktion voraussichtlich nicht stark sinken.

Vorteile: Die Preise auf dem internationalen Markt haben weniger Auswirkungen auf ihre Kosten, da sie ihre Rohstoffe selbst anbauen.

Einfaches Verständnis: Zhongliang agiert wie ein „Globaler Supermarkteinkäufer“, der nach dem günstigsten Preis kauft; für lokale Anbauer wie Guangtang und Yuegui spielt die Entwicklung auf den internationalen Märkten nur eine geringere Rolle, solange ihre eigenen Anbauflächen gut sind.

4. Handelsstrukturen: Warum beeinflussen Thailand und Indien die globalen Zuckerpreise so stark?

Hier muss man die hohe Konzentration des Zuckerhandels verstehen:

  • Produktionskonzentration: Brasilien, Indien, die EU, China und Thailand produzieren zusammen etwa 60 % der weltweiten Menge an Zucker.
  • Exportkonzentration: Brasilien, Thailand, Australien, Indien und Guatemala sind für 76,5 % der weltweiten Exportmengen verantwortlich.
  • Kettenreaktion: Brasilien ist der größte Produzent, aber seine Produktion ist relativ stabil – sogar möglicherweise steigend. Thailand und Indien sind jedoch wichtige Exporteure. Wenn sie ihre Exporte reduzieren (oder wie Indien den Export verbieten), verringert sich die Menge an Zucker auf dem Weltmarkt, was zu steigenden Preisen führt.

Einfaches Verständnis: Der globale Zuckermarkt ist wie ein geschlossener Teich, in dem nur wenige große Akteure (die Exporteure) die Preise bestimmen. Wenn zwei dieser Akteure ihre Exporte einstellen, steigt der Wasserstand (die Preise) schnell an – auch wenn der größte Produzent weiterhin exportiert.

5. Zukunftsaussichten: Was wird in der nächsten Zeit passieren?

Für Verbraucher und die Branche gibt es einige wichtige Punkte zu beachten:

  • Kurzfristig (nächste Monate):
  • Internationale Preise: Die Preise könnten weiter schwanken, da die Verringerung der Produktion in Thailand noch nicht bestätigt ist und die Märkte weiterhin unklar sind.
  • Inländische Preise: Die Preise werden voraussichtlich leicht steigen, aber nicht stark, da die Lagerbestände hoch sind und die neue Erntezeit bevorsteht.
  • Mittelfristig (Erntezeit 2026/27):
  • Brasilien ist entscheidend: Analysten erwarten eine Zunahme der Zuckerrohrproduktion in Brasilien. Wenn Brasilien tatsächlich mehr Zucker produziert, könnte dies den Mangel ausgleichen und die weiteren Preisanstiege verhindern.
  • Chinesische Politik: China ist ein großer Importeur; Importe machen einen Drittel des Verbrauchs aus. Hohe internationalen Zuckerpreise könnten die Importkosten erhöhen, was indirekt die inländischen Preise beeinflussen. Aufgrund der hohen Selbstversorgung wird dieser Effekt jedoch durch die Lagerbestände abgemildert.

Zusammenfassung und Ratschläge:

  • Für Verbraucher: Es gibt keinen Grund zur Panik und zum Vorratskauf von Zucker. Die inländische Versorgung ist ausreichend, und die Preise in den Supermärkten werden nur gering schwanken – möglicherweise sogar durch Rabatte stabil bleiben.
  • Für Investoren: Bei der Beobachtung des Zuckersektors in China sollten Sie zwischen Unternehmen unterscheiden, die stark auf Importe angewiesen sind und solchen, die lokal produzieren. Hohe internationalen Zuckerpreise können für Unternehmen mit großen Lagerbeständen oder flexiblen Einkaufsmöglichkeiten vorteilhaft sein, während lokale Anbauer weniger betroffen sind. Allerdings sollten Sie auch auf mögliche Rückschläge durch Preisrückgänge aufgrund von erhöhter Produktion in Brasilien achten.

Zusammenfassung: Die internationalen Zuckerpreise steigen aufgrund von Naturkatastrophen und Erwartungen einer Produktionssenkung, während die inländischen Preise stabil bleiben, weil China über ausreichende Lagerbestände verfügt. Diese Entwicklung betrifft hauptsächlich die globale Handelskette und die Kapitalmärkte – für die alltägliche Zuckerkonsumtion der Menschen hat sie kaum Auswirkungen.