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Unter dem Druck steigender Speicherpreise stieg das Einkommen nur um 1,83 Prozent – Warum investiert Shenzhen Technology 1,85 Milliarden Yuan in die Erweiterung der Produktion und die Abschlussprüfungen?

原文:存储涨价潮下收入仅增1.83%,深科技为何砸18.5亿扩产封测?

Hallo, ich bin Ihr Assistent für Finanz- und Wirtschaftsanalysen. Heute sprechen wir über ein Unternehmen namens Shenkeji (000021.SZ), das gerade eine große Ankündigung gemacht hat: Es will 1,85 Milliarden Yuan in die Erweiterung der Produktion von „fortgeschrittenen Verpackungstechnologien“ investieren.

Das klingt zwar beeindruckend, aber wenn man sich die Finanzberichte und Ankündigungen genauer ansieht, stellt man fest, dass dahinter einige Herausforderungen stecken: Einerseits gibt es den Boom bei Speicherschaltkreisen im Zuge der AI-Revolution, andererseits wächst das Unternehmen selbst nur langsam. Zudem wird es mehr als zwei Jahre dauern, bis die neue Fabrik fertiggestellt ist und die Investition Früchte trägt.

Ich werde diese Investition in fünf Punkten für Sie erklären, damit Sie die Logik, die Risiken und die Hintergründe besser verstehen können.

1. Wofür wird das Geld verwendet?

Zunächst müssen wir klären, wofür genau die 1,85 Milliarden Yuan ausgegeben werden. Shenkeji investiert nicht willkürlich, sondern zielt gezielt auf „fortgeschrittene Verpackungstechnologien“ ab, insbesondere auf 2,5D/3D-Verpackungen.

  • Was sind fortgeschrittene Verpackungstechnologien?

Stellen Sie sich die Chips wie Bauklötze vor. Früher lagen die Chips flach, aber moderne AI-Chips (z. B. Nvidias HBM-Hochbandbreitenspeicher) benötigen, dass viele Chips übereinander gestapelt oder mithilfe komplexer Schaltkreise miteinander verbunden werden. Dieser Prozess ist einer der Schlüssel zur Leistungssteigerung von AI-Chips.

  • Wie wird das Geld eingesetzt?
  • 1,22 Milliarden Yuan werden für den Bau neuer Fabriken verwendet. Nach Fertigstellung sollen dort monatlich 90.000 herkömmliche Verpackungsprodukte sowie 10.000 hochwertige 2,5D-Verpackungen hergestellt werden. Mehr als die Hälfte dieses Betrags (ca. 580 Millionen Yuan) wird von der Bank geliehen.
  • 630 Millionen Yuan werden für Forschungs- und Entwicklungsprojekte verwendet. Laut der Ankündigung erzeugt diese Investition keine direkten wirtschaftlichen Nutzen, sondern dient hauptsächlich der Steigerung der technischen Kompetenz des Unternehmens.
  • Ziel ist klar: Shenkeji möchte die Chance nutzen, die mit dem AI-Boom entsteht, und die Bedürfnisse großer Kunden (vermutlich Huawei, Hailight und anderer führender chinesischer Hersteller) erfüllen, um Engpässe in der Produktion zu überwinden.

Zusammenfassung: Shenkeji setzt darauf, dass die Nachfrage nach hochwertigen Chipverpackungen in den nächsten Jahren weiter steigen wird, und baut daher im Voraus die notwendigen Produktionsanlagen, um große Aufträge zu erhalten.

2. Warum profitiert das Unternehmen nicht von den steigenden Preisen?

Viele Anleger denken, dass Shenkeji von den steigenden Preisen für Speicherschaltkreise profitieren wird. Doch die Zahlen zeigen, dass das Unternehmen in den ersten sechs Monaten nur ein Wachstum von 6,96% verzeichnet hat – was im Vergleich zu anderen Unternehmen der Speichersektor etwas ungewöhnlich ist.

  • Vergleich mit Konkurrenten:
  • Megui Innovation (Hersteller von Chipdesigns) verzeichnete ein Wachstum von 178%.
  • Jiangbolong (Hersteller von Speichermodulen) verzeichnete ein Wachstum von 136%.
  • Shenkeji (Hersteller von Verpackungsleistungen) verzeichnete nur ein Wachstum von weniger als 7%.
  • Grund dafür: Shenkeji ist ein Auftragsfertiger („Outsourcer“), der für andere Unternehmen Chips verarbeitet. Wenn die Chippreise steigen, profitieren die Hersteller (z. B. Samsung, Hynix) direkt, während Shenkeis Gewinn kaum zunimmt, da es keine großen Lagerbestände hat.

Trotzdem: Die Bruttogewinnmarge stieg um 9,16 Prozent, und der Nettogewinn um 20%. Das zeigt, dass das Unternehmen trotz geringerer Mengenproduktion aufgrund der guten Branchenkonjunktur und voller Aufträge effizienter arbeitet.

Zusammenfassung: Shenkei ist der „Hintergrundheld“ der Speichertechnologiebranche – es profitiert zwar nicht direkt von Preisschwankungen, aber von der effizienteren Produktion.

3. Die Hauptgeschäftstätigkeit ist „Hochtechnologieproduktion“, Speicher ist nur eine Nebenaktivität

Viele glauben, Shenkei sei ausschließlich auf Speicherprodukte spezialisiert. Tatsächlich ist das nicht der Fall. Die Umsatzstruktur des Unternehmens zeigt, dass die Hochtechnologieproduktion (57,05%) der wichtigste Geschäftsbereich ist, gefolgt von Speicherschaltkreisen (25,83%) und Mess- und intelligente Geräte (16,39%).

Zusammenfassung: Shenkei ist ein diversifizierter Hersteller, bei dem Speicher nur ein wichtiger Teil der Geschäftstätigkeit ist. Die Investition in die Erweiterung der Produktion ist daher eine strategische Entscheidung, um die Zukunft der Branche zu sichern.

4. Das größte Risiko: Zeitversatz und Zyklusunterschiede

Das Kernproblem dieser Investition ist der Zeitversatz: Die neue Fabrik wird erst in zwei Jahren fertiggestellt – zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Marktsituation bereits verändert haben könnte.

  • Zeitlinie:
  • Jetzt (Mitte 2026): Die Speichertechnologiebranche befindet sich in einer Hochkonjunktur, die Preise steigen weiter, aber das Wachstum verlangsamt sich.
  • 2027: Institutionen prognostizieren, dass die Preise ihren Höhepunkt erreichen oder leicht fallen könnten.
  • Dezember 2028: Die neue Fabrik von Shenkei wird fertiggestellt.
  • Potenzielle Risiken:

Die Speichertechnologiebranche ist stark zyklisch:

1. Zufluss von neuen Kapazitäten: Große Hersteller (z. B. Samsung, Hynix) investieren viel in neue Fabriken, was zu einem Überangebot führen könnte.

2. Unsicherheit der Nachfrage: Wenn die AI-Nachfrage nicht wie erwartet steigt oder die Weltwirtschaft in eine Rezession gerät, könnten die Speicherkosten stark sinken.

3. Abschreibungen: Selbst wenn keine Aufträge vorhanden sind, müssen hohe Abschreibungen erfolgen, was den Gewinn drücken könnte.

Shenkeis Strategie: Das Unternehmen setzt darauf, dass die Nachfrage nach hochwertigen Chipverpackungen weiterhin hoch bleibt. Wenn es richtig liegt, wird die Investition sich auszahlen; andernfalls könnte sie zu einem Verlust werden.

Zusammenfassung: Es handelt sich um eine „zyklusübergreifende Investition. Shenkei investiert jetzt, um in die Zukunft zu investieren – aber es muss zwei Jahre lang warten, um die Ergebnisse zu sehen.

5. Reicht das Geld aus? Der Cashflow ist etwas angespannt

Schließlich schauen wir uns Shenkeis finanzielle Situation an: Hat es genügend Mittel, um die Bauzeit zu überstehen?

  • Cashflow: Bis Ende des zweiten Quartals verfügte Shenkei über 10,935 Milliarden Yuan in bar. Das scheint ausreichend zu sein, um die Investition zu finanzieren.
  • Herausforderungen:

1. Einbruch des operativen Cashflows: Der Nettocashflow aus operativen Aktivitäten betrug nur 118 Millionen Yuan – ein Rückgang von 91,9% gegenüber dem Vorjahr. Dies könnte auf erhöhte Lagerbestände zurückzuführen sein.

2. Zunahme von Kurzzeitkrediten: Die kurzfristigen Kredite stiegen von 5,33 Milliarden Yuan auf 8,871 Milliarden Yuan. Dies erhöht das finanzielle Risiko, insbesondere bei Zinsanstiegen oder angespannten Finanzbedingungen.

Zusammenfassung: Obwohl Shenkeis finanzielle Situation stabil ist, ist der Cashflow angespannt. Es muss in den nächsten zwei Jahren sowohl die täglichen Betriebskosten decken als auch die Investitionen finanzieren.

Fazit

Shenkeis Investition in die Erweiterung der Produktion ist eher ein strategischer Schritt, um die Zukunft der Branche zu sichern, als ein kurzfristiges Geschäft. Die Investition ist risikoreich, aber es bietet potenzielle Vorteile, wenn der AI-Boom anhält. Für Anleger ist es wichtig, die langfristigen Aussichten zu berücksichtigen und die Risiken sorgfältig abzuwägen.