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Deutscher Titel: Die Auslandswährungsbehörde skizziert das neue Konzept für die „Fünfjahresplan-Periode 14“: Aufbau eines „bequemeren, offeneren, sichereren und intelligenteren“ Systems für die Verwaltung von Auslandswährungen

原文:外汇局勾勒“十五五”新蓝图:构建“更便利、更开放、更安全、更智慧”的外汇管理体制

30 Jahre große Veränderungen im Devisenwesen: Vom strengen Kontrollieren zum freieren Handeln – Wie entwickelt sich Chinas Finanzwesen zu einer starken Kraft?

Liebe Freunde, guten Tag! Ich bin Ihr Finanzanalyst.

Heute möchten wir über ein Thema sprechen, das vielleicht etwas „technisch“ klingt, aber in Wirklichkeit eng mit jedem von uns, unseren Unternehmen und sogar der nationalen Wirtschaftssicherheit verbunden ist – die Devisenverwaltung.

Am 10. September präsentierte Li Bin, der stellvertretende Direktor der Nationalen Devisenverwaltung, auf einer Pressekonferenz der Staatsinformationenabteilung einen „Bericht über die letzten 30 Jahre“ und skizzierte auch einen „neuen Plan“ für den Zeitraum bis 2030 („Fünfzehnjahresplan“).

Damit Sie das verstehen können, werde ich keine Fachbegriffe übermäßig verwenden, sondern das Thema in fünf zentrale Punkte unterteilen und erklären, was dahinter steckt und was das für Sie und mich bedeutet.

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1. Der Erfolgsbericht: Vom „kleinen Teich“ zum „Pazifik“

Zunächst müssen wir uns ansehen, was in diesen 30 Jahren erreicht wurde.

Im Jahr 1996 wurde die Renminbi-Währung für den Geschäftsbereich umtauschbar. Das bedeutet, dass das aus dem Handel erzielte Auslandsgeld frei in Renminbi umgetauscht oder ausgegeben werden kann – ohne die früheren zahlreichen Genehmigungen und Beschränkungen.

Wie beeindruckend sind die Zahlen?

  • Riesiger Anstieg des Volumens: Vor 30 Jahren beliefen sich die grenzüberschreitenden Transaktionen auf nur 300 Milliarden US-Dollar; heute liegen sie bei über 8 Billionen US-Dollar – das ist eine Steigerung um das Zwanzigfache!
  • Marktaktivität: Im Jahr 2025 (Anmerkung: Die genannten Zahlen beziehen sich vermutlich auf die aktuellen Statistiken oder ein anderes Jahr; im Kontext wird jedoch vermutet, dass es sich um die neuesten Zahlen handelt) erreichte Chinas grenzüberschreitender Zahlungsausgleich 15,6 Billionen US-Dollar, und der Handelsvolumen auf dem Devisenmarkt belief sich auf 42,6 Billionen US-Dollar.
  • Starke Position: Chinas Devisenreserven halten weiterhin den ersten Platz weltweit.

Einfache Erklärung:

Das ist wie wenn unser „Haus“ vor 30 Jahren ein kleiner Hof war, an dem nur wenige Menschen ein- und ausgingen und viele Regeln galten. Heute ist es zu einem internationalen Einkaufszentrum geworden, in dem täglich unzählige Gelder fließen – und wir verfügen über die größten „Reserven“ der Welt. Dies zeigt Chinas zentrale Position im globalen Handel und Finanzsystem.

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2. Neue Ziele: Vier „Mehr“ – Was ist neu daran?

Stellvertretender Direktor Li Bin stellte ein zentrales Ziel vor: die Schaffung eines „bequemeren, offeneren, sichereren und intelligenteren“ Devisenmanagementsystems. Diese sechzehn Worte legen den Ton für die nächsten fünf Jahre fest.

  • Mehr Komfort (Grünes Licht für gute Unternehmen):
  • Grundgedanke: Früher mussten Unternehmen, egal ob große Staatsbetriebe oder kleine Einzelhändler, viele Formulare ausfüllen und Unterlagen einreichen.
  • Neuer Wandel: In Zukunft wird Vertrauen entscheidend sein. Gute, vertrauenswürdige Unternehmen erhalten direkte Dienstleistungen von den Banken, ohne weitere Überprüfungen – je ehrlicher und zuverlässiger das Unternehmen, desto komfortabler der Prozess.
  • Vorteile: Für rechtschaffene und vertrauenswürdige Unternehmen im Außenhandel sowie multinationale Konzerne.
  • Mehr Offenheit (größere Türen):
  • Grundgedanke: Früher konnten bestimmte Gelder nicht ein- oder ausgehen, oder die Kanäle waren sehr begrenzt.
  • Neuer Wandel: In Bereichen wie Direktinvestitionen (z. B. Auslandsinvestitionen chinesischer Unternehmen), Wertpapierinvestitionen (Kauf von Aktien und Anleihen) und grenzüberschreitender Finanzierung werden die Regeln transparenter und stabiler.
  • Ziel: Internationales Kapital soll mutiger in China investieren können, und chinesisches Kapital soll reibungsloser in andere Länder fließen.
  • Mehr Sicherheit (Schutz der Grundlagen):
  • Grundgedanke: Offenheit bedeutet nicht Nachlässigkeit – es darf nicht zu unkontrollierten Kapitalbewegungen kommen, die den Markt stören.
  • Neuer Wandel: Mit „makroprudenten“ Maßnahmen (automatische Regelungen) werden Kapitalschwankungen verhindert; zudem werden illegale Aktivitäten wie Schwarzmarktgeschäfte und Geldwäsche streng bekämpft.
  • Ziel: Schutz der nationalen Finanzsicherheit und Vermeidung systemischer Risiken.
  • Mehr Intelligenz (Technologieunterstützung):

Obwohl dies im Bericht nicht ausführlich beschrieben wird, bedeutet „Intelligenz“ die Nutzung von Digitalisierung und Automatisierung. Beispielsweise werden bei der Massenabrechnung im Cross-Border-Handel Systeme verwendet, um Transaktionen automatisch zu verarbeiten – ohne manuelle Überprüfungen.

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3. Umsetzung der Erleichterungen: Cross-Border-Handel und qualitativ hochwertige Unternehmen profitieren

Im Bericht werden konkrete Beispiele genannt, die zeigen, dass die Reformen nicht nur Theorie sind, sondern bereits umgesetzt wurden.

  • Qualitativ hochwertige Unternehmen erhalten „freie Abrechnungen“:

Bis Juli dieses Jahres konnten über 50.000 qualitativ hochwertige Unternehmen diese Regelung in Anspruch nehmen. Das bedeutet, dass sie bei Import- und Exportgeschäften weniger Zeit für Devisenverfahren benötigen, ihre Kapitalumschlageffizienz steigt und die Kosten sinken.

  • Massenabrechnungen im Cross-Border-Handel:

Früher mussten einzelne kleine Transaktionen manuell gemeldet werden – was sowohl für Händler als auch für Banken zeitaufwendig war.

Jetzt können Banken auf Basis elektronischer Transaktionsdaten automatisch abrechnen.

Zahlen: Im Zeitraum Januar bis Juli wurden 730 Millionen Transaktionen automatisch abgewickelt, was 1,9 Millionen kleinen und mittleren Unternehmen zugutekam.

Einfache Erklärung: Für Händler auf Plattformen wie Alibaba, Amazon oder TikTok Shop bedeutet dies erhebliche Vorteile. Früher konnten sie vielleicht nur wenige hundert Bestellungen pro Tag bearbeiten; jetzt laufen die Prozesse automatisch, und sie können sich auf das Geschäft konzentrieren, wodurch die Kapitalrückflüsse schneller erfolgen.

Was bedeutet das für die Allgemeinbevölkerung?

Wenn Sie im Außenhandel oder im Cross-Border-Handel tätig sind, oder in solchen Unternehmen arbeiten, werden Ihre Abläufe effizienter und die Kapitalzugänge schneller sein. Wenn Sie in entsprechende börsennotierte Unternehmen investieren, können diese durch die gesunkenen Betriebskosten bessere Ergebnisse erzielen.

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4. Öffnung des Kapitalbereichs: Der Wandel des Denkens von „Geldkontrolle“ zu „Personenkontrolle”

Der wichtigste Teil des Berichts betrifft den Kapitalbereich (Investitionen, Kredite, Wertpapierhandel).

Li Bin schlug vier Richtungen für die weitere Entwicklung vor:

1. Vom „offenen Kanälen“ zum „systembasierten Offenen:

Früher wurden nur bestimmte Kanäle für Investitionen geöffnet; in Zukunft werden internationale Standards festgelegt, die es Investoren ermöglichen, sich wie zu Hause zu fühlen.

2. Vom „Prozesskomfort“ zur „Unternehmenskomfort:

Früher musste jede Transaktion genehmigt werden; in Zukunft genügt es, wenn das Unternehmen oder die Person rechtlich compliant ist, um den gesamten Prozess reibungslos abzuschließen.

3. Von der „Devisenverwaltung“ zur „Koordination von Inlandswährung und Auslandswährung:

Früher wurden Renminbi und US-Dollar getrennt verwaltet; in Zukunft werden möglichst einheitliche Regeln angewendet, unabhängig davon, ob Sie Renminbi oder US-Dollar verwenden.

4. Vom „Wechselkursprozess zur Gesamtkettenverwaltung:

Früher wurde nur der Zeitpunkt des Devisenumschlags kontrolliert; in Zukunft wird der gesamte Prozess – von der Kreditaufnahme über die Investition bis zur Rückzahlung – in die Verwaltung einbezogen.

Konkrete Maßnahmen in drei Bereichen:

  • Direkte Investitionen (FDI/ODI):
  • Simplifizierte Verfahren: Ausländische Investoren erhalten einfachere Registrierungsverfahren.
  • Kürzere Negativliste: Früher waren bestimmte Branchen für ausländische Investoren gesperrt; jetzt ist die Liste kürzer, und mehr Branchen sind offen.
  • Gegenseitige Förderung: Sowohl ausländische Investitionen als auch chinesische Auslandsinvestitionen werden gefördert.
  • Grenzüberschreitende Finanzierung (Kreditaufnahme):
  • Vorteile für Technologieunternehmen: Spezielle Fördermaßnahmen für Technologieunternehmen.

Grüne Finanzen: Unternehmen, die sich im Umweltschutz oder in erneuerbaren Energien engagieren, erhalten bessere Kreditmöglichkeiten.

Multinationale Konzernkapitalpools: Konzerne können ihr Geld weltweit flexibler nutzen, ohne umständliche Überweisungen.

  • Grenzüberschreitende Wertpapierhandel (Kauf von Aktien und Anleihen):
  • Anpassung der Regeln: Chinesische Wertpapieremissionen und -handelsregeln sollen internationaler standardisiert werden.

Gegenseitige Öffnung: Nicht nur Ausländer können leichter chinesische Aktien kaufen (z. B. über die Shenzhen-Hongkong- und Shanghai-Hongkong-Verbindungen), sondern auch Chinesen können leichter in ausländische Qualitätsanlagen investieren.

Einfache Erklärung:

Früher war es für ausländische Investoren, als würde man in ein Wohngebiet mit Zugangskontrollen eintreten; jetzt wurde das System verbessert. Sie können als rechtmäßige Investoren problemlos alle Bereiche nutzen. Zudem wurden die Finanzmärkte internationalisiert, was mehr Investoren anzieht.

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5. Zukunftsaussichten: Wird der Zahlungsausgleich ausgeglichen?

Zum Schluss sprach Stellvertretender Direktor Li Bin über die makroökonomischen Aussichten für den Zeitraum bis 2030.

  • Globale Situation: Viele Länder (z. B. die USA) haben große Leistungsbilanzdefizite; Länder mit Leistungsbilanzüberschüssen verändern sich. China als Leistungsbilanzüberschussland investiert sein Geld in Auslandsgüter und -unternehmen, was zur globalen Ausgewogenheit beiträgt.
  • Chinas Aussichten:
  • Ausgewogenere Außenhandel: Früher konzentrierten wir uns hauptsächlich auf den Export; in Zukunft wird der Import zunehmen, und der Handel wird ausgewogener sein.
  • Beidseitige Erweiterung der Investitionen: Chinesische Investitionen im Ausland und ausländische Investitionen in China werden zunehmen.
  • Fazit: Der Zahlungsausgleich soll grundsätzlich ausgeglichen bleiben.
  • Risikobewältigung: Obwohl die Aussichten gut sind, bestehen externe Risiken (z. B. Geopolitik, Veränderungen in der US-Notenbankpolitik).

Maßnahmen: Stärkere Überwachung und Frühwarnsysteme, Verbesserung der makroprudenten Verwaltung. Kurz gesagt: Wir stellen uns auf mögliche Schwankungen ein.

Einfache Erklärung:

China wird nicht mehr nur als „Weltfabrik“ (exportorientiert) fungieren, sondern als „globaler Investor“ und „globaler Verbraucher“. Unsere Einnahmen fließen stärker in die globale Wirtschaft und die Finanzmärkte – was nicht nur zu einem ausgeglichenen Zahlungsausgleich beiträgt, sondern auch die Bedeutung des Renminbi auf internationaler Ebene stärkt.

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Fazit:

Für uns bedeutet dies:

1. Für Unternehmen: Vertrauenswürdigkeit wird entscheidend sein; gute Unternehmen profitieren von schnelleren Abläufen und geringeren Kosten.

2. Für Investoren: Die grenzüberschreitenden Investitionen werden einfacher und transparenter; es gibt mehr Möglichkeiten für ausländische Investitionen in China und chinesische Investitionen im Ausland.

3. Für das Land: Die Entwicklung eines starken Finanzwesens beschleunigt sich; die Devisenverwaltung wandelt sich von einer kontrollierenden zu einer serviceorientierten, offenen und intelligenten Struktur – ein wichtiger Schritt zur Integration in die globale Wirtschaft und zur Steigerung des internationalen Einflusses Chinas.

4. Für die Allgemeinbevölkerung: Ein stabileres Devisenmarkt und effizientere grenzüberschreitende Zahlungen machen Aktivitäten wie Online-Shopping, Studium im Ausland oder Reisen einfacher und kostengünstiger.

Zusammenfassung:

Die zukünftige Devisenverwaltung wird nicht mehr darauf ausgerichtet sein, Menschen einzuschränken, sondern ihnen gute Dienstleistungen zu bieten und sie zu schützen. Es handelt sich um einen Wandel von einer Rolle des „Torwächters“ zu einer Rolle des „Schiedsrichters und Dienstleisters“.