第一财经

IPO wird mutmaßlich manipuliert – Das in Hongkong notierte Pharmaunternehmen 18A stoppt ab heute den Handel mit seinen Aktien von Kangshi Cloud

原文:IPO涉嫌被人为操纵,港股18A药企拨康视云股票今日起停牌

Der Skandal um die Sperre des Hongkonger Biotech-Unternehmens „18A“-Klassifikation: Ein „Mörderspiel“ vor einer IPO?

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzanalyst. Heute sprechen wir über das Unternehmen Bokang Shiyun (02592.HK), das in letzter Zeit für große Aufregung sorgt. Kurz gesagt: Das Unternehmen wurde erst vor etwas mehr als einem Jahr an der Hongkonger Börse notiert, und plötzlich wurde sein Aktienkurs „gesperrt“, weil die Hongkonger Wertpapierbehörde (SFC) vermutet, dass vor der Notierung manipuliert wurde, um den Eindruck zu erwecken, als würden die Menschen die Aktien in großer Zahl kaufen.

Stellen Sie sich vor, Sie gehen in ein neu eröffnetes Restaurant – es steht eine lange Schlange vor der Tür. Sie denken, es gibt leckeres Essen, aber dann stellen Sie fest, dass der Besitzer die Schlange selbst organisiert hat. Jetzt ist die Aufsichtsbehörde misstrauisch und hat das Restaurant geschlossen, um herauszufinden, wer wirklich die Show inszeniert hat.

Im Folgenden werde ich diese Angelegenheit aus fünf verschiedenen Aspekten genauer analysieren und aufzeigen, was dahinter steckt.

---

Erster Punkt: Warum hat die Wertpapierbehörde plötzlich die Handlung eingestellt?

Einfache Erklärung: Die Behörde vermutet, dass die vor der IPO stattfindende „Übernahme“ der Aktien inszeniert wurde.

Am 10. September gab die Hongkonger Wertpapierbehörde (SFC) offiziell bekannt, dass sie vermutet, dass während der ersten öffentlichen Platzierung (IPO) von Bokang Shiyun versucht wurde, den Aktienkurs künstlich zu beeinflussen oder eine falsche Nachfrage zu erzeugen.

Was bedeutet das?

Vor der Börsennotierung gibt es in der Regel eine Phase der Präsentation und des Buchens der Aktien. Wenn ein Unternehmen sehr beliebt ist, kaufen die Menschen die Aktien in großer Zahl – das nennt man „Überbuchung“. Die SFC glaubt jedoch, dass die Begeisterung für Bokang Shiyun nicht auf echter Marktnachfrage beruhte, sondern dass jemand (vermutlich interne Mitarbeiter, verbundene Parteien oder Marktakteure) absichtlich diesen Eindruck erzeugt hat.

Warum wurde die Börse gesperrt?

Da die Untersuchungen noch laufen, hat die Behörde beschlossen, den Handel vorübergehend zu stoppen, um zu verhindern, dass jemand in dieser Zeit Aktien verkauft, den Kurs manipuliert oder Beweise vernichtet. Obwohl dies auf der Hongkonger Börse nicht häufig vorkommt, handelt es sich um eine drastische Maßnahme. Die Haltung der Behörde ist klar: Bis die Untersuchungen abgeschlossen sind, darf niemand mit diesen Aktien handeln. Dies dient auch als Warnung für alle Anleger an der Hongkonger Börse: Die Behörde toleriert keine Manipulationen bei IPOs.

---

Zweiter Punkt: Rückblick auf die IPO: Unstimmigkeiten in den Daten

Einfache Erklärung: Es scheint nicht zu passen, dass die Aktien von einem extrem hohen Preis gekauft wurden, während gleichzeitig kaum Interesse bestand.

Wenn wir uns an die IPO von Bokang Shiyun im Juli letzten Jahres erinnern, finden wir einige sehr auffällige Details, die vermutlich die Grundlage für das Misstrauen der Behörde bilden:

1. Kaltes internationales Angebot, heißes öffentliches Angebot:

In der Regel ist das internationale Angebot (an Großinstitutionen und Fonds) ein wichtiger Indikator für die Qualität eines Unternehmens. Wenn Großinstitutionen kein Interesse zeigen, ist auch das öffentliche Angebot in der Regel nicht besonders erfolgreich. Bei Bokang Shiyun gab es jedoch ein unzureichendes internationales Angebot, während das öffentliche Angebot an Privatanleger überbucht wurde.

  • Hinweis: Wenn selbst die erfahrenen Institutionen kein Interesse zeigen, warum kaufen dann die Privatanleger so begeistert zu? Das deutet oft darauf hin, dass ihr Interesse manipuliert wurde.

2. Sehr wenige und geringe Beträge der Stabilisierungsinvestoren:

Stabilisierungsinvestoren sind in der Regel bekannte Institutionen, die langfristig an das Unternehmen glauben und ihr Einstieg dem Markt Vertrauen verleiht. Bei Bokang Shiyun gab es nur zwei Stabilisierungsinvestoren (Fuzhe Holdings und Rui Kai Group), die insgesamt etwa 179 Millionen Hongkong-Dollar investierten.

  • Hinweis: Für ein Projekt mit einem Zielkapital von 612 Millionen Hongkong-Dollar ist die Anzahl der Stabilisierungsinvestoren zu gering, was auf mangelndes Vertrauen der Mainstream-Institutionen hindeutet.

3. Unstimmigkeit zwischen Kapitalaufnahme und Begeisterung:

Das Gesamtkapital, das aufgebracht wurde, betrug 612 Millionen Hongkong-Dollar, wobei der Nettoerlös 522 Millionen Hongkong-Dollar betrug. Dieser Betrag ist in der 18A-Klasse (unprofitable Biotech-Unternehmen) nicht besonders hoch, aber die Begeisterung beim Buchen der Aktien war auffällig übertrieben. Dieser Kontrast zwischen geringem Kapitalaufwand und hoher Nachfrage ist ein deutliches Zeichen für mögliche Manipulationen.

---

Dritter Punkt: Verlauf des Aktienkurses: Vom Kursverfall bis zur Halbierung

Einfache Erklärung: Der Aktienkurs stürzte bereits am ersten Tag nach der Notierung ab und ist seitdem um 88 % gefallen.

  • Erster Tag der Notierung: Der Ausgabepreis lag bei 10,1 Hongkong-Dollar; der Kurs schloss mit einem Verlust von 38,61 %. Das bedeutet, dass diejenigen, die am ersten Tag Aktien kauften, fast 40 % verloren haben.
  • Weiterer Verlauf: Es gab keine Erholung – der Kurs fiel kontinuierlich.
  • Vor der Sperre (9. September): Der Aktienkurs betrug nur noch 1,19 Hongkong-Dollar.
  • Verlustberechnung: Vom Ausgabepreis von 10,1 Hongkong-Dollar auf 1,19 Hongkong-Dollar – das ist ein Verlust von 88 %. Wenn Sie also zum Ausgabepreis gekauft haben, hätten Sie jetzt nur noch 12 % des ursprünglichen Betrags übrig.
  • Marktkapitalverlust: Das Marktkapital des Unternehmens ist von mehreren hundert Millionen Hongkong-Dollar auf nur noch 110 Millionen Hongkong-Dollar gesunken.

Warum ist der Kurs so stark gefallen?

Neben grundlegenden Problemen (die später erörtert werden) liegt der Hauptgrund im Zusammenbruch des Vertrauens der Anleger. Wenn der Markt feststellt, dass während der IPO Manipulationen stattgefunden haben und die Unternehmensgrundlagen den Aktienkurs nicht unterstützen, fliehen die Investoren in Panik. Der aktuelle Kurs von 1,19 Hongkong-Dollar spiegelt vermutlich die doppelte Pessimismus der Anleger bezüglich der Compliance-Risiken und der geschäftlichen Aussichten des Unternehmens wider.

---

Vierter Punkt: Analyse der Unternehmensgrundlagen: Hohe Forschungskosten, noch keine Einnahmen

Einfache Erklärung: Das Unternehmen verbraucht viel Geld, obwohl es noch keine Einnahmen erzielt hat, und sein Kernprodukt befindet sich noch in der Entwicklungsphase.

Bokang Shiyun ist ein typisches Beispiel für ein Unternehmen der 18A-Klasse in der Biotech-Branche – diese Unternehmen zeichnen sich durch hohe Forschungskosten, hohe Risiken, lange Entwicklungszeiten und keinen Umsatz aus.

1. Keine Einnahmen:

In der ersten Hälfte dieses Jahres betrug der Umsatz des Unternehmens 0. Das liegt daran, dass ihr Kernprodukt noch nicht auf dem Markt verkauft wird.

2. Große Verluste: Der Nettoloss betrug 47,947 Millionen US-Dollar (etwa 370 Millionen Hongkong-Dollar). Im gleichen Zeitraum des Vorjahres war das Unternehmen noch profitabel; der plötzliche Übergang zum Verlust ist bemerkenswert.

3. Wohin geht das Geld?

Das Unternehmen erklärt, dass der Anstieg der Verluste hauptsächlich auf folgende Faktoren zurückzuführen ist:

  • Compliance-Kosten: Nach der Notierung müssen strengere Auditing- und Regulierungsanforderungen erfüllt werden, was zu höheren Kosten führt.
  • Forschung und Entwicklung: Das Kernprodukt befindet sich in der dritten klinischen Studie – der letzten und teuersten Phase der Entwicklung, was die Forschungskosten stark erhöht.

Kernprodukt: CBT-001

  • Was ist es? Ein Multikinasehemmer zur Behandlung von Pterygium (einem Augenleiden).
  • Ziel: Es soll das weltweit erste Medikament gegen diese Erkrankung werden.
  • Risiken: Obwohl das Produkt vielversprechend klingt, ist die Erfolgsrate der dritten klinischen Studie sehr gering. Ein Scheitern könnte zu finanziellen Problemen führen. Zudem ist der Markt für Pterygium relativ klein – ob das Unternehmen damit eine angemessene Bewertung auf der Börse erreichen kann, ist fraglich.

Wichtige Frage: Mit null Einnahmen und steigenden Verlusten: Wie viel Geld verbleibt noch auf dem Konto des Unternehmens? Sollte die dritte klinische Studie scheitern oder weitere Mittel benötigt werden, könnte das Unternehmen mit einem Börsensturz oder sogar dem Bankrott konfrontiert werden. Das sind die größten Sorgen der Anleger.

---

Fünfter Punkt: Tiefe Auswirkungen und Lehren für Anleger: Ein Vertrauenskrach in der 18A-Klasse

Einfache Erklärung: Dieser Fall betrifft nicht nur Bokang Shiyun, sondern könnte alle unprofitablen Biotech-Unternehmen an der Hongkonger Börse erschüttern.

1. Für Bokang Shiyun selbst:

  • Kurzfristig: Die Börse ist gesperrt, die Liquidität ist null; Anleger können ihre Aktien nicht verkaufen und müssen auf die Ergebnisse der Untersuchungen warten.
  • Langfristig: Sollte die Behörde Manipulationen nachweisen, könnte das Unternehmen hohe Strafen zahlen, Führungskräfte angeklagt werden oder sogar vom Markt genommen werden. Selbst nach Abschluss der Untersuchungen wäre das Ansehen des Unternehmens zerstört, und eine weitere Finanzierung wäre äußerst schwierig.

2. Für die 18A-Klasse:

  • Gesunkenes Vertrauen: Die 18A-Klasse steht ohnehin wegen hoher Bewertungen und fehlender Gewinne in der Kritik. Dieser Vorfall wird die Anleger noch vorsichtiger machen und sie werden sich fragen, ob auch andere Unternehmen ähnliche Manipulationen begangen haben.

Strengere Regulierung: Es wird erwartet, dass die Prüfungen von IPOs in Zukunft strenger werden, insbesondere bei Unternehmen mit ungewöhnlichen Buchungsdaten und einer einseitigen Struktur der Stabilisierungsinvestoren.

3 Lehren für Anleger:

  • Nicht blind auf „Hitze“ reagieren: Wenn die Aktien eines Unternehmens bei einer IPO von Privatanlegern übermäßig begehrt werden, aber Großinstitutionen kein Interesse zeigen, sollten Anleger vorsichtig sein.

Grundlagen verstehen: Bei unprofitablen Biotech-Unternehmen ist es wichtig zu wissen, in welcher Entwicklungsphase sich das Kernprodukt befindet, welche Konkurrenten es gibt und wie lange das verfügbare Geld reichen wird.

Auf Compliance-Risiken achten: In der Hongkonger Börse ist Compliance entscheidend. Jede Verdacht auf Informationsweitergabe oder Manipulationen ist ein großes Risiko.

Fazit:

Der Fall Bokang Shiyun zeigt deutlich, dass „Begeisterung“ nicht unbedingt mit „Wert“ einhergeht und dass eine Börsennotierung keine Garantie für Sicherheit ist. Für die meisten Anleger ist es am besten, Unternehmen mit ungewöhnlichen Daten oder übertriebenen Versprechungen, aber mangelnder finanzieller Grundlage zu meiden.

Wir werden die weitere Entwicklung der Untersuchungen der Behörde sowie die möglichen Erklärungen von Bokang Shiyun genau verfolgen. Bis dahin empfehlen wir, sich auf die Aktien von Bokang Shiyun zu beschränken – ohne sie tatsächlich zu kaufen.