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„In die Heimat eintauchen, tief verwurzeln – gemeinsam wachsen und gedeihen: Chinesische Technologieunternehmen erneuern das Auslandsmodell der ASEAN“

原文:入乡深耕、共生共长,中国科技企业重塑东盟出海模式

Vom „Verkaufen“ zur „Verwurzelung“: Die neue Logik des Auslandsengagements chinesischer AI-Unternehmen

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzbeobachter. Heute sprechen wir über eine tiefgreifende Veränderung, die bei chinesischen Technologiegiganten und Unicorns stattfindet.

Wenn Sie sich mit Technologie-Nachrichten beschäftigen, haben Sie sicherlich bemerkt, dass ein Begriff in letzter Zeit sehr häufig vorkommt: „Auslandsengagement“. Früher bedeutete Auslandsengagement beispielsweise „Handys nach Afrika zu verkaufen“ oder „Elektrofahrzeuge nach Europa zu bringen“ – im Kern ging es dabei um den Verkauf von Produkten.

Doch inzwischen hat sich die Richtung geändert. Bei einem hochrangigen Gespräch in Malaysia kamen mehrere Technologie-Experten und Diplomaten zu einer Einigung: Heute geht es beim Auslandsengagement nicht mehr nur um den einfachen „Export von Produkten“, sondern um die „Etablierung von Fähigkeiten“ und die „gemeinsame Schaffung von Werten“**.

Einfach ausgedrückt: Früher war es „Ich produziere, du bezahlst“; heute ist es „Ich bringe die Technologie, du schaffst die Anwendungsszenarien – gemeinsam vergrößern wir den Markt, und dieser Markt sollte dabei lokal bleiben“.

Im Folgenden werde ich dieses Gespräch in fünf Aspekte unterteilen und Ihnen die Hintergründe verständlich erklären.

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1. Kernveränderung: Nicht mehr nur „Schaufeln verkaufen“, sondern „Leuten beibringen, Gold zu schürfen“

Früher verhielten sich chinesische Unternehmen beim Auslandsengagement wie „Schaufelnverkäufer“. Sie produzierten Handys oder Server, transportierten sie und verkauften sie – sobald das Geld eingegangen war, war der Deal abgeschlossen.

Aber mit dem Aufkommen der KI-Ära hat sich die Logik geändert. Li Zhu, Experte für KI, betont, dass moderne KI-Modelle (insbesondere solche auf Endgeräten) eine besondere Eigenschaft haben: Sie benötigen nicht alle Daten, um sie in Cloud-Rechenzentren zu verarbeiten, sondern können die Verarbeitung direkt auf dem Handy, im Auto, in Robotern oder sogar im internen Netzwerk des Unternehmens durchführen.

Was bedeutet das?

KI ist nicht mehr eine „hoch oben stehende, schwarze Box im Cloud“. Sie kann „leicht“ werden und direkt in lokale Geräte integriert werden.

Für Länder wie Malaysia, deren Infrastruktur noch im Aufbau ist, ist das eine große Chance. Man muss keine Milliarden in den Bau von Superrechenzentren investieren; mit vorhandener Hardware kann man bereits eine intelligente Modernisierung erreichen.

Daher hat sich die Rolle chinesischer Unternehmen verändert. Sie sind nicht mehr nur reine Produktanbieter, sondern „Fähigkeitsanbieter“. Wir stellen die KI-„Motoren“ bereit und lassen die lokalen Geräte und Netzwerke diese nutzen. Das ist wie früher, als wir Mehl verkauften – jetzt zeigen wir den örtlichen Bäckereien, wie man Teig knetet und fermentiert, und helfen sogar bei der Verbesserung der Rezepte, damit das Brot besser schmeckt.

Zusammenfassung: Das Kernziel des Auslandsengagements hat sich von „Produkttransaktionen“ auf die „Etablierung von Fähigkeiten“ verändert.

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2. Überlebensregel: Gegen die Giganten nicht direkt antreten, sondern lokale Integration betreiben

Viele Start-ups machen beim Auslandsengagement den Fehler, ihre Produkte direkt gegen die lokalen Großunternehmen zu richten – mit oft katastrophalen Ergebnissen.

Su Liangliang von Yufan Intelligence schlägt eine praktische Strategie vor: „Sättigungsangriff“ und „tiefe Integration“**.

Start-ups sollten sich auf einen bestimmten Nischenbereich konzentrieren, dort Exzellenz erreichen und Barrieren aufbauen. Wichtiger noch: Gehen Sie nicht direkt auf die Endkunden zu. Lokale Kunden vertrauen lokalen Dienstleistern mehr.

Su Liangliangs Vorgehensweise: Er verpackt seine Algorithmen und Produktplattformen und überlässt sie lokalen Integratoren (z. B. IT- oder Ingenieurfirmen). Diese Partner verstehen die lokale Sprache, Kultur und Gesetze besser und sind den Kunden näher. Sie definieren die Anwendungsszenarien und betreuen die Kunden, während er die zugrundeliegenden Technologien bereitstellt.

Beispiel:

Stellen Sie sich vor, Sie eröffnen ein Restaurant. Anstatt direkt auf der Straße zu verkaufen, übertragen Sie Ihre exklusiven Gewürzrezepte und Kochtechniken an Dutzende bekannter lokale Restaurants. Die Kunden essen das Essen des Restaurants, aber der Geschmack stammt von Ihnen. Die Restaurantbesitzer verdienen Ruhm und Gewinn, und Sie erhalten Lizenzgebühren sowie langfristige Kooperationsverträge.

Klüngel: „Das Gerät kann importiert werden – aber die Fähigkeiten müssen lokal sein.“ So wird der Geschäftsbetrieb zu einem gemeinsamen Projekt beider Länder, nicht nur zu Ihrem.

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3. Wertschließkreis: Das Modell ist nicht das Ziel, die Nutzbarkeit ist entscheidend

Im KI-Bereich gibt es einen Missverständnis: Je größer die Modellparameter und je höher die Bewertungswerte, desto besser.

Doch Su Liangliang und Li Zhu betonen: Das Modell selbst ist nicht mehr der einzige entscheidende Faktor. Der Wettbewerb besteht darin, die Fähigkeiten des Modells in „wahrnehmbare, nutzbare und wertvolle“ Produkte umzuwandeln.

Ein Beispiel ist die malaysische Digitalbank RytBank: Sie zählte innerhalb von sieben Monaten 1,5 Millionen Nutzer – warum? Weil sie die Technologien von Ant Financial Technologies (eKYC und Anti-Betrugslösungen) nutzte.

Wichtig: Chinesische Technologien lösen Probleme (z. B. schnelle, sichere Identifizierung von Nutzern), während lokale Unternehmen die Nutzung in der Praxis sicherstellen. Wenn man das Modell einfach nur überlässt, ist das nur eine Projektlieferung. Wenn man jedoch mit lokalen Rechenzentren, Herstellern und Branchenintegratoren zusammenarbeitet, um Lösungen in lokalen Sprachen und Kulturen zu entwickeln, entsteht ein echtes Ökosystem.

Einfach gesagt: Ein „kluges Gehirn“ allein reicht nicht aus – es brauchen auch „flexible Hände“ (lokale Anwendungen) und „kundenzentrierte Dienstleistungen“. Nur wenn KI wirklich in das tägliche Leben der Menschen integriert wird und ihnen Zeit und Geld spart, ist der Wert dauerhaft.

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4. Historische Lektion: Von „Halbleitern“ zu „KI“ – Malaysia als idealer Sprungbrett

Warum Malaysia – und warum die ASEAN?

Der ehemalige Botschafter Malaysias in China, Datuk Majid, erzählte eine bedeutungsvolle Geschichte: Als multinationalen Halbleiterunternehmen in den 1970er Jahren Malaysia betraten, sahen sie es nicht nur als Markt, sondern brachten auch Technologie und förderten die Ausbildung von Fachkräften mit. Malaysia entwickelte sich nicht nur zu einer wichtigen Halbleiterproduktionsbasis, sondern stellte auch Fachkräfte für die gemeinsame Produktentwicklung bereit.

Was lehrt uns diese Geschichte für das heutige KI-Auslandsengagement?

1. Konzentrieren Sie sich nicht nur auf den Markt, sondern auch auf die Infrastruktur: Malaysia verfügt über ein Netzwerk für KI-Sicherheit in der ASEAN sowie nationale KI-Institutionen.

2. Sprach- und Kulturvorteile: Malaysia ist eine bilinguale Gesellschaft (Englisch/Malaiisch) und relativ offen – ideal als „Brückenkopf“ für chinesische Unternehmen in der gesamten ASEAN (Indonesien, Vietnam usw.).

3. Gemeinsame Entwicklung ist der Schlüssel: Die Zusammenarbeit sollte nicht auf dem Kauf und Verkauf basieren, sondern auf gemeinsamer Entwicklung.

Zusammenfassung: Malaysia ist nicht nur die „erste Station“, sondern auch der „Hauptsitz“ für ausländische Unternehmen in der ASEAN.

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5. Ökosystemkooperation: Politik, Kapital und Talent – alles ist wichtig

Das Auslandsengagement ist kein Einzelunternehmertum, es benötigt ein umfassendes Ökosystem.

Datuk Majid und Yang Shoujun skizzieren die zukünftige Ausrichtung aus politischer und kapitalistischer Sicht:

Politische Maßnahmen:

  • „Vier Korridore“ schaffen: Technologiekorridore zur Anspruchnahme chinesischer AI-Unternehmen in Malaysia, Talentkorridore zur gemeinsamen Ausbildung von Ingenieuren, Innovationskorridore zur Entwicklung lokaler Anwendungen sowie Investitionskorridore zur Unterstützung lokaler Start-ups.

Kapital: Für verschiedene Phasen des AI-Entwicklungsprozesses sind unterschiedliche Formen des Kapitals erforderlich:

  • Grundlagenforschung: Langfristiges Kapital, da keine sofortigen Gewinne erzielt werden können.
  • Technologieumsetzung: Geduldiges Kapital, um die schwierige Übergangsphase zu überwinden.
  • Kommerzialisierung: Industriekapital, um Unternehmen beim schnellen Wachstum zu unterstützen.

Ziel: Durch das Vorbild von Unicorns soll die Entwicklung der KI-Industrie in Parks, Städten und der gesamten ASEAN gefördert werden.

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Fazit: Die nächste Etappe ist ein Wettbewerb des „Langlebigkeitsdenkens“

Dieses Gespräch sendet eine klare Botschaft:

Die „2.0-Ära“ des chinesischen Technologieauslandsengagements hat begonnen.

  • Ära 1.0: Konkurrenz um Produkte, Preise und Kanäle – im Fokus war der Verkauf.
  • Ära 2.0: Konkurrenz um Ökosysteme, Lokalisierung und gemeinsame Schaffung von Werten – im Fokus ist die Integration.

Der Erfolg hängt nicht mehr nur von der Fortschrittlichkeit einzelner Technologien ab, sondern davon, wer sich lokal verwurzeln und mit wem gemeinsam entwickeln kann.

Für chinesische Technologieunternehmen ist dies nicht nur eine Geschäftsmöglichkeit, sondern auch eine strategische Aufwertung. Von „hinausgehen“ zu „hineingehen“, von „Einspielung“ zu „Kooperation“.

Für die Allgemeinbevölkerung bedeutet dies, dass künftige KI-Anwendungen in Südostasien nicht nur mit dem Etikett „Made in China“ versehen sein werden, sondern Produkte, die gemeinsam von China und Malaysia entwickelt und lokal angepasst wurden.

Das sind die wahren neuen Chancen im Zeitalter der KI.