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Deutsche Übersetzung: Die Banken starten kollektiv in den „Herbstrekrutierungsmodus“ – Die vier großen staatlichen Banken werden in diesem Jahr mehr als 7.000 Mitarbeiter einstellen.

原文:银行集体开启“秋招模式”,四大国有行今年缩招7000余人

Die Herbstrekrutierung in der Bankbranche: Eine Kombination aus Personalabbau und Gehaltserhöhungen – eine stille Revolution rund um Effizienz und Transformation

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzbeobachter. In letzter Zeit wurden die Stellenanzeigen für die Absolventenjahrgänge 2027 der großen Banken massiv veröffentlicht. Wenn Sie selbst, Ihr Kind oder ein Freund Interesse an einer Bankkarriere haben oder sich für den Arbeitsmarkt interessieren, dann sind die Signale in dieser Nachricht besonders aufschlussreich.

Kurz gesagt zeigen sich in dieser Jahrzehntsrekrutierung zwei scheinbar widersprüchliche, aber tatsächlich eng miteinander verbundene Trends: Die Gesamtzahl der Stellen nimmt ab, doch die Gehälter der verbleibenden Mitarbeiter steigen; traditionelle Kassenstellen verschwinden, während „versierte Talente“ mit technischen Kenntnissen sehr gefragt sind.

Im Folgenden werde ich diese Nachricht in fünf Kernpunkte zerlegen, damit Sie den Hintergrund vollständig verstehen können.

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1. **Personalabbau**: Vom Ausbau zur Effizienzsteigerung

Zunächst einmal ist die Zahl der zu besetzenden Stellen rückläufig: Laut Statistiken haben die vier großen staatlichen Banken (Industriebank, Landwirtschaftsbank, China Construction Bank und Bank of China) in diesem Jahr insgesamt etwa 64.000 Stellen ausgeschrieben – das sind mehr als 7.000 weniger als im Vorjahr. Wenn man den Zeitraum über drei Jahre betrachtet, zeigt sich ein deutlicher Trend zum Personalabbau:

  • Absolventenjahrgang 2025: 77.600 Stellen
  • Absolventenjahrgang 2026: 71.500 Stellen
  • Absolventenjahrgang 2027: 64.000 Stellen

Was bedeutet das?

Früher setzten Banken auf eine „Massestrategie“ – viele Filialen, viele Mitarbeiter, auch wenn die Effizienz dadurch etwas niedriger war. Heute erkennen die Banken, dass dieser Ansatz zu teuer und überholt ist.

  • Verringerung physischer Filialen: Die Menschen erledigen ihre Geschäfte zunehmend über mobile Apps; daher werden weniger Kassierer benötigt.
  • Automatisierung ersetzt menschliche Arbeit: Viele wiederholende Aufgaben (z. B. Dateneingabe, einfache Überprüfungen) werden von Systemen übernommen.

Der Personalabbau bedeutet also nicht, dass die Banken kein Geld mehr haben oder insolvent sind, sondern dass sie aktiv nach effizienteren Arbeitsweisen suchen.

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2. **Alterung des Personals**: Der Rückgang der Belegschaft aufgrund der Rentenwelle und der Digitalisierung

Der Rückgang der Rekrutierungen ist nur ein Aspekt; genauso wichtig ist der Wandel bei den Abgängen. Bis Juni dieses Jahres waren die Gesamtbelegschaften von 42 börsennotierten Banken um 35.500 Personen gesunken, wobei die sechs großen staatlichen Banken besonders stark betroffen waren.

Warum ist der Personalabbau so stark?

Ein Faktor, den viele übersehen: Die Rentenwelle. Die Bankbranche ist ein traditioneller Sektor, und viele ältere Mitarbeiter gehen in den Ruhestand. Früher wurde bei einem Rückgang eines Mitarbeiters sofort ein neuer eingestellt, um die Belegschaftszahl zu halten. Heute reicht oft die Automatisierung aus, um die Lücke zu schließen.

  • Landwirtschaftsbank: Die größte Belegschaft (446.900 Mitarbeiter), größter Personalabbau (10.900 Mitarbeiter).
  • Industriebank of China: 7.200 Mitarbeiter weniger.

Dies zeigt, dass die Bankbranche eine tiefgreifende Veränderung durchläuft: Die ältere Generation verlässt die Branche mit traditionellen Kenntnissen, während die neue Generation mit digitalen Fähigkeiten eintritt – die Alters- und Fähigkeitsstruktur der Belegschaft verändert sich dramatisch.

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3. **Gehaltserhöhungen**: Weniger Mitarbeiter, größeres „Kuchen“, mehr für die Verbleibenden

Da weniger Mitarbeiter beschäftigt werden, könnte man annehmen, dass die Gehälter sinken. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Die Gehälter steigen. Laut Statistiken betrug das Durchschnittsgehalt in der Bankbranche im ersten Halbjahr 2026 206.600 Yuan, was einem Anstieg von 2.600 Yuan gegenüber dem Vorjahr entspricht; das monatliche Durchschnittsgehalt lag bei 34.400 Yuan – das sind etwa 400 Yuan mehr pro Monat.

  • Erstes Halbjahr 2024: Rückgang des Durchschnittsgehalts aufgrund der wirtschaftlichen Belastungen nach der Pandemie.
  • Erstes Halbjahr 2025: Geringer Anstieg um 1.300 Yuan.
  • Erstes Halbjahr 2026: Steigerung auf 2.600 Yuan.

Warum steigen die Gehälter, obwohl weniger Mitarbeiter beschäftigt werden?

Das liegt an der Verbesserung der Leistung:

1. Wirtschaftliche Erholung: Die Gewinne der Banken steigen.

2. Kostensenkungen: Durch den Personalabbau sinken die Gesamtkosten, einschließlich Gehälter, Büroausgaben und Verwaltungskosten.

3. Gehaltsverteilung: Die Banken teilen die eingesparten Kosten sowie die zusätzlichen Gewinne mit den verbleibenden Mitarbeitern.

Für die in den Banken verbleibenden Mitarbeiter ist das eine gute Nachricht: Die Konkurrenz wird härter, aber die Arbeitsstabilität und die Einkommenssicherheit steigen. Insbesondere bei den fünf großen staatlichen Banken (außer der Postal Savings Bank) stiegen die monatlichen Durchschnittsgehälter – die Bank of China führt dabei mit 30.100 Yuan pro Monat.

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4. **Veränderungen in den Anforderungen an Bewerber**: Nicht mehr nur Finanzwissenschaftler, sondern „Technologie+Finanzen“

Dies ist der größte Wandel in dieser Rekrutierung. Wenn Sie denken, dass Banken nur Absolventen der Finanzwissenschaften oder Buchhaltung einstellen, irren Sie sich.

Technologie ist jetzt ein Muss: Früher reichte es aus, wenn jemand Programmieren konnte oder Systeme warten konnte. Heute benötigen Banken „Brückenfachkräfte“, die sowohl in Technologie als auch in Finanzen bewandert sind.

  • Was sind „Brückenfachkräfte“?

Beispielsweise fordert die China Merchants Bank von Bewerbern, dass sie sowohl AI als auch Geschäftsprozesse verstehen. Das bedeutet: Wenn Sie nur Programmieren können, aber nicht wissen, was Kredite, Risikomanagement oder Kundenerfahrung sind, werden Sie möglicherweise nicht ausgewählt. Umgekehrt: Wenn Sie nur Finanzen kennen, aber keine Methoden zur Datenanalyse oder Anwendung von KI beherrschen, sind Sie für Schlüsselpositionen ungeeignet.

Konkrete Anforderungen:

  • Bank of China: Sucht nach Entwicklern, Datenanalysten und Sicherheitsexperten mit Kenntnissen in Python/Java/SQL und Projekterfahrung.
  • Minsheng Bank: Führt das Programm „STEM+Finanzen“ durch und bevorzugt Bewerber mit naturwissenschaftlichen, technischen oder mathematischen Hintergründen sowie Kenntnissen in Finanzmathematik.
  • Ping An Bank: Bietet praktische Schulungen, um Bewerber auf Kerngeschäftsprozesse vorzubereiten und „fachkundige, technisch versierte und innovative“ Talente auszubilden.
  • Ningbo Bank: Fokussiert auf Fintech-Bewerber in Bereichen wie Algorithmenentwicklung und Datenforschung.

Kurz gesagt:

Banken suchen nicht mehr nur Menschen mit Finanzwissen, sondern solche, die sowohl technische als auch finanzielle Fähigkeiten besitzen. Sie benötigen Fachkräfte, die Technologie einsetzen können, um finanzielle Probleme zu lösen – beispielsweise mit AI zur Erkennung betrügerischer Transaktionen oder mit Big Data zur individuellen Produktempfehlung.

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5. **Die tiefe Logik der Transformation**: Die Bankbranche wandelt sich von einer „arbeitsintensiven“ zu einer „technologieintensiven“ Branche

Wenn man all diese Aspekte zusammenführt, wird deutlich, dass die Bankbranche eine umfassende Transformation durchläuft:

1. Früher: Banken verdienten mit Personal – durch viele Filialen und Mitarbeiter.

2. Heute: Banken verdienen mit Daten und Algorithmen:

  • Kundeninteraktionen: Über mobile Apps; weniger Kassierer benötigt.
  • Prozesse: Risikomanagement, Genehmigungen, Marketing – alles automatisiert durch Big Data-Modelle.
  • Technologie: Systemwartung, Sicherheit, Innovation – alles abgesichert durch technisches Personal.

Was bedeutet das für Bewerber?

  • Reine Finanzkenntnisse: Die Anforderungen steigen – Sie müssen nicht nur Finanzen verstehen, sondern auch etwas über Daten, Programmierung und logische Analyse wissen.
  • Reine technische Kenntnisse: Die Chancen steigen, aber die Anforderungen ändern sich ebenfalls; Sie müssen nicht nur programmieren können, sondern auch verstehen, wofür Ihre Arbeit dient.
  • Versierte Talente: Sie sind besonders gefragt – beispielsweise Absolventen der Fachrichtungen Finanzingenieurwesen, Fintech oder Data Science, die zusätzlich Programmierkenntnisse erworben haben.

Zusammenfassung:

Die Bankbranche ist nicht mehr nur ein „sicherer Arbeitsplatz“, sondern eine Branche mit hohem technologischen Anspruch. Sie entledigt sich ineffizienter Strukturen und konzentriert ihre Ressourcen auf Technologie und Geschäftsinnovationen, die höhere Werte schaffen. Für junge Menschen bedeutet das: Technologiekenntnisse, Geschäftserfahrung und praktische Fähigkeiten sind der Schlüssel zu Schlüsselpositionen in der Bankbranche.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!