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„Frische Snacks sind im Trend – doch das Geld ist noch nicht eingetroffen.“

原文:新鲜零食火了,但钱还没敢进来

Deutsche Analyse der chinesischen Nachrichten:

Hallo! Ich bin Ihr Freund, der Wirtschaftswissenschaftler und Finanzjournalist. Heute möchten wir über das heißeste und zugleich rätselhafteste Phänomen in der Snackbranche im Jahr 2026 sprechen – die „frischen Snacks“.

Einfach ausgedrückt, es handelt sich um Läden, die frisch geröstete Kastanien, frisch gemahlene Nusspasten und kurz haltbare Backwaren verkaufen, wie zum Beispiel Jinli Men, Jiduoquan, Yiliu usw. Diese Läden sind derzeit unglaublich beliebt – junge Leute stehen drei Stunden in der Schlange, nur um eine Tüte Snacks zu kaufen – doch die dahinterstehenden Investoren halten ihre Geldbörsen fest geschlossen und zögern, zu investieren. Was ist eigentlich los? Ist dies der nächste „Milliarden-Trend“ oder nur eine weitere Blase?

Im Folgenden werde ich die Hintergründe dieser Entwicklung in verständlicher Sprache für Sie erklären.

Zusammenfassung der Kerninhalte

In einem Satz: „Frische Snacks“ ersetzen „Massenproduktions-Snacks“ als neues Lieblingsthema im Offline-Handel. Die Marktkapazität hat sich in fünf Jahren mehr als verdreifacht und soll im Jahr 2026 auf über 40 Milliarden erreichen. Obwohl die Verbraucher verrückt in die Schlange stehen und die Marken wie verrückt Läden eröffnen, konnten die führenden Marken bislang keine nennenswerten Finanzierungen erhalten – aufgrund der hohen Betriebskosten, der starken Homogenisierung sowie des Wettbewerbs von Giganten wie Hema.

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Detaillierte Analyse: Fünf Aspekte, um die Wahrheit hinter den „frischen Snacks“ zu verstehen

1. Warum sind sie plötzlich so beliebt? Weil „günstig“ nicht mehr ausreicht – die Menschen wollen ein „lebendiges“ Erlebnis

Um zu verstehen, warum frische Snacks so populär geworden sind, müssen wir uns ihre Konkurrenten ansehen – die Massenproduktions-Snacks (z. B. Snackhäuser wie Snackhao Bang oder Zhao Yiming). In den letzten drei Jahren haben diese Läden mit extrem niedrigen Preisen und einer großen Produktpalette mehr als 60.000 Filialen eröffnet. Doch als „günstig“ zur Norm wurde, entwickelten die Verbraucher eine gewisse Geschmacksmüdigkeit.

Das Problem der Massenproduktions-Snacks: Sie bieten ein „kaltes“ Erlebnis – kalte Regale, Effizienz in der Lieferkette.

Das Konzept der frischen Snacks: Sie erinnern an Märkte oder Snackstraßen – warme Öfen, der Duft von gerösteten Nüssen, der Blick in die offene Küche – es geht um das Erlebnis beim Einkaufen.

Zahlen sprechen für sich:

  • Marktwachstum: Von weniger als 5 Milliarden im Jahr 2020 auf 18 Milliarden im Jahr 2025, mit einer jährlichen Wachstumsrate von über 40%. Für 2026 wird mit einem Wert von 40 bis 50 Milliarden gerechnet.
  • Veränderungen in den Konsumgewohnheiten: Snacks sind nicht mehr nur gelegentliches Vergnügen, sondern haben sich zu einer Art „vierter Mahlzeit“ entwickelt. 72 % der Stadtbewohner haben ein eigenes Budget für Snacks ausgewiesen, und 67 % sind bereit, mehr für „gesunde, frische“ Produkte auszugeben.

Einfach ausgedrückt: Früher gingen die Menschen in Snackläden, um Geld zu sparen – heute gehen sie dorthin, um sich zu erholen und zu interagieren. Der Duft frisch gerösteter Kastanien kann man in kalten Verpackungstüten nicht ersetzen. Deshalb strömen junge Leute wie auf einen Markt in die B1-Ebenen von Einkaufszentren, halten Papierbeutel in der Hand und posten Fotos in ihren sozialen Netzwerken – es geht nicht nur um den Kauf von Snacks, sondern auch um den Kauf eines „Lebensstils“.

2. Wer sind die Akteure auf dem Markt? Drei verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Strategien

Auf dem Markt für frische Snacks hat sich bereits eine klare Hierarchie gebildet:

  • Erste Gruppe: Große Marken und Neulinge (mit etablierten Geschäftsmodellen):
  • Xueji Chaoguo: Obwohl sie früher als „High-End-Nussproduzent“ bekannt waren (z. B. Kiefernkerne für 536 Yuan/kg), sind sie 2026 wieder in den Markt für frische Snacks eingestiegen und haben Backwaren sowie Desserts hinzugefügt. Sie haben Geld und eine starke Marke, aber sie stehen unter Druck, da ihre Umsätze zurückgegangen sind und sie neue Geschichten benötigen.
  • Jiduoquan: Das stärkste „Dark Horse“. Mit Unterstützung des Black Classic Group (der mit Stinktofu begonnen hat) verfügen sie über eine starke Kältelieferkette und eine zentrale Küche. In weniger als anderthalb Jahren haben sie mehr als 130 Filialen eröffnet und streben bis 2027 2000 Filialen an. Ihr Vorteil liegt in ihrer Infrastruktur – sie können frische Zutaten zuverlässig liefern, was andere Marken nicht können.
  • Yiliu Nutco: Sie verfolgen das Konzept „Zentrale Fabrik + vor Ort hergestellte Produkte“. Mit eigenen Produktionsstätten in Shenyang und Nanjing ziehen sie Kunden durch frisch gemahlene Nusspasten und frisch gebackene Backwaren an. Fast 70 % ihrer Einnahmen stammen aus dieser Produktion, was hohe Gewinne bedeutet – allerdings ist der Betrieb auch anspruchsvoll.
  • Zweite Gruppe: Regionale Marktführer (mit erfolgreichen Einzelgeschäftsmodellen):
  • Jinli Men: Ursprünglich aus Changsha, mit mehr als 40 eigenen Filialen. Sie sind ein Beispiel für ein erfolgreiches Einzelgeschäft – einige Filialen verkaufen monatlich über 4 Millionen Yuan und haben einen Durchschnittspreis von 50–60 Yuan pro Kunde. Sie haben drei Produktionsstätten in Changsha, Dongguan und Changzhou eröffnet und haben Investitionen in Höhe von über 100 Millionen Yuan getätigt. Es gibt Gerüchte, dass die China Resources-Gruppe (Wanxiang City/Wanxiang Hui) Interesse an einer Investition zeigt – das ist ein Zeichen des Vertrauens der Einzelhändler.
  • Pumama: Ursprünglich aus Ningbo, spezialisiert auf die B1-Ebenen von Einkaufszentren und hat sich damit eine einzigartige Position erobert.
  • Dritte Gruppe: Marktteilnehmer aus anderen Branchen (der lebhafteste Teil):
  • Juewei Food, Mingminghao Bang, Chayanyuese, Laiyifen, Sanzhishoushu, Yonghui Supermarket – mehr als 10 bekannte Unternehmen sind im ersten Halbjahr 2026 in den Markt eingestiegen.
  • Warum? Weil die Massenproduktions-Snacks nicht mehr wachsen und sie neue Geschichten benötigen, um ihr Wachstum und ihre Aktienkurse zu erhalten.

Einfach ausgedrückt: Es ist wie ein Schachspiel: Alte Marktteilnehmer versuchen, ihre Positionen zu verbessern, neue Marktteilnehmer wollen Marktanteile erobern, während große Konzerne (wie Juewei und Yonghui) bereits am Tisch sitzen.

3. Die Schwachstellen des Geschäftsmodells: Hohe Verluste und Homogenisierung

Die Geschichte klingt gut, aber die Probleme sind subtil. Frische Snacks haben zwei große Herausforderungen, die viele Marken noch nicht gelöst haben:

Erste Herausforderung: Hohe Verluste

  • Herkömmliche Snacks: Lange Haltbarkeit, geringe Verluste (1–3 %).
  • Frische Snacks: Kurze Haltbarkeit (oft nur 5 Tage), durchschnittliche Verluste von 8–15 %.
  • Konsequenz: Wenn am Tag nichts verkauft wird, entstehen Verluste. Jinli Men schafft es, die Verluste auf 1–3 % zu senken – durch exakte Datenverarbeitung und tägliche Nachbestellungen – aber das erfordert hohe technische und Managementfähigkeiten. Die meisten Marken kaufen noch nach Gefühl ein, was zu hohen Verlusten führt.

Zweite Herausforderung: Homogenisierung und Preiswettbewerb

  • Alle Produkte sehen gleich aus: Jinli Men, Jiduoquan, Yiliu, Pumama – im Laden sieht man nur frisch geröstete Kastanien, kurz haltbare Backwaren, frische Zutaten und Getränke. Abgesehen von Logos und Dekorationen gibt es kaum Unterschiede zwischen den Produkten.
  • Preisprobleme: Die Filiale in Peking von Yiliu wird kritisiert – frisch gemahlene Pistazienpaste kostet 68 Yuan, während sie online für nur 40 Yuan erhältlich ist.
  • Lektionen aus der Vergangenheit: Xueji wurde einst durch Milzeln berühmt, aber andere Marken haben ähnliche Produkte zu niedrigeren Preisen auf den Markt gebracht; zudem führte die hohe Anzahl von Filialen zu einem Rückgang der Umsätze.

Einfach ausgedrückt: Frische Snacks sind wie „Internetrestaurants“ – sie ziehen anfangs durch ihre Frische Kunden an, aber wenn die Kunden feststellen, dass das Essen in anderen Läden ähnlich schmeckt und billiger ist, oder wenn die Preise unangemessen hoch sind, verblasst die Begeisterung schnell. Wenn Marken nicht weiter innovieren oder die Kosten nicht senken können, geraten sie in eine schwierige Lage.

4. Der Schatten der Giganten: Der Wettbewerb von Hema und ähnlichen Unternehmen**

Das wird oft übersehen, ist aber entscheidend: Frische Snackläden bieten Produkte wie Backwaren, frisch geschnittenes Obst und fertig zubereitete Gerichte an – doch Hema und ähnliche Unternehmen haben diese bereits lange und besser umgesetzt.

  • Größenvorteile: Hema verfügt über eine starke Lieferkette, eine effiziente Kältelieferkette und eine gute Verlustmanagement-Struktur.
  • Preisvorteile: Durch ihre großen Bestellungen können sie die Preise niedriger halten.
  • Markenbekanntheit: Kunden kaufen bei Hema nicht nur Snacks, sondern auch Lebensmittel – ein One-Stop-Lösung.
  • Marktgrenzen: Laut Schätzungen von Guohai Securities gibt es weltweit nur maximal 4000 Frische-Snack-Läden. Im Vergleich zu den mehr als 60.000 Filialen der Massenproduktions-Snacks ist das keine vergleichbare Größe. Selbst bei optimistischen Schätzungen beträgt der Marktumfang nur 60–80 Milliarden – während die Massenproduktions-Snacks bereits einen Marktwert von 220 Milliarden haben.

Einfach ausgedrückt: Frische Snacks sind wie ein exklusives „Privatrestaurant“ in einer Großstadt – während Hema ein „großes Supermarkt-Unternehmen“ ist. Obwohl Privatrestaurants charakteristisch sind, sind Supermärkte billiger, vielseitiger und stabiler. Wenn Kunden feststellen, dass sie ähnliche Produkte auch bei Hema für weniger Geld bekommen können, wird der Schutzwall der Frischen Snacks schwächer.

5. Die kalte Reaktion des Kapitals: Warum coexistieren Warteschlangen und Zurückhaltung?

Dies ist das zentrale Dilemma der Nachricht: Die Verbraucher zeigen ihre Zustimmung durch Warteschlangen, das Kapital durch Zurückhaltung.

  • Zahlen zeigen Aufregung: Im Jahr 2025 gab es mehr als 20 Finanzierungen in Höhe von über 1 Milliarde Yuan.
  • Die Realität ist jedoch kalt: Bis August 2026 hat keines der führenden Marken (Jinli Men, Jiduoquan, Yiliu, Pumama) eine A-Runde an Finanzierungen erhalten. Top-Investoren wie Sequoia China haben sich zurückgezogen.

Warum zögert das Kapital zu investieren?

1. Hohe Bewertungen: Jiduoquan hat nur etwas mehr als 100 Filialen, aber die Bewertung liegt bei 3 Milliarden Yuan – das entspricht einer Bewertung von fast 30 Millionen pro Filiale. Im Einzelhandel ist das keine günstige Größe, besonders wenn man bedenkt, dass die Markte noch nicht nachweislich profitabel sind.

2. Hoches Betriebsrisiko: Frische Snacks sind eine Mischung aus Snackhandel und leichter Gastronomie – die Produktion erfordert viele Mitarbeiter, hohe Standards und strenge Qualitätskontrollen. Während Massenproduktions-Snacks in drei Jahren 60.000 Filialen eröffnen konnten, bleibt unklar, ob Frische-Snacks eine ähnliche Größe erreichen können.

3 Fehlende Standards: Im August 2026 versuchte Qihuo Street, Branchenstandards zu definieren – doch es gibt bisher keine einheitlichen Kriterien. Ohne klare Richtlinien zögert das Kapital, zu investieren.

Einfach ausgedrückt: Kapital ist kein Wohltätigkeitsinstitut; es sucht nach Wiederholbarkeit und Sicherheit. Frische Snacks scheinen zwar ein gutes Geschäft zu sein (mit profitablen Einzelgeschäften), aber sie scheinen nicht in der Lage, schnell und kostengünstig in großen Mengen zu expandieren. Das Kapital fragt sich: Ist die hohe Nachfrage aufgrund der Frische oder aufgrund echter Bedürfnisse der Kunden?

Fazit: Ein gutes Geschäft – aber vielleicht nicht der nächste „Milliarden-Trend“

Frische Snacks lösen ein Problem: Warum gehen die Kunden trotz der günstigen Angebote der Massenproduktions-Snacks weiterhin in Offline-Läden? Die Antwort lautet: Frische Zubereitung, kurze Haltbarkeit und ein persönliches Erlebnis. Dieses Konzept funktioniert auf der Ebene der Einzelgeschäfte – die Zahlen von Jinli Men belegen das. Doch ein erfolgreiches Einzelgeschäft reicht nicht aus, um den gesamten Markt zu dominieren.

  • Grenzen des Marktes: Die Obergrenze von 4000 Filialen macht es schwierig, zu einem Milliarden-Unternehmen zu werden wie die Massenproduktions-Snacks.
  • Hoches Betriebsrisiko: Hohe Verluste, hohe Personalkosten und schwierige Standardisierung erschweren die Skalierung.
  • Heftiger Wettbewerb: Mit dem Einstieg großer Unternehmen steigt die Homogenisierung und der Preiswettbewerb.

Letzte Schlussfolgerung:

Frische Snacks könnten ein „kleines, aber gutes“ Geschäft sein, besonders für Marken mit starken Lieferketten und exzellenten Betriebsfähigkeiten, die regionale Märkte erschließen können. Doch sie sind wahrscheinlich nicht der nächste „Milliarden-Trend“. Zunächst werden wir ein seltsames Bild beobachten: Junge Leute stehen in Einkaufszentren drei Stunden in der Schlange, während Investoren in Büros über PPTs den Kopf schütteln.

Für die meisten Menschen ist es genug, den Genuss von frischen Snacks zu genießen; für Unternehmer ist es jedoch schwierig, dieses Geschäft erfolgreich zu führen – es erfordert extrem hohe Standards und effiziente Betriebsabläufe.