Hallo! Ich bin Ihr Freund, der Finanz- und Wirtschaftsanalyst. Heute möchten wir über eine Branche sprechen, die auf den ersten Blick „hart“ erscheint, aber in Wirklichkeit eng mit unseren Handys, Computern – und sogar der zukünftigen Rechenleistung von KI – verbunden ist: Elektronikstoffe.
Kürzlich verbreiteten sich Nachrichten über steigende Preise für Elektronikstoffe wie Lauffeuer. Viele Menschen denken vielleicht: „Ist das nicht nur ein Stück Stoff? Wie kann der Preis so stark steigen?“
Keine Sorge – dieser „Stoff“ ist alles andere als gewöhnlich. Er bildet die Grundlage für Leiterplatten (PCBs), die wiederum das „Nervensystem“ aller elektronischen Geräte darstellen. Von Ihrem iPhone über die in Rechenzentren arbeitenden KI-Server bis hin zu allem anderen – ohne Elektronikstoffe wäre nichts möglich.
Um Ihnen die Hintergründe dieser Preiserhöhungen und ihre möglichen Auswirkungen vollständig zu erklären, habe ich diesen tiefgründigen Bericht der „Wirtschaftsbeobachtungszeitung“ in fünf verständliche Abschnitte aufgeteilt. Wir werden keine Fachbegriffe verwenden, sondern nur einfachen Sprachstil und die Kernlogiken erläutern.
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Abschnitt 1: Rückblick auf das Phänomen: Wie stark sind die Preiserhöhungen – und warum ist die Aufregung so groß?
Zunächst müssen wir die aktuelle Situation klarstellen: Es handelt sich nicht um eine kleine Preiserhöhung, sondern um einen „epischen“ Anstieg, der sogar noch beschleunigt.
- Preise verdoppelt oder mehr:
- Der am meisten verwendete Elektronikstoff der Spezifikation 7628 ist von Anfang des Jahres mit 3,8 Yuan/meter auf 11,8 Yuan/meter im September gestiegen.
- Die noch dünneren und hochwertigeren Spezifikationen 1080 und 2116 haben sogar einen noch größeren Anstieg von 280–290% verzeichnet.
- Zum Vergleich: Die letzte Preiserhöhung (2020–2021) erreichte maximal 8,78 Yuan/meter; jetzt liegt der Preis bereits um mehr als 30% über diesem Niveau.
- Die Nachfrageunternehmen leiden:
- Der Marktführer bei der Herstellung von Kupferbeschichteten Platten (CCL), JianTao, hat in diesem Jahr sieben Mal Preiserhöhungen angekündigt, was zu einem Gesamtanstieg von über 100% führte.
- Unternehmen, die Leiterplatten herstellen (z. B. Shennan Circuit, Jingwang Electronics), beschweren sich über hohe Kosten und drückende Gewinnmargen.
- Reaktion der Börse:
- Die Aktien von Unternehmen wie Honghe Technology, International Composite und China巨石 sind im Laufe des Jahres um das Dreifache bis Fünffache gestiegen.
- Die Gewinne haben tatsächlich zugenommen: Honghe Technology verzeichnete im ersten Halbjahr einen Nettogewinnzuwachs von 334%, China巨石 von 74%.
Zusammenfassung: Elektronikstoffe sind zu einer Art „Hard Currency“ geworden – wer genug davon hat, kann den Preis erhöhen, selbst große Unternehmen können nicht genügend Rohstoffe beschaffen.
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Abschnitt 2: Kernlogik: Warum gibt es einen Mangel? Es liegt nicht an den Maschinen, sondern an drei Hauptfaktoren
Viele denken, der Mangel an Elektronikstoffen liege an unzureichenden Webmaschinen – doch das ist nur die Oberfläche. Expertin Su Wan Yi weist darauf hin, dass der Mangel auf eine Kombination aus Nachfrage, Rohstoffen und Ausrüstung zurückzuführen ist, wobei keiner dieser Faktoren fehlen darf.
1. Nachfrage: KI-Server sind „Stofffresser“
- Rasante Steigerung der Verbrauchsmenge: Frühere Server-Leiterplatten hatten etwa 8–14 Schichten; moderne KI-Server (z. B. von Nvidia) benötigen 20–78 Schichten. Jede Schicht benötigt Elektronikstoffe als Grundlage.
Folge: Ein KI-Server verbraucht 3 bis 8 Mal so viel Elektronikstoff wie ein herkömmlicher Server.
Wichtiger Punkt: Dies ist keine zyklische Schwankung (wie zum Beispiel während des Weihnachtsgeschäfts), sondern eine dauerhafte Steigerung der Nachfrage. Solange KI weiterentwickelt wird, wird diese Nachfrage bestehen bleiben.
2. Rohstoffe: Es gibt nicht genug Elektronengarn
Langsame Produktionszeit: Die Herstellung von Elektronengarn erfordert die Errichtung spezieller Öfen – von der Planung bis zur vollständigen Produktion vergehen mehr als zwei Jahre. In diesem Jahr wurde in China kaum neue Kapazitäten hinzugefügt.
Große Unternehmen behalten den Markt für sich: Unternehmen wie China巨石 und JianTao verwenden ihr eigenes Elektronengarn vorrangig für die eigene Produktion und verkaufen nur einen kleinen Teil auf dem Markt.
Kleine und mittlere Unternehmen sind betroffen: Einige kleine und mittlere Hersteller haben bereits keine Lager mehr und können nur 60% der Nachfrage decken.
3. Ausrüstung: Japanische Toyota-Webmaschinen sind ein Monopol
Keine Alternativen: Für hochwertige Elektronikstoffe (insbesondere dünne Stoffe) werden spezielle Webmaschinen benötigt, von denen mehr als 90% von Toyota Industries aus Japan stammen.
Wartezeiten: Bestellungen für solche Maschinen werden erst 2029 geliefert.
Unterschied zu inländischen Maschinen: Inländische Maschinen weisen größere Schwankungen in der Spannung auf (±0,3 Gramm gegenüber ±0,1 Gramm bei Toyota-Maschinen). Inländische Maschinen eignen sich zwar für dicke Stoffe, aber nicht für ultradünne Stoffe – daher zögern Elektronikstoffhersteller, auf inländische Maschinen umzusteigen.
Zusammenfassung: KI hat die Nachfrage stark angehebt; die Produktion von Rohstoffen kann nicht schnell genug folgen, und aufgrund des Monopols durch Japan sind hochwertige Maschinen schwer zu beschaffen. Daher ist es kein Wunder, dass die Preise steigen.
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Abschnitt 3: Die Wahrheit über die Gewinne: Wer profitiert? Das grausame Spiel des „Abwirfens des Billigen und des Fokussierens auf das Teure”
Bei den Preiserhöhungen haben verschiedene Unternehmen sehr unterschiedliche Erfolge. Die Kernlogik ist: Wer hochwertige Spezialstoffe herstellt, verdient viel Geld; wer nur gewöhnliche Stoffe herstellt, bleibt auf geringen Gewinnen sitzen.
- Großer Gewinnunterschied:
- Gewöhnlicher Stoff (7628): 11,8 Yuan/meter – wird für Handys und Haushaltsgeräte verwendet, Wettbewerb ist stark, Gewinne sind gering.
- Spezialstoffe (z. B. mit niedriger Dielektrizität, Quarzstoffe): werden für KI-Server verwendet, die hohe Signalübertragung und geringe Verluste erfordern.
- Preisunterschiede: Innerhalb derselben Kategorie können die Preise um das 20-fache variieren!
- Entscheidungen der Unternehmen:
- Honghe Technology: Hat aufgewendet, den Gewinn aus gewöhnlichen Stoffen zu reduzieren und sich auf Spezialstoffe zu konzentrieren. Dadurch stieg der Umsatzanteil an Spezialstoffen von 16% auf 35%, die Bruttogewinnmarge von 31% auf 59,5%.
Kontrast zum Beispiel: Changhai Shares (herstellt hauptsächlich gewöhnliches Glasfaser Garn und ist nicht im Hochtechnologiebereich tätig) verzeichnete im ersten Halbjahr sogar einen Rückgang des Nettogewinns um 10%.
JianTao: Der Gewinn aus der Elektronikstoffproduktion stieg im ersten Halbjahr um 280%.
Zusammenfassung: Die Branche erlebt eine Umstrukturierung – große Unternehmen und solche, die in der Lage sind, hochwertige Stoffe herzustellen, verdienen viel Geld, während die Produktion von gewöhnlichen Stoffen zurückgefahren wird.
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Abschnitt 4: Zukunftsaussichten: Wo liegt der Wendepunkt? Geduld – 2028 wird der entscheidende Test sein
Wenn die Gewinne so hoch sind, warum kommen keine neuen Spieler in die Branche? Warum fallen die Preise nicht?
- Warum trauen sich keine neuen Spieler heran?
- Erinnerung an die letzte Preiserhöhung: 2021 kamen viele Unternehmen in die Branche, um Kapazitäten zu erweitern – doch 2022 brach der Markt zusammen, und die Neulinge verloren über mehrere Jahre.
Hohe Hürden:
- Staatseigene Unternehmen: Die Renditen reichen nicht den Anforderungen nicht aus.
- Private Unternehmen: Die Kosten für Schlüsselkomponenten (z. B. Platin-Rhodium-Legierungen) sind zu hoch.
Bestehende Unternehmen: Konzentrieren sich auf die Produktion von hochwertigeren Stoffen und sind nicht interessiert an gewöhnlichen Stoffen mit niedrigen Gewinnen.
- Zeitplan für die Kapazitätsausweitung:
- 2026–2027: Die Erweiterungsprojekte von China巨石 und JianTao (Huai'an, Tongxiang, Qingyuan) werden schrittweise in Betrieb genommen, aber die Hauptproduktion erfolgt erst ab Ende 2027 bis 2028.
Toyota-Webmaschinen: Die Monatsproduktion wird voraussichtlich erst im zweiten Quartal 2027 auf 200 Maschinen steigen, im dritten Quartal 2027 auf 300 Maschinen.
Inländische Maschinen: Es wird erwartet, dass ihre Produktion erst im ersten Halbjahr 2027 ansteigt – doch um von großen Unternehmen in großem Umfang gekauft zu werden, müssen sie noch weitere Tests hinsichtlich Qualität und Zuverlässigkeit bestehen.
- Expertenaussage: 2028 wird der entscheidende Testpunkt sein. Bis dahin werden die Engpässe bei den Rohstoffen und der Ausrüstung kaum behoben sein. Selbst wenn die Produktion von inländischen Maschinen zunimmt, wird der Wettbewerb weiterhin auf Systemaspekte wie Garnzusammensetzung, Beschichtungsverfahren und Kundenzertifizierungen ausgerichtet sein.
Zusammenfassung: In naher Zukunft (2026–2027) wird die Versorgung weiter angespannt bleiben; die Preiserhöhungen werden voraussichtlich anhalten. Der eigentliche Gleichgewichtszeitpunkt zwischen Angebot und Nachfrage liegt erst 2028. Es ist daher vorsichtig, jetzt in die Branche einzusteigen – aber die Branchenentwicklung ist sehr positiv.
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Abschnitt 5: Potenzielle Risiken und Unwägbarkeiten: Kann PTFE die Elektronikstoffe ersetzen? Oder ziehen ausländische Unternehmen sich zurück?
Schließlich sollten wir prüfen, ob es „schwarze Schwäne“ oder neue Faktoren gibt, die die Situation verändern könnten:
- PTFE als Ersatz: PTFE ist ein anderes Hochfrequenzmaterial – könnte es KI-Server ersetzen?
- Befürchtungen: Obwohl Nvidia bei seinen nächsten Servern (Rubin Ultra) PTFE getestet hat, wird die Massenproduktion erst im zweiten Halbjahr 2027 beginnen, und es wird voraussichtlich eine Mischung aus PTFE und Glasfaser verwendet. Daher wird der Bedarf an Elektronikstoffen kurzfristig weiterhin hoch bleiben.
- Ausländische Produktion: Unternehmen aus Japan, den USA und Taiwan ziehen ihre Produktion von gewöhnlichen Elektronikstoffen zurück und konzentrieren sich auf hochwertigere Produkte.
- Auswirkungen: Chinesische Hersteller (z. B. China巨石) erhalten mehr Auslandsaufträge; ihre Marktanteile werden weiter steigen.
- Niedrigwertige Produkte: Einige kleine Hersteller verwenden minderwertige Materialien, was zu Qualitätsproblemen bei Leiterplatten führt. Dies beschleunigt die Konzentration der Branche auf führende Unternehmen.
- Preisprognosen: Experten erwarten, dass die Preise bis Ende des Jahres weiter steigen könnten – die aktuellen Preise auf dem Secondhandmarkt (14–15 Yuan/meter) liegen bereits über den Angeboten der großen Unternehmen (10 Yuan/meter), was auf eine extreme Knappheit hindeutet.
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Fazit für die Allgemeinheit:
1. Für Investoren: Die Elektronikstoffbranche befindet sich in einer Phase mit hoher Nachfrage, hohen Markteintrittshürden und hohen Gewinnen. Der Fokus sollte auf der Kapazitätsausweitung von hochwertigen Spezialstoffen sowie auf Fortschritten bei inländischen Webmaschinen liegen. Beachten Sie jedoch, dass die Aktienkurse bereits einige Erwartungen widerspiegeln; der eigentliche Gleichgewichtszeitpunkt zwischen Angebot und Nachfrage liegt erst 2028. Kurzfristige Schwankungen sind möglich.
2. Für Fachleute in der Elektronikbranche: Seien Sie auf steigende Kosten vorbereitet. Hersteller von Leiterplatten und Endgeräten werden versuchen, diese Kosten durch Preiserhöhungen oder Optimierungen zu kompensieren. Die Versorgung mit Rohstoffen ist wichtiger als der Preis – Unternehmen, die nicht genug Material haben, werden aus dem Markt gedrängt.
3. Für Neugierige: Denken Sie daran: Der „unscheinbare Stoff“ in Ihrem Handy durchlebt aufgrund der Entwicklung von KI eine beispiellose Wertsteigerung. Er ist nicht mehr nur ein einfaches Industrieprodukt, sondern ein entscheidender Bestandteil der Rechenleistung in der digitalen Ära.
Letzter Hinweis: Der Markt ist riskant – Investitionen sollten mit Vorsicht erfolgen. Die obenstehende Analyse basiert auf öffentlichen Nachrichten und logischen Schlussfolgerungen und stellt keine direkten Investitionstipps dar.