虎嗅

„Diejenigen, die süchtig nach Apple-Produkten sind, sollen zuerst Geld ausgeben.“

原文:让苹果上瘾的人先花钱

Tiefgangsanalyse des Apple Foldscreen-Telefons iPhone Duo: Ein „teures Eintrittsticket“, das sieben Jahre zu spät kam – lohnt es sich wirklich?

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzjournalist.

In der Nacht zum 10. September, Pekingzeit, wurde die „große Nachricht“, auf die alle Apple-Fans weltweit gewartet hatten, endlich bekannt gegeben: Apples erstes Foldscreen-Telefon, das iPhone Duo, wurde offiziell vorgestellt.

Ehrlich gesagt war meine erste Reaktion beim Anschauen der Präsentation nicht „Wow, Apple hat endlich ein Foldscreen-Telefon herausgebracht“, sondern eher ein mulmiges Gefühl: Ab 15.999 Yuan, das Top-Modell kostet 26.499 Yuan? Dieser Preis ist 5.000 Yuan teurer als das iPhone 18 Pro Max mit gleicher Speicherkapazität.

Das ist, als würdest du in ein Restaurant gehen und der Besitzer sagen: „Wir haben endlich ein neues Gericht, aber es kostet 500 Yuan mehr als im Nachbarladen – und außerdem fehlen einige Zutaten.“ Würdest du dann bestellen?

Heute lassen wir alle komplizierten technischen Daten beiseite und analysieren die Sache in einfachen Worten, um herauszufinden, ob diese 5.000 Yuan wirklich einen „Intelligenzsteuer“ wert sind – und ob Apples Strategie darin besteht, „Kuchen zu backen“ oder „den Kuchen zu stehlen“.

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Erstes: Der Preisunterschied von 5.000 Yuan – gekauft wird keine „Verbesserung“, sondern ein Kompromiss

Rechnen wir mal nach: Für 5.000 Yuan mehr erwartet man normalerweise eine „komplett überlegene“ Leistung. Bei dem iPhone Duo hat Apple jedoch nicht nur keine umfassenden Verbesserungen vorgenommen, sondern sogar einige deutliche Kürzungen vorgenommen:

1. Die „Verkleinerung des Bildsystems“

Das ist der größte Grund für Unzufriedenheit. Die früheren iPhone Pro-Modelle zeichneten sich durch das separate Teleobjektiv aus, mit dem man Fernansichten oder Porträtaufnahmen mit Blurseffekt machen konnte – das war ihre Stärke. Aber beim Duo wurde das Teleobjektiv entfernt und es gibt auch keine variable Blendenöffnung. Die sogenannte „2-fache optische Zoomfunktion“ basiert eigentlich nur auf der Kürzung des Hauptbildes.

Einfacher ausgedrückt: Mit dem teureren Telefon bekommst du bei der Aufnahme von Fernansichten möglicherweise eine geringere Auflösung als mit dem früheren, billigeren Pro Max. Für Fotoliebhaber ist dieser Preisunterschied etwas ärgerlich.

2. Die „Realität des Gewichts und der Falten

Apple behauptet, es handele sich um das „dünnste iPhone“ aller Zeiten – ausgeklappt misst es 5,2 Millimeter. Klingt großartig, oder? Aber geschlossen sind es 11,3 Millimeter und das Gewicht beträgt 254 Gramm.

Einfacher ausgedrückt: Das Gewicht ist etwa so, als hieltest du zwei halbe Ziegel in der Hand. Zwar verwendet Apple Nanotextur und spezielle Materialien, um Falten zu reduzieren, aber auf der Website wird nur versprochen, dass die Falten „so weit wie möglich vermieden“ werden – keine Garantie für „keine Falten“.

Die Foldscreen-Technologie kämpft immer noch mit den physikalischen Gesetzen. Auch wenn Apples Verarbeitung hochwertig ist, kann sie die Naturgesetze nicht außer Kraft setzen. Werden die Falten nach einem Jahr Nutzung tiefer? Wird der Bildschirm abgenutzt? Apple gibt dafür keine Garantie.

3. Funktionalitätskürzungen

Es gibt keinen Face ID (Gesichtserkennung) mehr; stattdessen wird eine Seitenfingerprint-Technologie verwendet. Das ist ein Rückschritt in Apples Produktlinie. Außerdem wird die Unterstützung für den Apple Pencil erst später verfügbar sein.

Zusammenfassung: Für den Preis eines Flaggschiff-Telefons bekommst du ein „dünnes“ Foldscreen-Modell – nicht eine „allround-fähige“ Version. Apples Logik lautet: Das Kernmerkmal eines Foldscreens ist die „Form“, nicht die Ausstattung. Aber die Verbraucher fragen sich: Warum sollte ich mehr bezahlen, wenn die Ausstattung dadurch eingeschränkt wird?

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Zweites: Die echten Verkaufspunkte: Nicht der große Bildschirm, sondern der „Dimensionsschlag“ der iOS-Ökologie

Wenn man nur die Hardware betrachtet, hat das iPhone Duo tatsächlich keinen Vorteil. Warum kann Apple dann einen so hohen Preis verlangen? Nicht wegen der Hardware, sondern weil „du nicht ohne mich auskommen kannst“:

1. Eine Möglichkeit für diejenigen, die Neues ausprobieren wollen, ohne das Betriebssystem wechseln zu müssen

Früher hattest du nur zwei Optionen, wenn du ein Foldscreen-Telefon wolltest: Entweder musstest du mit der Fragmentierung des Android-Betriebssystems leben oder auf einige Apple-exklusive Funktionen verzichten (z. B. iMessage, AirDrop, nahtlose Zusammenarbeit mit Mac/iPad).

Jetzt gibt es das Duo – es ermöglicht den „treuen Apple-Fans“, die Vorteile eines Foldscreens zu erleben, ohne das iOS-Betriebssystem wechseln zu müssen.

Einfacher ausgedrückt: Stell dir vor, du bist es gewohnt, Starbucks zu trinken – plötzlich gibt es eine neue Geschmacksrichtung. Obwohl sie teurer ist als bei Luckin, musst du weder die Tasse noch den Strohhalm wechseln und kannst deine bisherigen Mitgliedspunkte weiter nutzen. Dieser „nahtlose Übergang“ ist etwas, das Android-Hersteller nicht bieten können.

2. Die „Schutzmauer“ der Softwareanpassung

Apples Stärke liegt nicht in der Herstellung von Hardware, sondern in der Entwicklung einer umfassenden Ökologie. iOS 27 wurde speziell für Foldscreens überarbeitet und unterstützt das gleichzeitige Ausführen von zwei Anwendungen sowie das Arbeiten mit mehreren Bildschirmen.

Einfacher ausgedrückt: Früher musstest du zwischen verschiedenen Fenstern wechseln, wenn du Informationen suchtest oder Nachrichten beantwortetest. Jetzt kannst du auf der linken Seite Informationen einsehen und auf der rechten Nachrichten beantworten – genauso bequem wie auf einem iPad.

Obwohl auch Android das Arbeiten mit mehreren Bildschirmen unterstützt, ist die Anpassung von Apps bei Android uneinheitlich; einige Apps sehen nach der Aufteilung des Bildschirms chaotisch aus. Apples App Store überprüft die Anwendungen streng, sodass die Erfahrung einheitlicher und stabiler ist.

Wichtig: Apple verkauft nicht nur einen foldbaren Bildschirm, sondern ein „iOS-System, das sich falten lässt“. Für Nutzer, die stark auf die Apple-Ökologie angewiesen sind, ist der Wert dieses Systems weitaus größer als die Hardware selbst.

3. Die „kleinen Freuden“ der Doppelschirm-Funktionen

Auch wenn das Arbeiten mit mehreren Bildschirmen keine Revolution ist, sind einige Funktionen sehr praktisch:

  • Perfektes Selfie-Tool: Der Außenschirm ermöglicht es, die Komposition vor dem Fotografieren zu überprüfen; beim Fotografieren von Kindern kann man sogar eine Animation abspielen, um die Aufmerksamkeit des Kindes zu lenken.
  • Tischhalterung: Wenn der Bildschirm halb gefaltet ist, kann man damit auf dem Tisch stehen und Videoanrufe führen oder Videos ansehen.

Diese Funktionen sind vielleicht nicht spektakulär, aber sehr praktisch. Sie verwandeln das Foldscreen-Telefon von einem „Spielzeug“ in ein „werkzeugliches“ Gerät.

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Drittes: Marktstrategie: Verkauft Apple „Kuchen“ oder „stiehlt“ er den Kuchen“?

Apples Markteintritt ist für Vorreiter wie Samsung, Huawei und Xiaomi sowohl vorteilhaft als auch nachteilig:

Vorteile: Apple hilft dem Markt dabei, die Verbraucher auf das Thema Foldscreens aufmerksam zu machen. In den letzten Jahren haben chinesische Hersteller viel Geld in die Aufklärung der Verbraucher investiert – dass Foldscreens keine Spielzeuge, sondern Produktivitätswerkzeuge sind. Apples Markenpräsenz und Vertriebskanäle werden dazu beitragen, dass mehr Menschen, die bisher nur Geräte mit festem Bildschirm gekauft haben, sich für Foldscreens interessieren.

Nachteile: Apple könnte den „größten Anteil“ des Marktes für sich beanspruchen. Laut IDC könnte Apple bis Ende 2027 40 % des Foldscreen-Marktes besetzen. Was bedeutet das? Diejenigen, die sich für Foldscreens interessieren, aber noch zögern, das Betriebssystem zu wechseln, sind ursprünglich potenzielle Kunden für chinesische Hersteller. Apple hat ihnen nun einen Grund gegeben, bei Apple zu bleiben.

Noch schlimmer ist der Preis: Huawei und Xiaomi haben ihre neuen Produkte zu einem Preis von 10.999 Yuan angeboten. Wenn Verbraucher sehen, dass das iPhone Duo 15.999 Yuan kostet, denken sie vielleicht: „Oh, ein Foldscreen kostet also nur so viel – die chinesischen Modelle sind 5.000 Yuan günstiger, sind die vielleicht die bessere Wahl?“ Apples hoher Preis hilft den chinesischen Herstellern dabei, ein Image von „Günstigkeit“ zu vermitteln.

Marktprognosen:

  • Optimisten (Counterpoint): Apples Markteintritt könnte den Markt antreiben und die weltweiten Auslieferungen von Foldscreens bis 2026 auf über 100 Millionen steigern.
  • Vorsichtige (IDC): Der chinesische Markt könnte um 26,7 % schrumpfen, aufgrund des intensiven Wettbewerbs unter den chinesischen Herstellern sowie aufgrund des hohen Preises von Apple.

Meine Einschätzung: Apples Markteintritt wird Aufmerksamkeit erregen, aber nicht unbedingt sofort zu Wachstum bei allen Herstellern führen. Der Foldscreen-Markt bleibt derzeit noch ein „Nischenmarkt für High-End-Nutzer“ – es ist noch weit entfernt von einer breiten Verbreitung.

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Viertes: Kaufempfehlungen für die Allgemeinheit: Wer sollte kaufen, und wer sollte warten?

Wer sollte kaufen?

  • Starke iOS-Nutzer: Wenn du auf iMessage, AirDrop und die Verbindung mit dem Apple Watch angewiesen bist und schon immer ein Foldscreen-Telefon ausprobieren wolltest, ist das iPhone Duo die beste Wahl – es bietet die vollständigste Erfahrung.
  • Berufliche Nutzer: Wenn du häufig mit Dokumenten und E-Mails arbeitest und die Doppelschirm-Funktionen die Effizienz steigern, sowie Apples Sicherheits- und Datenschutzmaßnahmen dir wichtig sind.
  • Personen mit genügend Budget und dem Wunsch nach einer erstklassigen Erfahrung: Für dich ist dieser Preis kein Problem – du kaufst die „neueste“ Technologie und den „komfortabelsten“ Service.

Wer sollte warten?

  • Nutzer, die auf den Preis achten: Huawei- und Xiaomi-Foldscreen-Modelle sind in der Preisklasse von 10.999 Yuan erhältlich und bieten bessere Ausstattungen (Teleobjektiv, Schnellladung, geringeres Gewicht) – das Preis-Leistungs-Verhältnis ist deutlich besser.
  • Fotoliebhaber: Wenn dir die Bildqualität wichtig ist, ist das Fehlen eines Teleobjektivs beim Duo ein großer Nachteil.
  • Nutzer, die empfindlich auf Falten reagieren: Auch wenn Apples Verarbeitung hochwertig ist, sind Falten beim Foldscreen ein physikalisches Phänomen, das sich mit der Zeit verändern kann. Wenn du das nicht akzeptieren kannst, solltest du noch abwarten, bis es technische Fortschritte gibt.
  • Nutzer, die kein eSIM nutzen können: Chinesische Nutzer sollten beachten, dass das iPhone Duo nur über eSIM verfügt und kein physisches SIM-Kartenfach hat. Wenn der eSIM-Service in deinem Gebiet kompliziert ist oder du zwei physische SIM-Karten verwendest, kann das ein Problem sein.

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Fünftes: Apples erstes Produkt als „Erstes Zeugnis“ für den neuen CEO

Für den neu ernannten Apple-CEO John Ternus ist das iPhone Duo das erste wichtige Produkt, das er präsentieren musste.

Es ist nicht perfekt – man könnte sogar sagen, dass es in Bezug auf die Hardware etwas „konservativ“ ist. Aber es trifft genau Apples Kernstärke: die iOS-Ökologie.

Apple versucht nicht, in dem „Hardware-Wettbewerb“ um Foldscreens Samsung oder Huawei zu besiegen, sondern wählt einen klügeren Weg: Es nutzt die „Schutzmauer“ der iOS-Ökologie, um die treuesten Nutzer anzuziehen.

Ob dieses Telefon das Mythos der Apple-Ära von Steve Jobs wiederbeleben kann, hängt nicht davon ab, wie dünn oder teuer es ist, sondern davon, ob die Nutzer nach einem Jahr Nutzung weiterhin bereit sind, für diesen foldbaren Bildschirm zu zahlen.

Wenn die meisten Nutzer das Telefon nur gelegentlich benutzen, bleibt es ein teures Spielzeug; wenn sie jedoch die Vorteile der Doppelschirm-Funktionen wirklich schätzen, könnte es zu einem neuen Standard für Produktivität werden.

Zum Schluss noch ein Satz für euch:

Wenn du Apple liebst, lohnt sich das iPhone Duo – aber wenn du Wert auf das Preis-Leistungs-Verhältnis legst, sind chinesische Foldscreen-Modelle vielleicht die bessere Wahl.

Kaufe nicht nur wegen des Namens „Apple“, sondern wegen dem, was du wirklich brauchst.