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Baidu: Ein weiteres beliebtes APP wird bald verschwinden

原文:百度又一款明星APP即将消失

Hinter der „Verwandlung“ der Baijiahao-App: Eine tiefgreifende Veränderung bezüglich Inhalt, KI und Nutzeraufmerksamkeit

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzjournalist und Wirtschaftswissenschaftler. Heute sprechen wir nicht über eine einfache Produktanpassung eines Unternehmens, sondern über das Ende einer ganzen Generation von Internetprodukten.

Kürzlich kündigte Baidu an, die Baijiahao-App in „Baidu Live Companion“ umzubenennen. Die Funktionen zum Veröffentlichen von Artikeln und Videos wurden in das „Creative Center“ innerhalb der Baidu-App integriert. Obwohl Konten, Fans und Einnahmen weiterhin vorhanden sind, ist der einst vertraute, unabhängige Einstieg zu Baijiahao im Grunde aus der Geschichte verschwunden.

Es handelt sich nicht nur um einen Namenwechsel einer App – es ist vielmehr wie ein Signal, das das Ende des goldenen Zeitalters der Selbstmedien markiert, in dem unzählige Plattformen existierten. Um euch das Ganze verständlich zu machen, habe ich die Situation in fünf zentrale Aspekte zerlegt und es euch in einfachen Worten erklärt.

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Aspekt 1: Vom „Territoriumskampf“ zur „Großen Integration“ – eine grundlegende Umkehr der Plattformlogik

Früher: Die Plattformen hatten einen Mangel an Inhalten und suchten verzweifelt nach Autoren.**

Vor zehn Jahren verfügten die großen Internetunternehmen über viel Traffic (Nutzer), aber die Startseiten waren leer. Damals fehlte den Plattformen vor allem Inhalt. Deshalb schufen Baidu Baijiahao, Tencent Qipenghao, Alibaba Duyuhao und ByteDance Toutiao.

Die Logik war einfach: „Solange du schreibst, bekommst du Traffic, Zuschüsse und eine Beteiligung.“

Für Selbstmedienmenschen war das eine Zeit des „leichten Geldverdienens“ – ein Artikel, der auf sieben oder acht Plattformen verteilt wurde, brachte sieben oder acht Einnahmen. Es entstanden sogar Tools wie „One-Click-Distribution“. Die Plattformen baten die Autoren förmlich, bei ihnen mitzumachen, weil der Inhaltserhalt stark unzureichend war.

Heute: Die Plattformen haben genug Inhalt und fokussieren sich auf Effizienzsteigerung.**

Heute ist die Situation umgekehrt: Es gibt so viel Inhalt, dass die Plattformen keine separaten Apps mehr benötigen, um die Einreichung von Beiträgen zu verwalten.

Baidu hat die Baijiahao-App in „Live Companion“ umgewandelt und die Funktionen zum Schreiben in die Haupt-App integriert – im Grunde wird der Zugang für Nutzer vereinfacht und Ressourcen konzentriert.

  • Für Nutzer: Es ist nicht mehr notwendig, viele Apps herunterzuladen; sie können den Inhalt direkt in Baidu lesen.
  • Für die Plattformen: Die Wartungskosten für separate Apps sinken, und der Traffic wird stärker auf die Haupt-App sowie die neue Live-Streaming-Dienstleistung gerichtet.
  • Für Autoren: Der Zugang hat sich geändert, aber die Grundlogik bleibt die gleiche – sie sind weiterhin Inhaltsersteller, nur der Ort, an dem sie ihre Beiträge veröffentlichen, hat sich verändert.

Einfache Erklärung:

Stellen Sie sich vor, früher hatte jedes Einkaufszentrum einen eigenen „Kleidungsladen“. Heute haben die Einkaufszentren diese Läden aufgegeben und die Kleidung direkt in die Regale der Supermärkte gebracht. Die Läden existieren nicht mehr, aber die Kleidung wird weiterhin verkauft – nur der Ort, an dem man einkauft, hat sich verändert.

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Aspekt 2: Der „Dimensionenverlust“ von Kurzvideos – der Ende der Bild- und Textära

Warum verlieren Plattformen wie Baijiahao an Bedeutung? Weil die Nutzer keine Texte mehr lesen wollen.

Plattformen wie Baijiahao basierten ursprünglich auf Bildern und Texten. Ihre Logik war: „Die Plattform benötigt Inhalte, also rekrutieren wir Autoren.“

Doch mit dem Aufkommen von Plattformen wie TikTok, Kuaishou und Videohao haben sich die Konsumgewohnheiten der Nutzer drastisch verändert:

  • Früher: Um ein Rezept zu lernen, suchte man einen 3000 Wörter langen Artikel.
  • Heute: Man schaut sich ein 30 Sekunden langes Video an, um die Schritte zu sehen.
  • Früher: Um ein Handy zu kaufen, las man eine ausführliche Bewertung.
  • Heute: Man schaut sich erst einige Videos von Influencern an, bevor man sich entscheidet.

Kernproblem:

Die Gesamtzeit der Nutzer hat sich nicht verändert, aber die Zeit, die sie für reinen Text aufwenden, ist stark gesunken. Wenn Nutzer es gewohnt sind, Videos anzusehen statt Artikel zu lesen, werden Plattformen, die hauptsächlich auf Texten basieren, an Attraktivität verlieren.

Das Verschwinden der Baijiahao-App ist auch darauf zurückzuführen, dass die Art und Weise des Inhaltsproduzierens nicht mehr den Bedürfnissen der Nutzer entspricht.

Einfache Erklärung:

Früher lasen die Menschen Zeitungen; heute schauen sie lieber Kurzvideos. Zeitungen sind nicht verschwunden, aber es ist unrealistisch zu erwarten, dass Menschen weiterhin zwei Stunden täglich Zeitungen lesen. Sie bevorzugen es, im Zug 10 Minuten Videos anzuschauen.

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Aspekt 3: Die „Dimensionenveränderung“ von REDnote – von einer „Inhaltsbibliothek“ zu einer „Erfahrungsbibliothek“

Was hat REDnote richtig gemacht? Es verkauft keine Artikel, sondern „Echtheit“.

Während Kurzvideos die Form des Inhalts verändert haben, hat REDnote den Wert von Inhalten neu definiert.

Traditionelle Plattformen wie Baijiahao waren eher „Inhaltsbibliotheken“ – Autoren schrieben Artikel, die von Redakteuren bearbeitet und standardisiert wurden.

REDnote hingegen ist eher eine „Datenbank mit Lebenserfahrungen“:

  • „Dieses Hotel sieht gut aus, aber es ist nachts sehr laut.“
  • „Ich habe dieses Produkt drei Monate lang verwendet – hier sind die Nachteile.“
  • „Bei diesem Vorstellungsgespräch stellten die Interviewer diese Fragen.“

Wichtiger Unterschied:

Nutzer suchen auf Baidu nach standardisierten Antworten oder Wissen; auf REDnote nach Entscheidungshilfen und echten Erfahrungen.

Bei Kaufentscheidungen (Was kaufen, wo hingehen, wie sich bewerben) sind „Echte Erfahrungen anderer“ viel überzeugender als „schön geschriebene offizielle Artikel“.

Für traditionelle Plattformen ist es schwierig, diese Art von Gemeinschaftsgefühl und Authentizität nachzubilden. REDnote basiert auf dem Austausch von persönlichen Erfahrungen, was die Attraktivität solcher Plattformen verringert.

Einfache Erklärung:

Früher suchte man Informationen in Zeitschriften; heute schaut man sich Kurzvideos an. Zeitschriften sind nicht verschwunden, aber niemand erwartet noch, dass man täglich zwei Stunden damit verbringt. Man bevorzugt es, im Zug 10 Minuten Videos zu schauen.

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Aspekt 4: Die „Doppelklinge“ der KI-generierten Inhalte (AIGC) – Überfluss an Inhalten und der Wandel der Lesequellen

KI macht die Inhaltsproduktion extrem kostengünstig und macht das Lesen überflüssig.

AIGC (künstliche Intelligenz zur Inhaltsgenerierung) hat zwei große Auswirkungen:

1. Angebot: Es gibt einen Überfluss an Inhalten – eine Person kann mit KI in wenigen Minuten die Arbeit mehrerer Menschen erledigen (Titel, Zusammenfassungen, Bilder, Scripts).

Folge: Inhalt ist nicht mehr knapp, und Plattformen benötigen keine Autoren mehr, um den Mangel an Inhalten zu bekämpfen.

2. Nachfrage: Nutzer fragen KI statt Artikel zu lesen.

Früher suchten Nutzer nach Informationen, lasen die Ergebnisse und zogen ihre eigenen Schlussfolgerungen.

Heute fragen sie KI direkt nach Antworten.

Folge: Nutzer müssen die ursprünglichen Texte nicht mehr lesen. KI ist zur neuen Lesequelle geworden.

Was bedeutet das für Inhaltsplattformen?

Wenn Nutzer es gewohnt sind, dass KI für sie liest und Zusammenfassungen erstellt, wird die Rolle der Plattformen als „erster Informationsquelle“ untergraben.

Wirklich knapp sind nun:

  • Glaubwürdigkeit: KI kann falsche Informationen liefern, aber persönliche Erfahrungen nicht.
  • Einzigartigkeit: KI kann allgemeine Informationen zusammenfassen, aber nicht die persönlichen Erlebnisse der Nutzer.
  • Persönlichkeit: Nutzer interessieren sich für Menschen, nicht nur für Informationen.

Einfache Erklärung:

Früher suchte man in Bibliotheken nach Informationen; heute fragt man eine allwissende KI. Die Bibliothek (die Inhaltsplattform) verliert an Bedeutung, weil KI diese Funktionen übernimmt. Die Wertigkeit einer Bibliothek liegt in den Informationen, die nur bestimmte Personen kennen.

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Aspekt 5: Wer überlebt? WeChat öffentliche Konten und Toutiao – ihre „Schutzmauern“

Warum gibt es Baijiahao nicht mehr, während WeChat öffentliche Konten und Toutiao noch stark sind?

Warum haben einige der frühen Plattformen überlebt und andere nicht? Weil sie jeweils einen unersetzlichen Kernwert hinterlassen haben:

1. WeChat öffentliche Konten: Sie verkaufen „Beziehungen“ – Nutzer folgen solchen Konten, weil sie die Meinungen der Autoren weiterverfolgen möchten.

Dies ist eine persönliche Verbindung, die KI schwer ersetzen kann.

2. Toutiao: Es verfügt über eine hochentwickelte Algorithmenbasis, die genau vorhersagt, was Nutzer möglicherweise interessiert.

Diese Art der Personalisierung ist eine der effizientesten Methoden zur Inhaltsverteilung.

3. Andere traditionelle Plattformen: Sie verfügen weder über die persönliche Bindung von WeChat öffentlichen Konten noch über die Algorithmen von Toutiao noch über die Gemeinschaftsatmosphäre von REDnote.

Sie sind eher „Transitstationen“ – die Infrastruktur und der Inhalt existieren weiter, aber der Grund, warum Nutzer dort Inhalte konsumieren, wird schwächer.

Einfache Erklärung:

WeChat öffentliche Konten sind wie Freunde, deren Beiträge man regelmäßig liest; Toutiao empfiehlt Inhalte, die einem interessieren. Baijiahao hingegen war eher wie ein traditioneller Informationsdienst. Heute suchen Nutzer ihre Informationen direkt bei KI oder in sozialen Netzwerken.

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Fazit: Ein Zeichen eines neuen Zeitalters

Der Namewechsel der Baijiahao-App ist nicht mehr als eine einfache Produktanpassung – er markiert vielmehr den Übergang des Internets von einer Ära des „Traffic-Booms“ zu einer Ära des „Wertes“.

  • Früher: Es ging darum, wer die meisten Plattformen, Autoren oder Zuschüsse hatte.
  • Heute: Es geht darum, wer den authentischsten Inhalt, die engsten Beziehungen zu Nutzern und die besten Algorithmen hat – und wer sich am besten an die Ära der KI anpasst.

Für Autoren ist die Zeit vorbei, auf vielen Plattformen zu sein und Artikel zu kopieren. Die zukünftige Kernkompetenz ist:

1. Ist mein Inhalt authentisch und einzigartig – also nicht durch KI ersetzbar?

2. Habe ich eine persönliche Verbindung zu meinen Nutzern aufgebaut?

3. Kann ich auch in einer Ära, in der KI sofort Antworten gibt, weiterhin die Aufmerksamkeit der Nutzer gewinnen?

Das Internet hat nicht an Autoren verloren, und die Menschheit wird weiterhin kommunizieren. Doch die Ära des massiven, kopierenden Inhalts ist wirklich vorbei. Das Verschwinden der Baijiahao-App ist ein symbolischer Abschluss dieser Ära.